Meedia
Sie sind hier:
  1. HOME
  • NEWS
    • Internetweiter
      • Aktuell
      • Top 100
    • Fernsehenweiter
      • Aktuell
      • TV-Quoten
    • Printweiter
      • Aktuell
      • Top 100 Zeitschriften
      • Cover-Check
    • Musik & Radioweiter
      • Aktuell
      • Top 100 Sender
    • Werbungweiter
      • Aktuell
  • BACKGROUND
    • Meedia-Blogsweiter
      • Georg Altrogge
      • Alexander Becker
      • Felix Disselhoff
      • Nils Jacobsen
      • Nina May
      • Dirk Manthey
      • Dirk Kunde
      • Jens Schröder
      • Stefan Winterbauer
      • Pole Position
    • Meedia-Galerienweiter
      • Medienköpfe 2009
      • Zitate des Jahres
      • iPhone Apps
      • Neue Sites
      • Neue Zeitschriften
      • Newssites 50
      • People & Parties
      • Top Bücher
      • Top Musik
      • Web Top 100
      • Zeitungen heute
      • Zeitschriften TOP 100
      • Zeitungen TOP 100
    • Video-Archiv
  • WEB-SPECIAL
    • Neue Sitesweiter
      • Galerie
    • Best of Webweiter
      • Übersicht
      • Deutschland
      • USA
      • International
    • Web-Macher
  • TOOLS
    • Meedia-Analyzerweiter
      • Übersicht
      • Internet
      • Zeitungen
      • Zeitschriften
    • Meedia Zeitungen
    • Meedia TV Tipps
    • Meedia-Browserweiter
      • Deutschland
      • USA
      • International
    • Meedia-Marketweiter
      • Übersicht
    • Meedia-Peopleweiter
      • Events
  • NEU! Newsletter
MEEDIA-Interview mit dem SF-Social Media Director

Lumma: "Fokus auf Generation Upload"

Sie geriet zum Aufreger der vergangenen Woche – die aufwändige neue Werbekampagne des weltgrößten Mobilfunk-Providers Vodafone. Im Zentrum des deutschen Spots "Es ist Deine Zeit" standen Protagonisten der hiesigen Web-Szene, allen voran der Berliner Werber und Blogvermarkter Sascha Lobo. MEEDIA sprach mit dem Social Media-Direktor der verantwortenden Agentur, Nico Lumma von Scholz & Friends, über die Entwicklung der Kampagne, die Reaktionen auf den Spot und die Zusammenarbeit mit Sascha Lobo.

MEEDIA: Seit einem halben Jahr betreuen Sie die Social Media-Aktivitäten bei Scholz & Friends. Wie fällt das Fazit aus?

Nico Lumma: Positiv. Rückblickend wirkt das erste Halbjahr bei Scholz & Friends sehr, sehr kurz, da das Thema Social Media nicht nur innerhalb der Agentur, sondern auch bei unseren Kunden auf großes Interesse stößt. So haben wir mit der Kampagne "Studieren in Fernost" für die Hochschulen in den neuen Bundesländern – bei der wir Plattformen wie SchuelerVZ genutzt haben – bereits erste Erfolge im Bereich Social Media erzielt.

Das für die Öffentlichkeit greifbare, erste ganz große Projekt ist die neue S&F-Markenkampagne für Vodafone, "Es ist Deine Zeit". Wie kam es dazu?

Wir haben im Pitch ein überzeugendes Konzept präsentiert, das Vodafone gemeinsam mit uns umsetzen will. Im Kern sprechen wir die Menschen an, die zur "Generation Upload" gehören, also diejenigen, die selber aktiv im Internet sind. Menschen, die Online-Tools nutzen, um sich auszudrücken, um miteinander zu diskutieren, um Musik zu machen und um das klassische Create, Share and Remix zu leben.

Wie verlief die Kampagnen-Konzeption praktisch: Wie lang dauerte es von der ersten Idee bis zum finalen Wurf?

Die Kampagne ist ein andauernder Prozess, der schon bei den Dreharbeiten zum TV-Spot begann, die wir unter anderem bei Twitter begleiteten. Momentan sehen wir, wie die unterschiedlichen Komponenten der Kampagne zusammengeführt werden.

Vodafone-Director Brand & Marketing Communications Gregor Gründgens stellte bei der Pressekonferenz heraus, wie sehr für ihn bei der Kampagne der Social Media-Aspekt im Vordergrund stehe. Wie viel des Inhalts geht auf Ihre Initiative zurück?

