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Mittwoch 25. Januar 2012 09:30

Apple mehr wert als Österreichs Wirtschaft

Es war ein Quartal der Extraklasse: 13 Milliarden Dollar verdiente Apple in ganzen 92 Tagen und setzte dabei mehr als 46 Milliarden Dollar um. Formsache, dass es das beste Quartal des iPhone-Herstellers und damit auch in der Geschichte der Technologiebranche war. Doch in Apples Rekordquartal steckt noch mehr: MEEDIA-Autor Nils Jacobsen hat das bemerkenswerte Zahlenwerk in Relation zu vergangenen Quartalsbilanzen gesetzt und dabei zehn interessant Fakten herausgearbeitet.

Was in 92 Tagen so alles möglich ist. Etwa: 37 Millionen iPhones verkaufen. 13 Milliarden Dollar verdienen. Oder 46 Milliarden Dollar umsetzen. Das sind die großen Highlights des Weihnachtsquartals von Apple. Keine Frage: Es ist nicht nur die bei weitem beste Bilanz in der 36-jährigen Konzerngeschichte, sondern schlicht ein Quartal für die Geschichtsbücher. Warum, unterstreichen diese zehn Fakten:

1.) Apple verdient inzwischen mehr als Google umsetzt: 2,5 Milliarden Dollar mehr
Google-CEO Larry Page hat sich zu früh gefreut: "Google hatte ein wirklich starkes Quartal", jubelte der Gründer des Internetriesen letzte Woche bei Vorlage der Geschäftszahlen – dann strafte die Wall Street die Suchmaschine ab. Immerhin hatte Google mit 10,58 Milliarden Dollar erstmals in der Unternehmensgeschichte  die Zehn-Milliarden-Dollarmarke durchbrochen.

Nicht so schlecht, aber wie fällt der Vergleich zum Smartphone-Rivalen aus, mit dem Google bis vor drei Jahren nach dem Börsenwert noch ebenbürtig war? Höflich formuliert: extrem ungleich. Apple verdiente mit 13,1 Milliarden Dollar geschlagene 2,5 Milliarden Dollar mehr als Google überhaupt umsetzte. Gleichzeitig war Googles Gewinn im besten Quartal des Jahres gerade mal so groß wie der Umsatz-Gewinn-Abstand zwischen den beiden Unternehmen.

Gemessen an den Erlösen hat sich Apple von Google inzwischen um Lichtjahre entfernt: 46,3 Milliarden Dollar stehen eben jenen 10,6 Milliarden Dollar gegenüber. Apple ist nach den Umsätzen inzwischen also mehr als viermal größer als das wertvollste Internetunternehmen – und nach dem Konzerngewinn gar fast fünfmal so groß. Der Vergleich von Apple und Google ist inzwischen zum Vergleich zwischen Äpfel und Birnen geworden.

2.) Apple ist wieder weltgrößter Smartphone-Hersteller
Das Jahr schien bombastisch für Samsung zu beginnen. Keine Frage: Die Koreaner verkaufen Android-Smartphones wie geschnitten Brot. 35 Millionen Stück will Samsung im Weihnachtsquartal abgesetzt haben. Die Branchenpresse jubelte  – und sah Apple klar geschlagen. "Samsung hält Apple bei Smartphones auf Distanz", schlagzeilte die FTD. Um dann zur Jubelarie anzusetzen: "Bei Smartphones bleiben die Koreaner unschlagbar."

Der Elektronikkonzern habe "seine Stellung als Weltmarktführer bei Smartphones gefestigt". Andere Medien übernahmen die voreiligen Agenturmeldungen ebenfalls völlig ohne zu hinterfragen. "Der Abstand zu Apple wurde ausgebaut", war sich etwa die Frankfurter Rundschau sicher.

"Smartphone-Weltmarktführer Samsung?" "Abstand ausgebaut?" MEEDIA wies bereits Anfang Januar darauf hin, dass Apple den Smartphone-Markt wirtschaftlich nach Belieben dominiert und tatsächlich 52 Prozent der Gesamtgewinne einstreicht. Ebenfalls unser Hinweis: Dass die Zahlen für Apples Weihnachtsquartal noch überhaupt nicht veröffentlicht worden waren – und eine Vergrößerung des Abstands ziemlich unwahrscheinlich erschien. Mithin: Dass es Analysten gibt, die ebenfalls von 35 Millionen verkauften iPhones ausgingen. Nun sind es 37 Millionen Stück geworden. Und Apple ist wieder die Nummer eins der Smartphone-Branche.

