Die Zeitschriften sind derzeit weltweit das Mediensegment, dass es am schwersten hat, Werbeplätze zu verkaufen. Wie die neuesten Zahlen aus dem Global AdView Pulse von Nielsen zeigen, setzten die Magazine im ersten Quartal 1,4% weniger Geld mit Anzeigen um als im Vorjahreszeitraum. Sämtliche anderen Branchen befinden sich hingegen im Plus - auch die Zeitungen, die vor allem in Südamerika und Asien zulegen konnten. Größter Aufsteiger ist das Internet - mit einem weltweiten Plus von 12,1%.
Der Blick auf die Umsatzzahlen der einzelnen Regionen zeigt dabei große Unterschiede: Während die Printmedien in Nordamerika und Europa deutlich weniger Geld mit Anzeigen einsammelten und in Afrika allenfalls ähnlich viel wie 2011, geht es in Südamerika und Asien für die Print-Medien weiter deutlich bergauf. Allerdings: In diesen Regionen gewinnen fast alle Medien-Segmente stärker als in Nordamerika und Europa.
Das Internet setzte laut Nielsen im ersten Quartal hingegen überall mehr Geld mit Werbung um als im Vorjahr. So wuchsen sie Umsätze in Asien um 4,4%, in Europa um 12,1%, in Südamerika um 31,8% und in Afrika sogar um 35,2%. In Afrika boomen die elektronischen Medien ohnehin - das Fernsehen gewann 33,8% hinzu, das Radio 21,1%.
Weltweit gewann das Internet 12,1% gegenüber 2011 hinzu, das Radio 7,9%, die Außer-Haus-Werbung 6,4%, das Kino 4,1%, Zeitungen 3,1% und das Fernsehen 2,8%. Die Magazine sind mit einem Minus von 1,4% der einzige Verlierer.
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