Wir haben eine orchestrierte Kampagne entwickelt, bei der die unterschiedlichen Instrumente eine Rolle spielen: Neben Kanälen wie Events, Public Relations, TV, Promotions und Outdoor eben auch Social Media. Allerdings ist unser Anspruch, dass wir die Generation Upload nicht nur thematisieren, sondern auch in ihrem Umfeld präsent sind, also bei Plattformen wie MySpace, Facebook und StudiVZ.

In der Medienlandschaft wird die Kampagne als Ritterschlag fürs Web 2.0 betrachtet - wir fanden die Fokussierung auf die Blogosphäre mutig. Haben Sie bei Vodafone dafür viel Überzeugungsarbeit leisten müssen?

Nein, denn der Fokus der Kampagne liegt auf der Generation Upload, auf dem Mitmach-Web, auf Menschen wie du und ich. Da war auch klar, dass wir Protagonisten aus der Blogosphäre in die Kampagne holen sollten.

Die Protagonisten Sascha Lobo, Robert Basic & Co kennen Sie als Web 2.0-Pionier nur allzu gut. Wie haben die Blogger auf den Vorschlag reagiert, an der Kampagne mitzuwirken?

Das Echo war sehr unterschiedlich. Wir haben uns schließlich auf diejenigen konzentriert, die mit uns zusammen eine tolle Kampagne entwickeln wollten.

Wie verlief die Zusammenarbeit mit Sascha Lobo konkret: Wie viel von Lobo steckt in der Kampagne?

Jede Menge Haare.

Wie reagieren Sie auf die Kritik, Social Media wäre mit dieser Kampagne im Mainstream angekommen?

Das sehe ich gelassen. Social Media ist eh ein Begriff, den wir in ein paar Jahren nicht mehr verwenden werden, da das Netz sozialer geworden ist und die Interaktionen zwischen Usern, das Content-Sharing etc. dann totale Normalität sind; ebenso wie das Auftreten von Unternehmen und Marken in dem, was wir jetzt Social Web nennen.

Begleitend zum neuen Markenauftritt sind konzertierte Aktionen auf den großen Social Networks Facebook, MySpace und Twitter geplant. Was erwartet den User?

Wir werden auf der Kampagen-Website www.es-ist-deine-zeit.de und auch auf Facebook, MySpace, StudiVZ, dem Vodafone-Blog sowie mittels Twitter dafür sorgen, dass der User im Mittelpunkt steht. Sei es durch Aktionen, sei es durch einen Dialog-orientierten Ansatz in Diskussionsforen, sei es durch einfaches Zuhören im Web. Und damit das Versprechen des neuen Vodafone Claim einlösen: "Es ist deine Zeit".

13.07.2009

Nils Jacobsen

MEEDIA RÜCKBLICK

  • 21.07.2009 Rückzug wegen Web2.0-Häme

Letzte Kommentare

Anzeige: 1 - 4 von 4

15.07.09 15:44

Nitfan Tastisz

Wusste ich es doch - in folgenden Blogs wird von Fake-Twitter-Accounts bei der aktuellen Vodafone-kampagne berichtet:

http://www.bzzbzz.de/blog/?p=238

http://www.buzzpeople.de/2009/07/14/scholz-friends[..] der gekaperte Account:

www.twitter.com/DiceKind

Möge jeder seine Schlüsse daraus ziehen.

14.07.09 16:23

Nitfan Tastisz

Schaut man sich die (nicht sehr genauen, aber immer aufschlussreichen) Nutzerzahlen bei Alexa.com für www.Studieren-in-Fernost.de an, dann darf man schon berechtigte Zweifel haben, ob die paar Nutzer ein Millionenbudget rechtfertigen. Natürlich kann man die Ergebnisse auch noch mit Tools wie Google Trends verfeinern. Ergebnis für "Studieren in Fernost": Die Kampagne wird kaum noch bei Google recherchiert und alles in allem fast nur in Berlin geklickt! Wahrscheinlich auch noch zu einem nicht kleinen Teil von den Berliner Werbern von S & F selbst. Das belegt, dass im Osten viel zu viele Kapazitäten aufgebaut worden sind, für Studenten, die es gar nicht gibt und Studieren ein regionales Geschäft ist. Wie soll man auch von zarten 20-Jährigen erwarten, dass sie ohne soziales Netz in Ostdeutschland studieren!? Technokratisches Wunschdenken...


Kommen wir zum nächsten Punkt: ich habe es bisher im Social Media-Bereich nur so erlebt und auch von namhaften Agenturen nur so mitbekommen (diese Formulierung ist juristisch einwandfrei), dass Erfolg notfalls auch anhand falscher Profile und technischer Tricks und Spielereien fabriziert wird. Insofern bleibt vom Erfolg bei vielen Agenturen nicht mehr viel übrig. Gut, wer dann mit einem hübsch-kompetent wirkenden Agentur-Team eine "emotionale Bindung" zum Auftraggeber aufbauen und selbst berechtigste Zweifel des unbedarften Kunden zerstreuen kann.