3.) Apple ist wieder wertvollster Konzern der Welt
Am 9. August war Apple am Ziel. Steve Jobs war noch CEO und Apple überholte kurzfristig den Ölgiganten Exxon als wertvollstes Unternehmen der Welt. Der Rest ist traurige Geschichte: Steve Jobs trat Ende August zurück – und verstarb nur sechs Wochen später. Eine als Enttäuschung aufgenommene Präsentation des iPhone 4S und Quartalszahlen, die die Analysten nicht überzeugten konnten, folgten – und sorgten für den Absturz der Apple-Aktie.

Drei Monate später ist der iPhone-Hersteller zurück auf dem Thron. Zumindest im nachbörslichen Handel: Zum Schlusskurs von 451,08 Dollar war Apple exakt 420,48 Milliarden Dollar wert.  Der bisherigen Platzhirsch Exxon kommt auf 417,94 Milliarden Dollar. Fast eine Randnotiz, dass Apple damit wieder auf neuen Allzeithochs notiert.

4.) Apple wertvoller als US-Internet-Quartett
Vor sieben Woche machte der SPIEGEL mit einer großen Internet-Titelgeschichte auf. Im "Web-Kampf um die Zukunft" blickten die Hamburger in die Glaskugel – und sahen darin Apple als Vergangenheit. "Apple hat es schwer", war sich der SPIEGEL sicher.  Der Macintosh-Hersteller sei vielmehr "zur Sensation verdammt". Nun ja – eine Sensation war das iPhone 4S nicht unbedingt – die nun vorliegenden Quartalszahlen indes schon.

Tatsächlich scheint es, als falle der vom SPIEGEL heraufbeschworene Vierkampf zwischen Apple, Google, Facebook und Amazon noch ein bisschen ungleicher aus. Mit einem Börsenwert von 420 Milliarden Dollar ist Apple inzwischen nicht nur wertvoller als Google, Facebook und Amazon zusammen. Man könnte das Trio gar mit der US-Nummer vier, eBay, zum Quartett erweitern, und Apple wäre immer noch wertvoller. Die Gewinne zusammengerechnet, dürfte Apple in etwa das Vierfache verdient haben wie das US-Web-Quartett.

5.) Apple wertvoller als die griechische Wirtschaft
Die europäische Schuldenkrise beherrscht weiter die Schlagzeilen – eine Rettung ist noch immer nicht Sicht. Nicht, dass sie von Apple käme – doch der Vergleich ist einfach zu bemerkenswert: Gemessen an der aktuellen Börsenkapitalisierung ist Apple bereits um 30 Prozent wertvoller als die griechische Volkswirtschaft (Bruttoinlandprodukt). Und ebenfalls mehr wert als die Wirtschaft Dänemarks, Österreichs, Südafrikas oder Thailands.   

6.) Apple verdient doppelt soviel wie Microsoft
Microsoft vor Apple – das schien für zwei Jahrzehnte das Naturgesetz der Technologiebranche zu sein. Als Steve Jobs 1997 zu Apple zurückkehrte, hatte der Mac-Hersteller gerade einen Milliardenverlust geschrieben und noch Bargeld für 90 Tage, wie der Apple-Gründer später enthüllte. Apple war an der Börse weniger als 4 Milliarden Dollar wert. Es folgte ein 150 Millionen-Investment durch Microsoft und bei Bekanntgabe des Investments eine Konferenzschaltung zu Bill Gates. "Es hat mich klein aussehen lassen", sagte Steve Jobs später über den Schulterschluss mit dem einstigen Rivalen.

15 Jahre später sieht Microsoft klein aus. Rund einhalb Jahre ist er her, als Apple Microsoft als wertvollstes Technologie-Unternehmen der Welt überholte. Heute beträgt der Abstand unglaubliche 175 Milliarden Dollar. Warum, verdeutlich die Gewinnentwicklung: Mit 13,1 Milliarden Dollar verdient Apple inzwischen tatsächlich doppelt soviel wie Mr. Softee.

7.) Apple mit dem vierthöchsten Gewinn der Wirtschaftsgeschichte
Natürlich sind die 13,1 Milliarden Dollar, die der iPhone-Hersteller einfuhr, das mit Abstand beste Quartal, das ein Technologie- oder Internet-Unternehmen jemals erzielt hat. Gleichfalls schießt Apple damit in die Top Ten der höchsten Quartalsgewinne in der Wirtschaftsgeschichte empor. Drei Ergebnisse liegen noch vor Apple: Die Ölmultis Exxon, Royal Dutch und Gazprom fuhren zwischen 2008 und 2011 noch höhere Gewinne ein.

