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Dienstag 08. Dezember 2009 14:56

Die Neuerungen der IVW auf einen Blick

Am Mittwoch wird die IVW die Online-Zahlen erstmals nach dem neuen System ausweisen. Die wichtigsten Neuerungen: Page Impressions werden unwichtiger, Visits wichtiger und es gibt die neuen Kategorien-Visits. Zudem gibt es erstmals die Möglichkeit, den IVW-Traffic aller Websites nach In- und Ausland aufzuteilen. Nach den Verwirrungen der vergangenen Monate ("Stirbt die Page Impression?") bringt MEEDIA am Vortag des IVW-Relaunches endgültig Licht ins Dunkel und erklärt alle Neuerungen.

Das Wichtigste vorweg: Technisch gesehen ändert sich bei der IVW-Messung nichts. Ein Visit ist immer noch ein Visit, eine Page Impression immer noch eine Page Impression. Die PI stirbt nämlich - auch wenn so mancher sich das gewünscht hätte - immer noch nicht, sie wird nur unwichtiger. Da sich an diesen Messeinheiten nichts ändert, lassen sich die alten Daten auch nach dem Relaunch weiterhin mit den neuen IVW-Zahlen vergleichen.

Die optischen Änderungen auf ivw.de:

Bisher fanden sich auf der Startseite der Online-IVW auf einen Blick die Angaben zu Visits, Gesamt-PIs und PIs in den sieben IVW-Kategorien für alle gemessenen Websites. Das wird sich am Mittwoch ändern. Künftig wird der Klick auf http://ausweisung.ivw-online.de/ keinerlei Page Impressions mehr anzeigen. Stattdessen steht der Visit im Mittelpunkt. Zudem werden an dieser Stelle künftig die Visits nach Herkunft (also Inland oder Ausland) sowohl absolut als auch prozentual angezeigt.

Völlig neu präsentieren sich künftig auch die Detail-Seiten der IVW-geprüften Angebote. So werden die Page Impressions nur noch an dieser Stelle und nicht mehr auf der IVW-Startseite angezeigt. Die Detailseiten sehen künftig so aus:



Neben den bekannten Angaben wie Angebotsname, Anbieter, Zeitraum, Visits, PIs, PI/Visit-Verhältnis und prozentualen Änderungen zum Vormonat finden sich also auch hier zunächst die neuen Inlands- bzw- Auslands-Zahlen. Im Gegensatz zur IVW-Startseite erscheinen hier auch die PIs, die im In- bzw. Ausland generiert werden. Für Werbungtreibende könnte die neue Trennung nach In- und Auslands-Traffic eine interessante Neuerung sein, schließlich gibt es viele Unternehmen, denen Besucher aus dem Ausland egal sein dürften, weil sie ihre Produkte nur hierzulande verkaufen. Unterhalb der In- und Auslands-Zahlen finden sich dann die Kategorien-Visits und die Kategorien-PIs.

Die neuen Kategorien-Visits:

Bislang hat die IVW nur Kategorien-PIs ausgewiesen, ab sofort gibt es auch Kategorien-Visits. Hierfür werden Visits für die sieben IVW-Hauptkategorien gemessen, also:

- Redaktioneller Content
- User generierter Content
- E-Commerce
- Kommunikation
- Suchmaschinen, Verzeichnisse und Auskunftsdienste
- Spiele
- Diverses

Die Gesamtzahl der Kategorien-Visits wird im Normalfall über den normalen Visits liegen. Denn: Besucht ein Nutzer während des Aufenthalts auf einer Website verschiedene dieser sieben Kategorien, erzeugt er bei jedem Mal einen neuen Kategorien-Visit, während er insgesamt ja nur als ein Visit zählt. Sprich: Der Nutzer generiert beim Besuch einer Website einen Gesamt-Visit, womöglich aber mehrere Kategorien-Visits.

Die Einführung des Kategorien-Visits soll den Visit als entscheidenden Leistungswert stärken. Für die mehr als 50 Unterkategorien, also die einzelnen Ressorts, etc. werden im Übrigen auch weiterhin nur PIs ausgewiesen. Sie werden dann angezeigt, wenn der Nutzer das auf der Angebots-Detailseite einstellt.

Neuerungen bei Netzwerken und Vermarktungsgemeinschaften:

Bisher wurden für Netzwerke und Vermarkter lediglich die Page Impressions ausgewiesen. Um auch hier die Messeinheit Visit zu stärken, werden die Netwerke und Vermarkter laut IVW "künftig analog zu den Angeboten ausgewiesen". Auch hier gibt es künftig also Visits, Kategorien-Visits, etc.

