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  • Drehte schon die passende Bewerbung

    Oliver Korittke

    Mit "Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding" drehte Oliver Korittke 1999 bereits den perfekten Bewerbungsfilm. Obwohl der Schauspieler aus Berlin kommt, nimmt man ihm dem Ruhrpottler zu jeder Sekunde ab. Nachteil: Korittke müsste aus der Rolle des Finanzbeamten Ekki Talkötter im ZDF-Krimi "Wilsberg" aussteigen. MEEDIA-Prognose: kein todsicheres Ding.



  • Schimanski-Clown aus Mülheim

    Helge Schneider

    Den Fernsehmachern des WDR ist es bestimmt noch nicht klar, aber Helge Schneider ist der perfekte Schimanski-Nachfolger: Der Schauspieler und Entertainer ist in Mülheim an der Ruhr geboren und sammelte reichlich Krimi-Erfahrung im Kino: Als Bond-Plagiator "00 Schneider" rettete der Wahl-Bochumer in "Doc Snyder hält die Welt in Atem" bereits den Planeten und trat gleich in vier Rollen auf. Das würde dem WDR bei einer Verpflichtung des Komikers auch Produktionskosten sparen. MEEDIA-Prognose: ein Mann mit der Lizenz zur Topquote, doch für die Öffentlich-Rechtlichen zu klamaukig.



  • Schalke-Fan als Revier-Schnüffler

    Peter Lohmeyer

    Der Sauerländer hat in Bochum gewohnt und ist bekennender Schalke-Fan. Zudem zeichnet Peter Lohmeyer der herbe schroffe Charme aus, den man gerne mit den Menschen aus dem Revier verbindet. Trotzdem wäre der Schauspieler ("Das Wunder von Bern") wohl eine zu naheliegende Wahl. Wobei: Als echter Pott-Cop müsste Lohmeyer natürlich – stilecht – massenweise Currywürste in sich reinstopfen. Ob das allerdings seine Frau, TV-Köchin Sarah Wiener, erlaubt? MEEDIA-Prognose: Das wäre ganz großes Kino!



  • Zurück ins "Manta, Manta"-Land

    Til Schweiger

    Die Rollen als "Tatort"-Kommissare sollen unter deutschen Schauspielern so beliebt sein, dass mittlerweile fast nur noch Kino-Stars als Neubesetzung in Frage kommen. Til Schweiger gehört dazu. Als ehemaliger Klatsch-Reporter in "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" ist er allerdings nicht durch übermäßige Schnüfflerintelligenz aufgefallen. Wäre als Sherlock Holmes im Revier möglichweise darstellerisch überfordert. Mit Filmen wie "Manta Manta"zeigt Schweiger jedoch, dass er das nötige Proll-Gehabe, das man seit Schimis Zeiten gern mit den Menschen zwischen Ruhr und Rhein verbindet, perfekt beherrscht. MEEDIA-Prognose: Schweiger ist silber, er sollte besser auf "Dreiohrferkel" setzen.



  • Deutschlands bekannteste Pott-Ikone

    Atze Schröder

    Der ARD wäre zumindest Gesamt-Essen plus Umkreis als Stammzuschauerschaft gesichert, wenn Atze Schröder als "Tatort"-Kommissar ermitteln würde. Sein Toupet ist Kult, sein Kiosk ist Kult. Kurz: Atze ist im Ruhpott eine sichere Bank. Stellt sich nur die Frage, wie viel Jahresrationen Haarspray die ARD-Intendanten locker machen müssen, um ihn von seinem Stammsender RTL loszueisen. MEEDIA-Prognose: Kommissar Atze wäre eher zum Totlachen.



  • Ruhrpott-Ermittler der ersten Stunde

    Bruno "Balko" Eyron

    Wer konnte Schimanski mit seiner prolligen Lässigkeit schon das Wasser reichen? Nur Balko, Held der gleichnamigen RTL-Krimiserie aus dem Herzen des Ruhrgebiets: Dortmund. Rollen-Vorgänger Jochen Horst erhielt sogar einen Grimme-Preis für seine "Balko"-Darstellung. Bruno Eyron folgte aus Horst und sah dabei vor allem gut aus. Und: Er könnte seinen tolpatschigen Ex-Partner Klaus Krapp, genannt "Krappi", gleich als Sidekick mitbringen. Was kann die ARD denn mehr verlangen? MEEDIA-Prognose: "Balko" Eyron als Schimi – zu schön, um wahr zu sein.



  • Doppelrolle für die Sender-Chefin

    Monika Piel

    Sie machte schon in der Fake-Ausgabe der Sender-Mitarbeiterzeitung WDR Print eine gute Figur als Emma Peel, bekannt aus der 60er-Jahre-Dauerserie "Mit Schirm, Charme und Melone". Vielleicht hat die neue ARD-Vorsitzende dadurch auch Gefallen daran gefunden, einen neuen Pott-Tatort zu kreieren. Mit ihr in der Hauptrolle würde sie Eva Mattes, Ulrike Folkerts und Maria Furtwängler auf jeden Fall Konkurrenz machen. Als WDR-Chefin könnte Piel sich sogar selbst einsetzen. MEEDIA-Prognose: So wird das nix mit Quotenhit.       



  • Der Meister-Detektiv

    Jürgen Klopp

    Auf ihn vertraut der Pott, zumindest die BVB-Fraktion. Auch wenn Dortmunds Trainer Jürgen Klopp gebürtiger Stuttgarter ist, wäre er eine passende Besetzung für den neuen Kommissar. Warum? Weil er die richtige Mischung aus intelligenter Strategie und Durchhaltevermögen mitbringt, um die Täter zu überführen. Dazu ist er topfit, um Verdächtigen hinterher zu rennen. Und dass er durchaus auch schauspielerisches Talent besitzt, bewies er vor kurzem in "Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs". MEEDIA-Prognose: Bei ihm wäre jeder Schuss ein Treffer.



  • Sensibler Proll mit Herz

    Armin Rohde

    Er ist roh, authentisch und doch sensibel: Seit seiner legendären Nebenrolle (Bierchen) in Sönke Wortmanns "kleine Haie" gilt Armin Rohde als Inbegriff des Prolls mit Herz. Also die richtige Rollenbeschreibung für einen echten Pott-Cop. Ob der gebürtige Gladbecker allerdings die erste Wahl für die moderne Metropolregion Rhein / Ruhr ist, darf bezweifelt werden. Der Mann stünde für Kohlestaub und Heavy Metal und nicht für Kunst und High-Tech-Ansiedelungen. Andererseits: skurrile Typen funktionieren auch bei anderen "Tatort"-Teams. MEEDIA-Prognose: Geheimtipp!



  • Kauzig-kantiger Kult-Cop

    Horst Schimanski

    Götz George spielte zahllose TV- und Kino-Rollen, war "Der Sandmann", "Der Totmacher" oder "Die Katze". Aber nichts machte ihn so bekannt und populär wie seine Verkörperung des kantigen Duisburger Ermittlers Horst Schimanski in den 80er Jahren. Eine Figur ohne Anpassungsbereitschaft, mit losem Mundwerk und ewig schmuddeliger Feldjacke. Zwischen George und seine Kommissars-Rolle passte, so schien es, kein Blatt Papier – mehr Authentizität geht nicht, weshalb "Schimi" immer noch Kult ist und vermisst wird. Problem: Götz George ist mittlerweile 72. MEEDIA-Prognose: Schimi, come back!

     

     



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