Bemerkenswert: Apple ist das einzige Nicht-Öl-Unternehmen in den Top 20. Noch bemerkenswerter: Der Abstand zum Spitzenwert von Gazprom beträgt nur knapp 3 Milliarden Dollar. Apples Gewinn ist im Weihnachtsquartal 2011 um enorme 118 Prozent explodiert. Veröffentlicht Apple in diesem Jahr wieder im Schlussquartal sein neues iPhone-Modell, erscheint es nicht so abwegig, dass ein neuer Spitzenwert im nächsten Jahr aus Cupertino kommt.

8.) Im vergangenen Quartal mehr verdient als in 2008 und 2009 zusammen
13,1 Milliarden Dollar sind eine Menge Geld. Apple verdiente sie in 92 Tagen. Google fuhr im Gesamtjahr 2011 keine 10 Milliarden Dollar ein. Facebook muss unterdessen überhaupt seinen ersten Milliarden-Gewinn unter Beweis stellen.

Wie dramatisch Apples Gewinn gerade im vergangenen Jahr explodiert sind, beweist ein Blick zurück. 2007, im Jahr der iPhone-Einführung, verdiente Apple in zwölf Monaten 3,5 Milliarden Dollar. Ein Jahr später waren es 4,8 Milliarden Dollar. 2009 immerhin schon 5,7 Milliarden. Dann kam das iPad als neue Produktkategorie hinzu – und das Konzernergebnis hob förmlich ab.

In welchen Dimensionen Apple heute angekommen ist, beweist eben dieser Blick zurück: In den 92 letzten Tagen des Jahres 2011 verdiente Apple mehr als in beiden Geschäftsjahren 2009 und 2008 zusammen. Tatsächlich liegt der Nettogewinn nur knapp unter dem Gesamtgewinn der Jahre 2009 bis 2007!

9.) Im letzten Quartal mehr iPhones verkauft als in den ersten neun Quartalen der Einführung zusammen
37 Millionen verkaufte iPhones. Das sind 12,33 Millionen iPhones im Monat. 2,85 Millionen in der Woche. 400.000 Stück am Tag. Die Dimensionen des iPhone-Booms sind schier unglaublich.

Noch unglaublicher werden sie Rückspiegel der Vergangenheit. 74 Tage dauerte es 2007, bis Apple das einmillionste iPhone verkaufen konnte. 1,3 Millionen Stück wurden gerade mal im ersten vollwertigen Quartal umgesetzt. Keine zehn Millionen im ersten Jahr. Tatsächlich dauerte es neun Quartale, bis die Größenordung erreicht wurde, in der Apple heute spielt. Oder in anderen Worten: Apple verkaufte heute in 92 Tagen so viele iPhones von Juni 2007 bis Weihnachten 2009.

10.) Und noch ein Weltrekord: 100 Milliarden Dollar auf der Bank

In Zeiten der europäischen Schuldenkrise wäre Apple ganz nebenbei noch die wertvollste Bank der Welt. Fast 98 Milliarden Dollar ruhten per 31.12.2011 in den Geldspeichern in Cupertino. Unglaubliche 17,5 Milliarden Dollar Barmittel kamen im letzten Quartal hinzu. Anders formuliert: In der vierten Januarwoche, in der wir uns inzwischen befinden, dürfte eine magische Schallmauer bereits überschritten sein: Apple ist das erste Unternehmen der Welt, das über Barreserven von 100 Milliarden Dollar verfügt.

In anderen Wort: Apple hat das, was Facebook als Unternehmen wert sein soll, auf der Bank liegen. Wie sagte Steve Jobs einst: "Wenn wir in Zukunft einmal jemand übernehmen müssen, um das fehlende Puzzlestück zu finden, um etwas ganz großes Wirklichkeit werden zu lassen, dann könnten wir dafür einfach einen Scheck ausstellen." Das ist gerade mal zwei Jahre her. Apple hatte damals Cash-Reserven in Höhe von 40 Milliarden Dollar.

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Letzte Kommentare

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24.04.12 09:11

konteyner kont Web-Site

Weihnachtsquartal allein verdient haben. Die Analystenschätzungen gehen indes von Erlösen von mehr als 40 Milliarden Dollar aus!

02.02.12 10:57

Jordanus

Im Unterschied zu den anderen genannten Konkurrenten verkauft Apple auch konkrete Ware, nämlich Endgeräte und ist nicht nur Vermittler von Dienstleistungen. Das ist ein entscheidender Vorteil.

