Hinter den Kulissen der kriselnden ARD-Vorabendshow von Thomas Gottschalk wird offenbar an einem drastischen Neustart für “Gottschalk Live” gearbeitet. Der neue Redaktionsleiter Markus Peichl ist bereits im Dienst. Künftig soll es ein Studiopublikum geben. Außerdem wird darüber nachgedacht, Gottschalk einen permanenten Moderationspartner zur Seite zu stellen, mit dem er sich Bälle zuspielen kann. Die Mitwirkung der Redaktion und das Einbinden von Social Media soll dagegen weitgehend gestrichen werden.
Wer “Gottschalk Live” in den vergangenen Tagen verfolgte, konnte bereits bemerken, dass die Rolle der Redaktion deutlich zurückgenommen wurde. Das wurde von der Redaktion selbst auch schon auf der Facebook-Seite von “Gottschalk Live” kommuniziert. Ebenso bei Facebook wurde von der Redaktion schon vor längerer Zeit erwähnt, dass man mit dem Gedanken spiele, doch ein Studiopublikum einzuführen.
Diese Gedankenspiele werden nun offenbar konkret. Laut dem Mediendienst DWDL.de soll das neue “Gottschalk Live” mit Studiopublikum erstmals am 19. März über den Sender gehen. Angeblich wurde bereits eine Agentur mit dem Ticketverkauf beauftragt. Für das neue Konzept wird das Studio umgebaut, Gottschalks Schreibtisch wird gedreht. Dort wo bisher Redakteure bei der Arbeit zu sehen waren, wird das Publikum Platz nehmen.
Im Gespräch ist wohl auch, Thomas Gottschalk einen Sidekick zu geben, also einen Co-Moderator, der neben Gottschalk als Stichwortgeber fungiert und ihm moderationsmäßig Bälle zuspielen soll. Wer diesen Job übernehmen soll, ist noch unklar. Der Tagesspiegel weiß nur, dass es nicht Michelle Hunziker oder Oliver Pocher sein werden. Das Thema Social Media soll dafür weitgehend aus der Sendung verschwinden. Gottschalk war mit der holprigen Facebook-Integration nie richtig warm geworden.
Zusammenfassen könnte man also, dass alle Elemente von “Gottschalk Live”, die zuvor als “revolutionär” gepriesen wurden (Einbindung der Redaktion, Internet-Beteiligung der Zuschauer) gestrichen werden. Dafür gibt es nun ein Publikum, von dem Gottschalk vor dem Start meinte, es würde die Konzentration stören. Hinter den Kulissen übernimmt Gottschalk-Spezi Frank Hof die Regie der Sendung. Die beiden haben schon bei “Wetten dass..?” zusammen gearbeitet.
Grund für den Totalumbau von “Gottschalk Live” sind natürlich die katastrophalen Quoten. Am Mittwoch schalteten wieder nur 1,2 Mio. im Gesamtpublikum ein, 4,3 Prozent Marktanteil. Das ist deutlich zu wenig.
Letzte Kommentare
10.03.12 10:21
Friedhelm Meier-Landmann Web-Site
Leute, ihr könnt versuchen was ihr wollt - das Problem bleibt. Und es trägt den Namen: Thomas Gottschalk. Das ist doch unerträglich, diese Selbstverliebtheit, die schlechte Vorbereitung und die ewige Ich-Bezogenheit. Was ist Mann doch für ein SCHLECHTER Moderator. Weg!
08.03.12 20:21
Markus Kranz
Die Schwäche dieser Sendung ist leider die Person Gottschalk. Ich hoffe, es wird erkannt, dass die "revolutionären" Elemente mit einem guten Moderator durchaus eine Zukunft haben könnten.
Bei Gottschalk waren sie nur völlig fehl am Platze.
08.03.12 14:06
Ritter Twitter
An König Löwenmähne !
Sire !
Ich werde immmer ein Amulette von Ihm mit mir tragen
Dessen seid gewiß .