Sowas gibt's im deutschen Fernsehen auch nicht alle Tage: Dass gleich zwei große Sender froh sein können, wenn ihre Prestigeshows endlich vorüber sind. Auf "DSDS Kids" und "The Winner iss..." trifft es aber zu. Auch zu den zeitgleich gegeneinander laufenden Finalshows gab es keine Überraschungen: Dieter Bohlens Casting-Endrunde lockte bei RTL noch einmal weniger Zuschauer vor den Bildschirm als in der Vorwoche. Linda de Mol reckte sich für Sat.1 immerhin noch einmal zu einem zweistelligen Marktanteil.
Die Werte bleiben aber ernüchternd: Insgesamt wollten 2,27 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren bei RTL sehen, welcher Mini-Finalist am Ende als Sieger auf der Bühne steht und dafür ein Ausbildungsstipendium und ein Preisgeld für die eigene Schule kassiert (9,3 % Marktanteil). Damit unterbot "DSDS Kids" seinen Tiefstwert aus der Vorwoche – wohl auch wetterbedingt – noch einmal: Folge 3 hatten 2,66 Mio. eingeschaltet. Nur zur Erinnerung: Gestartet war die Show Anfang Mai (allerdings an einem Samstag) mit 3,62 Mio. Zuschauern. Auch in der jungen Zielgruppe ging's für Bohlens Sängernachwuchs weiter bergab: auf 1,1 Mio. und 12,8 % (bisheriger Tiefstwert aus der Vorwoche: 1,25 Mio., jedoch mit 12,2 %). Das reichte für Platz 4 in des Tages-Charts.
Für Sat.1 gibt es derweil exakt einen Grund, sich zu freuen: Zum Abschied erzielte "The Winner is..." noch einmal einen zweistelligen Marktanteil beim jungen Publikum, nämlich 10,5 % mit 900.000 Zuschauern (Platz 7). Anfang Mai waren schon einmal 10,4 % drin gewesen, allerdings noch mit deutlich mehr Zuschauern (1,03 Mio.). Insgesamt dürfte das Musik-Gameshow-Casting die nach dem Erfolg von "The Voice of Germany" hohen Erwartungen des Senders aber nicht erfüllt haben. 1,72 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren verabschiedeten de Mol am Freitagabend (7,1 % Marktanteil).
Die komplette MEEDIA-Quotenanalyse für den Freitag lesen Sie hier.
Wenn demnächst ein Resümee gezogen werden sollte, was Bild-Chef Kai Diekmann in seiner Zeit im Silicon Valley so alles erreicht hat, lässt sich eines mit Sicherheit auch sagen: Gute PR für die Axel Springer AG hat der Journalist auf jeden Fall geliefert. Die deutschen Journalisten drängelten sich geradezu, um Interviews mit Diekmann zu führen, ihn besuchen oder sonstwie in neuer... mehr...
Christian Schlottau zieht es zurück nach Hamburg. Der bisherige Director Marketing bei der Burda News Group wird zum 15. Juli Mitglied der Geschäftsführung bei Hoffmann und Campe Corporate Publishing (gehört zur Ganske Verlagsgruppe). Schlottau war schon von 1985 bis 1993 Verlagsleiter beim Ganske-Tochterunternehmen Jahreszeiten Verlag. Später war er lange Jahre Verlagsleiter beim... mehr...
Die tageszeitung präsentiert sich im Web seit heute im neuen Gewand. Bei ihrem Relaunch geht die taz jedoch einen anderen Weg als in der Branche üblich: Die neue Seite startet zunächst als offene Beta, parallel zum alten Layout. Bevor die neue Website zum Standard wird, sollen zunächst Lesermeinungen eingeholt werden. "Das ist also eine Operation am offenen Herzen", sagt Frauke Böger,... mehr...
Es darf wieder ermittelt werden: Seit Sonntag läuft der zweite "Tatort Plus" im Web. Anders als im Vorjahr schließt das Online-Spiel nicht nur an den TV-Krimi im Ersten an, sondern arbeitet auch auf diesen hin. "Tatort"-Fans können also vor und nach Ausstrahlung des Falls "Spiel auf Zeit" im virtuellen Dezernat heißen Spuren nachgehen. Wie im Vorjahr hat sich der SWR das interaktive... mehr...
Schon nach einer Woche muss "Star Trek: Into Darkness" seinen Platz an der Spitze der deutschen Kinocharts räumen. Zwar spülte der Sci-Fi-Film erneut das meiste Geld in die Kassen, doch nach Zuschauern führt nun "Der große Gatsby", den an seinem Start-Wochenende 287.500 Leute sehen wollten. "Star Trek" kam auf 240.000 Besucher, "Evil Dead" auf überraschend starke 230.000. In den USA, wo... mehr...
Im Vorfeld des Champions League Finales Bayern gegen Dortmund am Samstag in London hat der britische Guardian Dortmunds Trainer Jürgen Klopp zum Interview getroffen. Das Ergebnis ist Kloppo pur - Fußball-Weisheiten, Gags, Persönliches und ein paar Spitzen gegen die Bayern. Das kommt an bei den Engländern: Das Kloppo-Stück ist beim Guardian im Web zeitweise der meist gelesene Artikel.... mehr...
Flickr galt lange Zeit als die beste Anlaufstelle im Netz, wenn es um Fotos geht. Schon seit geraumer Zeit wurde es freilich eher still um den Foto-Pionier im Web. Der digitale Foto-Tauschrausch verlagerte sich zu Facebook und zu neuen Diensten wie Instagram oder Pinterest. Unter Marissa Mayer gibt die Flickr-Mutterfirma Yahoo jetzt richtig Gas. Flickr wurde grundlegend modernisiert und... mehr...
Die Spiele von Bayern München haben in der Saison 2012/13 bei Sky die meisten Fans vor die Fernseher gelockt. 530.000 Fans sahen im Durchschnitt zu. Borussia Dortmund belegt mit 400.000 Platz 2, der Hamburger SV überraschend mit 330.000 Rang 3. Auf den Abstiegsplätzen finden sich Augsburg und Fürth, der populärste Neuling der Saison war Eintracht Frankfurt: Platz 5 erkämpfte sich der... mehr...
Der Tumblr-Verkauf könnte zu einer Massen-Flucht, weg von der jungen Blogplattform, führen. Noch ist diese Gefahr nicht gebannt. Tatsächlich verzeichnet Wordpress zur Zeit einen gigantischen Anstieg wechselwilliger Blogger. So sollen - laut Wordpress - seit der Startup-Übernahme 72.000 Tumblr-Postings zu Wordpress umgezogen worden sein. Normal sind 400 bis 600 Postings pro Stunde. Noch... mehr...
Bis zum großen Finale der Champions League am Samstag sind es noch vier Tage. Der Durst nach Informationen zum Spiel scheint aber bereits jetzt unstillbar: Kann Mats Hummels spielen? Wie steht es um Mario Götze? Wie bereitet sich London auf das deutsche Duell vor? Die WAZ hat daher schon jetzt einen Live-Ticker zum Spiel gestartet. Auch andere Redaktionen legen bald los. Und: Die Fans... mehr...