27.01.12 02:24

Wolfgang Bart Web-Site

Ob Apple auch genau so viele Menschen in Arbeit bringt wie die österreichische Wirtschaft? Na ja, vielleicht in China. Die chinesischen Arbeiter (oder waren es koreanische?) freuen sich bestimmt, jeden Tag für ein paar Yen arbeiten zu dürfen? Beim Anblick des schönen Designs, meine ich.

25.01.12 19:14

K. G.

mich beeindrucken die Zahlen und Vergleiche auch sehr.

@Hr. Wichmann:
Ich glaube nicht, dass Apple in einem Markt investiert, der bereits tot ist. Will heißen, dass ich nicht denke, dass klassisches Fernsehen in wenigen jahren noch existieren wird. Wenn wir aber davon ausgehen, dass die Geräte die dann in unseren Wohnzimmern stehen, ganze Multiinternetgeräte sind, mit denen ich Filme, Berichte, Serien etc. aus dem Internet betrachte, ist das gut möglich. Weiß nur nicht, ob das dann noch viel mit dem "TV-Geräte-Markt" zu tun hat ;-) Also sollte Apple da dran gehen ist es bestimmt bald ein revolotionierter "TV-Markt" ;-)

25.01.12 16:12

Die Wirtschaft

Googles Eric Schmidt hat viele Projekte vermasselt.
Wenn Google einen Zug macht, und z.b. Motorola aufkauft oder lokale Taxis vermitteln würde, würden die Konkurrenten gleich vor Gericht rennen.
Praktisch jeder Windows-PC konnte auf die Nachfolge-Version upgedatet werden. Wenn man so viel bezahlt wie ein Iphone will man nicht nach 3 Monaten von Updates abgeschnitten sein. Wenn man viel Geld in Programmierung investiert, will man nicht Android4.0 vor der Nase sehen aber immer noch für 2.0 oder 2.1 programmieren müssen weil 5-10% der Android-Handies völlig unnötigerweise! keine Updates kriegen.
Bei Apple stimmen Preis-Leistung besser als woanders. Apple ist die einzige mir bekannte Softwarefirma die will, das normale Leute ihre Software auch benutzen können statt nur ständig kostenpflichtige Updates zu verkaufen. Siehe Analog-Abschaltung und unbenutzbare DVB-Receiver für 300 ! Kanäle auf Astra/19.


Ich schlage noch folgende Metrik als Vergleich vor:
Apple-Produkte nutzen täglich x Leute. Google-Produkte nutzen y Leute.
Google ist Aldi und die Discounter. Apple ist BMW.

Als neue-Markt-Betroffener ist mir (im Gegensatz zur Wirtschaftspresse) bekannt, das es zwei Sorten Manager und Politiker gibt: Die sich und ihrer Meschpoke in die Taschen wirtschaften und der Aktionär bzw. Bürger sieht nix davon und die anderen welche die Mission erfüllen und wirklich für die Aktionäre bzw. Bürger arbeiten.
Bezos lebt besser als seine Aktionäre. Er macht nur Umsatz aber schüttet er auch mal etwas aus ? Gleiches für viele andere Firmen wo die meisten Gewinne wohl als Manager-Boni ausgezahlt werden.

Wg. 10) Kapitalgesellschaften sollten ihre Reserven als täglich kündbare Staatsanleihen lagern müssen. Sonst ist das Geld nämlich plötzlich weg oder verspekuliert wie beispielsweise bei diesen Eigenhandels-Banken. Aber da Redakteure anscheinend keine Aktien oder Immobilien haben, sind ihnen Aktionärs-Abzocke, Mitternachts-Notare, Schrott-Immobilien, Alters-Anlage-Abzocke, wertlose Pflegedienste usw. anscheinend egal. Sonst würden sie ja so lange berichten bis die Politik das Geld z.b. der Lehmann-Banking-Betroffenen (von den Managern) oder Schrott-Mitternachts-Immmobilien zurückbeschafft hat.
Die Abofallen wurden kaum von rot-grün und schwarz-gelb sondern vom betroffenen RTL-Redakteur bekämpft.

Bei Formel-1 gibts keinen der zu langsam hinterherfährt. Bei Unternehmen auf Kosten der Gesellschaft und Steuerzahler und Arbeiter und Pensionskassen hingegen schon. Die Spielregeln sind der Grund dafür. Also die Presse die lieber hinterherberichtet statt Probleme anzukündigen und Politiker zu verbindlichen Aussagen zu verpflichten.