Fazit:

Durch die Neuerungen wird in Zukunft ein noch differenziertes Bild des Traffics der IVW-Mitglieds-Websites möglich. Im Hinblick auf Nachrichten-Websites lässt sich beispielsweise künftig sagen, wie viele Visits aus Deutschland kamen und wie viele durch redaktionelle Inhalte generiert wurden. Zwar wird die IVW-Ausweisung durch die vielen neuen Daten nicht unbedingt übersichtlicher, doch für die Transparenz des Traffics sind die Neuerungen wichtig und richtig. Wie genau sich die neuen Einheiten auf einzelne Märkte und/oder Websites auswirken, ob also z.B. Tricksereien noch schneller nachzuweisen sind, wird sich zeigen, wenn die ersten Zahlen veröffentlicht wurden. MEEDIA wird wie immer direkt nach der Veröffentlichung ausführlich berichten und analysieren.

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Kategorie: Internet

Dienstag 08. Dezember 2009 14:44

Alles neu bei Mr. Analyzer

Liebe Leser des "Mr. Analyzer"-Blogs,

mit dem heutigen Tag ändern sich die Inhalte dieses Blogs etwas. Wie Sie in den vergangenen Monaten sicher gemerkt haben, wurde das Blog immer mehr zur Veröffentlichungs-Plattform des Rookie-Rankings. Andere Inhalte gab es kaum noch. Der Grund dafür ist, dass die Entscheidung, welche Analyse im Blog und welche Analyse in den einzelnen Ressorts auf MEEDIA.de stattfindet, zu schwierig wurde. 95% meiner IVW-, AGOF-, MA-, oder Quoten-Analysen fanden inzwischen außerhalb des "Mr.Analyzer"-Blogs statt, weil sie in den Ressorts Internet, Print, TV oder Radio besser aufgehoben schienen. Und genau dann macht ein Blog, in dem es ja eigentlich um all diese Zahlen gehen sollte, keinen richtigen Sinn mehr.

Nun also der Neustart: Ab sofort erkläre ich im "Mr. Analyzer"-Blog all die Zahlen und Studien, über die ich schreibe. Was genau ist die verkaufte Auflage, was misst die AG.MA und was der Google-Ad-Planner? Wie genau sind Einschaltquoten und warum wird das Wort "Unique" in der Internet-Branche oft falsch verwendet? Ab sofort erkläre ich Ihnen also die Fakten hinter den Zahlen. Für Fragen und Anregungen bin ich wie immer sehr dankbar.

Viel Spaß also im neuen "Mr. Analyzer"-Blog!

PS: Das Rookie-Ranking stirbt mit der Neu-Ausrichtung des Blogs natürlich nicht, es ist ab sofort immer montags im TV-Ressort zu finden.

 

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Kategorie: Internet, Fernsehen, Print, Musik & Radio

Montag 07. Dezember 2009 15:00

Sat.1-Soap "Eine wie keine" in Problemen

Die neue Sat.1-Daily-Soap "Eine wie keine" droht, zum nächsten Flop für den Sender zu werden. Nachdem die Serie in den ersten beiden Wochen zumindest noch über der 10%-Marke blieb, fiel sie in Woche 3 auf unzureichende 9,0% und damit deutlich unter den 12-Monats-Durchschnitt des Senders (10,8%). Mit nun 9,8% nach drei Wochen und damit dem 0,91-fachen der Sat.1-Normalwerte rutscht "Eine wie keine" in unserem Rookie-Ranking, in dem wir alle TV-Neustarts der großen Sender testen, weiter nach hinten.

Nur noch auf Rang 12 findet sich die Sat.1-Serie derzeit. Doch mit dem Marktanteil unterhalb der Sendernormalwerte steht "Eine wie keine" nicht allein da: 25 der 32 aktuellen Rookie-Ranking-Kandidaten verfehlten bislang das Mindestziel Senderdurchschnitt. Nur sieben Neustarts sprangen über diese Hürde, fünf davon stammen vom ZDF. Zur Erinnerung: Wir werten alle Neustarts der großen acht Sender im Hinblick auf ihre Marktanteile in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen aus und stellen sie ins Verhältnis zum jeweiligen 12-Monats-Durchschnitt des Senders. Klettert eine Sendung über diesen Wert, erreicht sie einen Faktor-Wert von mehr als 1 und kann als Hit gewertet werden. Zahlen darunter sind dementsprechend ein mehr oder weniger großer Flop.



Neue Nummer 1 des Rookie-Rankings ist die RTL-Clipshow "Tiere machen die lustigsten Sachen", die allerdings zu sehr später Stunde ausgestrahlt wird und auch noch vom starken "Supertalent"-Abend profitiert. Dennoch: Sie erzielte zur Premiere 19,8% und damit das 1,18-fache des RTL-12-Monats-Durchschnitt. Auf den weiteren Plätzen folgen "SOKO Stuttgart" und "Nuhr so", beide vom ZDF. Unter dem Soll, aber mit Aufwärts-Tendenz versehen sind die ZDF-Serie "Die Bergwacht", Vox-Reihe "Die Küchenchefs", kabel-eins-Doku-Soap "Rosins Restaurants" und das Musikmagazin "Number One!" (ebenfalls kabel eins).



