Gebühreneinbruch bei der GEZ: Wie der Focus in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, wurden 2011 lediglich noch 25,8 Millionen Euro an Zwangsbeiträgen für die öffentlich-rechtlichen Programme eingetrieben - ein Minus von 5,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Das Magazin beruft sich auf eine interne Statistik des Südwestrundfunks.
Im Ranking der erfolgreichsten Gebührenjäger stehen die Außendienstler im Sendegebiet des NDR mit einem Gesamt-Inkasso von 4,85 Mio. Euro an der Spitze. Dahinter folgen MDR (4,26 Mio), WDR (3,76 Mio), SWR (3,65 Mio.), BR (3,55 Mio.), hr (2,89 Mio.), rbb (2,64 Mio.), Radio Bremen (0,13 Mio.) und SR (0,08 Mio.). Einer der Gründe für den sinkenden Erfolg im Kampf gegen Schwarzseher ist möglicherweise auch die Zahl des eingesetzten Personals: Laut Focus sind derzeit noch 1173 Beauftragte im Einsatz, vor drei Jahren seien es noch 1800 gewesen.
Letzte Kommentare
17.07.12 15:11
A rsch
Ab 2013 zahlt jeder Haushalt die GEZ-Gebühr. Ob oder wieviele Geräte vorhanden sind interessiert nicht mehr.
Es wird einfach grundsätzlich jeder Haushalt mit der Gebühr belastet. So kann man die Leute noch effektiver abzocken...
Dass solche betrügerischen Machenschaften vom Staat geduldet und unterstützt werden ist eine Schande!
11.07.12 13:13
Mathias Brandt Web-Site
Die Gesamteinnahmen der GEZ beliefen sich 2011 auf 7,5 Milliarden Euro. Lässt sich prima im Geschäftsbericht der GEZ oder hier nachlesen http://de.statista.com/statistik/daten/studie/156418/umfrage/gez---einnahmen-aus-rundfunkgebuehren/ Vermutlich geht es hier tatsächlich um die nachträglich eingezogenen Gebühren. Das wird aber in eurem Artikel überhaupt nicht deutlich.
10.07.12 19:50
Any User
Ich denke, hier geht es um die nachtraeglich eingezogenen Gebuehren von "schwarzsehern".
09.07.12 18:40
Dirk Lüneberg
Es handelt sich hier wohl eher um Milliarden als um Millionen, sonst wäre es um die Öffentlich-Rechtlichen ganz schön schlecht bestellt...