25.01.12 15:42

Thomas Reinsch Web-Site

Die 10 Fakten sind mehr als Klasse, man liest ja öfters so Artikel, in denen Umsatz- und Gewinnzahlen genannt werden, aber oft fehlen halt Infos/Vergleiche, wie viel das wirklich ist.

Besonders interessant fand ich, dass Apple mehr Gewinn macht, als Google Umsatz und das einzige nicht Öl-Unternehmen in den Top20.

25.01.12 14:28

R. K.

@ Paul Müller: Jedes iPhone ist im letzten Quartal für durchschnittlich 659$ verkauft worden, iPads für 593$, iPods für 164$ und Macs für 1.269$. Beachtlich ist, dass die Stückpreise weitgehend konstant gehalten werden konnten über die letzten Jahre, auch bei den iPods (Quelle: 8-K Reports von Apple)!

25.01.12 13:53

Jan Staudinger Web-Site

Ich freue mich für Apple. Sie schaffen es einfach hochwertiges Design mit intuitiver Bedienung zusammenzuführen. Ohne Apple würde auch die Konkurrenz nicht so weit sein.

25.01.12 13:52

Paul Mueller

Das heißt, jedes Iphone ist für durschnittlich 1243 Dollar über den Ladentisch gegangen. Dolles Ding... Die Leute haben zu viel Geld!

25.01.12 13:02

R. K.

In jedem Fall sind die "erstaunlichen Fakten" besser aufbereitet und verdichtet als bei Techcrunch und nicht deckungsgleich. Von daher streiche ich das Wort "leider" und korrigiere das Wort "abschreiben" durch "inspieren lassen". Und gegen gute Inspirationen ist ja nichts einzuwenden :-)

25.01.12 12:21

Nils Jacobsen

@ R.K: Wer die Fakten kennt, braucht nirgendwo abzuschreiben. Vergleichen Sie die Texte. Sie finden in diesem Artikel zudem vieles, was über die Basisfakten hinausgeht. Auf einige andere Aspekte (Samsung und Google) wurde - wie nachzulesen ist - bereits auf dieser Seite im Vorfeld hingewiesen.

N. Jacobsen.

25.01.12 12:12

Funky Funk

Schon erstaunlich wie gut man ein Mittelklassen Smartphone mit einer sensationellen Image Kampagne verkaufen kann. Ich denke, dass es schon fast bedenklich ist, wie sich der moderne Mensch manipulieren lässt.
Früher war Apple die Firma mit den besten Geräten, die grundsätzlich alles konnten und ist beinahe pleite gegangen - heute eher Mittelklasse, jedes Gerät wird absichtlich "unperfekt" gebaut (kein flash, anfangs keine Navi, etc.) und damit wird Apple dann mega erfolgreich.
Vielleicht sollten auch alle anderen Hersteller mehr Geld in die Optik und Werbung stecken, als in das Können der Produkte. dann noch den Preis verdoppeln oder besser verdreifachen und es sollte klappen.
Ich bin seit 1984 Apple Fan und habe seit dem mit fast alle Computer von Apple gearbeitet. Einzig ein iphone und ein ipad gehören nicht dazu weil ich halt auf Qualität und Können stehe.
Nun noch iMovie Pro anstatt Final Cut Pro ... Scheiße, ich brauch jetzt eine neue Computer Firma und Apple wird damit wohl bald reicher und mächtiger als China sein
Fazit: Ab sofort gilt "Function follows form" als neues Marketing Gesetz. Erinnert mich irgend wie an die Politik.

25.01.12 11:53

R. K.

Leider weitgehend bei Techcrunch's Artikel "Apple’s Massive Numbers And Some Context" abgeschrieben.

25.01.12 11:42

Stefan Wichmann Web-Site

Ausgezeichnete Analyse! Die Frage ist: In welche Höhen kann sich Apple noch schwingen? Schaffen Sie in naher Zukunft vielleicht auch die Revolution des TV-Geräte-Marktes?

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Nils Jacobsen
ist Wirtschaftsjournalist und Internetexperte in Hamburg. Der studierte Germanist und Medienwissenschaftler berichtet seit mehr als einem Jahrzehnt über die Entwicklung der Aktienmärkte und Internet-Wirtschaft - u.a als Chefredakteur der Portale clickfish.com, US FINANCE.de und YEALD.de. In dieser Tradition schreibt, analysiert und bloggt Jacobsen für MEEDIA über das Beste der beiden Welten Internet und Wirtschaft.

 

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