Ich finde, dass es mittlerweile genügend gute Webseiten bei großen Unternehmen gibt und Social Media-Aktionen nur noch ein Vetriebskanal von vielen sein werden. Das liegt daran, dass die technikbegeisterten Werber den persönlichen Kontakt unterschätzen, weil sie den ganzen Tag vor dem Rechner hängen. Die Blase wird irgendwann platzen und Agenturen werden sich wieder auf ihr Kerngeschäft besinnen müssen:


Plakate, Broschüren, Filmchen und Grafiken machen und allenfalls Konzernen als ausgelagerte (weil austauschbare) PR-Abwehrfront gegen das Web 2.0 dienen.

Und irgendwo in diesem Transformationsprozess wird eine umfassende Marktbereinigung der Agenturbranche liegen, denn der Bedarf der Wirtschaft ist schon mehrfach übersättigt. In Krisenzeiten lässt sich niemand mit einer funktionierenden Website und funktionierendem Werbekonzept nochmal was neues andrehen. Von keiner Agentur. Die "Shit - wir müssen ins Internet"-Insvestitionen sind bisher noch nie richtig runter gegangen, obwohl alle Unternehmen bereits mehrere Garnituren von Website-CMS durchlebt haben. Nun soll Social Media ganz wichtig sein...den Absturz wird es aber nicht verhindern können. Es wird nicht mehr als Rechtfertigung für die bisher viel zu hohen Pitch-Budgets reichen.

14.07.09 08:30

klara schuh

ganz meiner meinung: viel zu unkritisch!

aber diese kampagne ist trotz des austauschbaren look & feel eine pionierarbeit in ganzheitlichem social media marketing. hut ab!

13.07.09 17:39

peter scoll

nächstesmal könnt ihr ja gleich eine vodafone pressemitteilung bringen. bei solch unkritischen fragen bleibt leider nur heisse luft und werber gewäsch.

Artikel kommentieren

(wird nicht veröffentlicht)

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

MEEDIA-STORIES

  • 1-5
  • 6-10
  • 11-15
  • 1 Burdas Vipdip: Promi-News quick & dirty
  • 2 Kerner, Keese, Mainstream-Sex
  • 3 ROG sieht "Aufrüstung im Cyber-Krieg"
  • 4 Ein Lead Award für Bauers Bravo?
  • 5 Chronik einer medialen Selbstzerstörung
  • 6 Bruttowerbeumsätze steigen um fast 5%
  • 7 TER: Business-Turbo für Escort-Girls
  • 8 Die sozialen Netzwerke im Langzeit-Trend
  • 9 "Cobra 11" schlägt Heidis "Topmodels"
  • 10 Sprach-Dompteur Wolf Schneider übers Web
  • 11 Pink Floyd siegt gegen EMI
  • 12 Forbes: die reichsten Medienunternehmer
  • 13 Telegate AG setzt auf Media-Geschäft
  • 14 Von Uslar sagt SZ-Magazin ab
  • 15 Jahresbilanz: RTL behauptet Ergebnis

NEUE MEDIEN-VIDEOS

  • Nr 1
  • Nr 2
  • Nr 3
  • Nr 4
  • Nr 5

Stern.de
Jörges: Weg mit dem Zölibat
(03/2010)

Gründerszene
StudentSN: Kein Feind für StudiVZ
(03/2010)

Ulrich Wickert
Wir sind eine Bananenrepublik
(03/2010)

Guardian
Flahsmob: Werbung des Jahres
(03/2010)

Live-Falle
Wütender Reporter rastet aus
(03/2010)

NEUE SITES

  • Deutschland
  • USA
  • Int.
Alt
Stylight -
Mode-Suche
Alt
Twitority -
Twitter-Suche
Alt
EMI.com -
Erster Major launcht eigenen Download-Portal

BEST OF WEB

  • Deutschland
  • USA
  • Int.
Alt
MeinVZ -
StudiVZ-Tochter
Alt
Engadget -
Das führende Gadget-Blog
Alt
23 hq -
Die europäische Antwort auf Flickr
Drucken | Senden | Mail an Meedia
Werbung X
    • ABOUT MEEDIA  •  
    • MAILS AN MEEDIA  •  
    • WERBUNG AUF MEEDIA  •  
    • MEEDIA-IMPRESSUM  •  
    • MEEDIA-SITEMAP  •  
    • AGB  •  
    • NEWSLETTER