Keine “neues Konzept”, sondern stetige Weiterentwicklung: Die Produktionsfirma von “Gottschalk live”, Grundy Light Entertainment, meldet sich erstmals zum Kampf um bessere Quoten im ARD-Vorabendprogramm zu Wort. Geschäftsführerein Ute Biernat erklärt, man wolle zusammen mit dem neuen Redaktionsleiter Markus Peichl in den kommenden Wochen und Monaten gemeinsam daran arbeiten, das Konzept der Sendung zu optimieren.
„Von Anfang an war klar, dass es in der werberelevanten Sendezeit am Vorabend im Ersten nicht leicht sein würde, ein neues Format zu etablieren”, so Biernat. “In Zusammenarbeit mit dem Moderator Thomas Gottschalk wurde ein Show-Konzept geschneidert, das darauf ausgelegt ist, nach und nach perfekt zu sitzen.”
Gerüchten, die ARD plane eine umfassende Neukonzeption, erteilt Grundy LE eine Absage. Es werde kurzfristig kein vollkommen „neues“ Konzept geben, heißt es in einer Mitteilung. Die Sendung solle sich langsam aber stetig weiterentwickeln.
Zu den schlechten Quoten heißt es: “Dass man es nicht jedem Zuschauer auf Anhieb Recht machen kann, liegt in der Natur der Sache, wenn man es wagt, alte Sehgewohnheiten aufzubrechen.”
Moderator Thomas Gottschalk bestätigte zudem die Berichterstattung des Spiegels vom Wochenende, nach der er auf der Suche nach einer Co-Moderatorin im Alter zwischen 30 und 40 Jahren ist.
Letzte Kommentare
13.03.12 22:28
Lustige Aussage Web-Site
Kein neues Konzept, das ist ja wohl ein Witz. Wenn Publikum und Sidekick dazu kommen und SocialMedia samt OnAir-Redaktion wegfallen, dann sind das ganz klar fundamentale Eingriffe.
Und es wurde ein Showkonzept geschneidert? Davon merkt man kaum etwas, stattdessen wird wild und unberechenbar für den Zuschauer experimentiert. Mal gibt es Klatsch und Kino, mal Innenpolitik, mal Außenpolitik, mal Bilder-Witze... Die Konstante ist allenfalls die BILD-Zeitung als Redaktionsersatz.
Und die Werbekunden haben offenbar schon die Nase voll, denn die Show ist mittlerweile ohne Werbung von 25 Minuten Länge auf 30 Minuten Länge gewachsen.
Gottschalks Konzept ist bislang nur aufgegangen, falls es das Ziel war, die Werbung wegzubekommen...