Shitstorms, also Empörungswellen, die sich online rasend schnell verbreiten, sind derzeit in aller Munde. Gerade Politiker werden in jüngerer Zeit immer öfter Ziel solcher Shitstorms, zuletzt Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU), die wegen ihres Buchs “Danke, emanzipiert sind wir selber!” einigen Zorn auf sich zog. Die Social-Media-Experten Barbara Schwede und Daniel Graf von der Schweizer Agentur Feinheit haben nun eine Skala für die Schwere eines Shitstorms entwickelt.
Die Shitstorm-Skala basiert auf der bekannten Beaufort-Skala zur Messung von Windgeschwindigkeiten. Die Beaufort-Skala reicht von 0 (Windstille) bis 6 (Orkan). Entsprechend wurden die Windstärken nun an die Heftigkeiten eines Shitstorms im Internet angepasst. Der reicht nun ebenfalls von 0 (keine kritischen Rückmeldungen, keine Medienberichte) bis 6 (Ungebremster Schneeballeffekt mit aufgepeitschtem Publikum, Tonfall mehrheitlich aggressiv, beleidigend, bedrohend, Top-Thema in Online-Medien, intensive Berichterstattung in allen Medien).
Vorgestellt haben die beiden diese Shitstorm-Skala im Rahmen eines Vortrages bei der Social Media Marketing Konferenz 2012 in Zürich. Der Vortrag ging über die reine Skalierung der Shitstorm-Heftigkeit hinaus und gab auch eine Lösungsansätze, wie man mit Shitstorms umgehen sollte: Ruhe bewahren, Fakten liefern und proaktiv intervenieren. Die kompletten Slides zu dem Vortrag gibt es hier.
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Mit dem Investigativ-Format “Team Wallraff” konnte RTL am Montag einen veritablen Quotenerfolg verbuchen. Waren die Neustarts der vergangenen Woche für die Kölner nicht gerade glücklich verlaufen, holte die Sendung mit dem Enthüllungsjournalisten Günther Wallraff und Pia Osterhaus mit 2,09 Millionen Zuschauern und 20,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen den Tagessieg. Der Sender zeigt... mehr...
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Das Bundesministerium des Innern (BMI) hat auf die Ankündigung einer Klage der WAZ-Journalisten Daniel Drepper und Niklas Schenck reagiert, die zuvor umfangreiche Auskünfte über Vorgänge in Bundessportverbänden eingefordert hatten. Die Redakteure sehen durch die Forderung einer Bearbeitungsgebühr von 15.000 Euro die Pressefreiheit gefährdet. Seitens des BMI heißt es, man habe mit den... mehr...
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Neben finanziellen Problemen kämpfen Zeitungen auch mit einem zunehmenden Vertrauensverlust der Leserschaft. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup in den USA. Im Vorjahr hätten noch 25 Prozent der Befragten angegeben, ihrer Zeitung zu vertrauen. In diesem Jahr ist der Wert auf 23 Prozent gesunken. 2011 waren es sogar noch 28 Prozent. Noch... mehr...
Die RTL-Dschungelshow “Ich bin ein Star - holt mich hier raus!” ist für den strauchelnden TV-Marktführer in der Zielgruppe mittlerweile zum Vorbild für neue Formate geworden. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte RTL-Geschäftsführer Frank Hoffmann, die Dschungelshow sei eine “Berufsschule für alle, die im Fernsehen etwas Besonderes auf die Beine stellen wollen.” RTL könne von... mehr...
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