Auf den letzten Plätzen befinden sich weiterhin die drei schon abgesetzten Formate "Rules of Engagement", "Frauenzimmer" und "Das Promi-Kochduell", gestört lediglich von der ZDF-Sendung "Inside Science", die aber wie der neue Erste des Rankings mitten in der Nacht ausgestrahlt wird. Die schwachen Quoten sind daher wohl verkraftbar.

In der kommenden Woche schrumpft unser Rookie-Ranking von 32 auf 29 Kandidaten. Drei Formate fallen nämlich wegen der Maximal-Aufenthaltsdauer von 8 Wochen aus der Wertung: "Merlin - Die neuen Abenteuer", "TV Weltweit" und "Ein Sommer in..." Neustarts gibt es in den kommenden sieben Tagen überhaupt keine, die großen Sender befinden sich offenbar schon in einer vorweihnachtlichen Innovations-Starre.

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Kategorie: Fernsehen

Dienstag 01. Dezember 2009 13:58

ZDF-Erfolg mit Kinder-Kochshow

Mit einer Kinder-Variante der bekannten Kochsendung "Küchenschlacht" hat das ZDF einen kleinen Samstagnachmittags-Hit gelandet. Besonders im jüngeren Publikum ist "Die Kinder-Küchenschlacht" am vergangenen Samstag erfolgreich angelaufen. Mit 7,2% erzielte sie einen Marktanteil, der beim 1,14-fachen der ZDF-Normalwerte liegt. Die charmante Kochsendung gehört damit zu den wenigen Neustart-Hits der vergangenen Wochen. Nur 8 von 36 neuen Sendungen liegen in unserem Rookie-Ranking derzeit über ihren Sender-Durchschnittswerten.

Für die großen acht Sender, deren neue Formate wir in unser Ranking aufnehmen, bleibt die Bilanz damit ernüchternd: Nur 22% der Neustarts werden derzeit zum Hit. Und: Überragende Erfolge sind gar keine dabei. Der Tabellenführer "Legend of the Seeker", erreichte diesen Platz an der Sonne mit einem Marktanteil von 14,8%, dem 1,24-fachen des ProSieben-12-Monats-Durchschnitts von 11,9%. Ein schöner Erfolg, aber keine Sensation. Dem ZDF gehören gleich fünf der acht Hits: Neben der "Kinder-Küchenschlacht" übertrafen im jungen Publikum auch "SOKO Stuttgart", "Nuhr so", "Flemming" und "Aber bitte mit Sahne" die Sender-Normalwerte. Das könnte aber auch daran liegen, dass dieser Normalwert seit Jahren zusammenschrumpft und mittlerweile bei nur noch 6,3% liegt. Ein Hit lässt sich damit einfacher landen als noch vor einigen Jahren.



Die anderen in den vergangenen sieben Tagen angelaufenen Formate waren nicht so erfolgreich wie "Die Kinder-Küchenschlacht" - zumindest nicht im jungen Publikum. Die neue ZDF-Serie "Die Bergwacht" überzeugte nur bei den älteren Zuschauern, die beiden kabel-eins-Doku-Soaps "Der Immobilienfürst" und "Rosins Restaurants" in keiner der Zielgruppen. Immerhin blieb den beiden kabel-eins-Formaten aber ein Schicksal wie das der Comedyserie "Rules of Engagement" vorerst erspart: Die Sitcom lief in den ersten drei Wochen so miserabel, dass der Sender sie nun absetzte. Dieses Schicksal ist ein weiteres Beispiel dafür, dass das Rookie-Ranking ein sehr geeignetes Frühwarnsystem für gefährdete Formate ist: die drei Programme auf den letzten Plätzen wurden allesamt abgesetzt:



In der kommenden Woche feiern nur zwei relativ unbedeutende neue Formate, die von ihren Sendern in der Nacht verbraten werden, ihr Rookie-Ranking-Debüt. Das ZDF startet in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag "Inside Science - Wissenschaft live", RTL zeigt in der Nacht von Samstag auf Sonntag zum ersten Mal die Clipshow "Tiere machen die lustigsten Sachen".

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Kategorie: Fernsehen

Montag 23. November 2009 14:06

Die Wochen der großen Fernseh-Flops

Es läuft derzeit nicht viel zusammen bei den deutschen TV-Sendern. 35 neue Formate sind bei den großen acht Kanälen in den vergangenen acht Wochen angelaufen - 27 davon verfehlten den jeweiligen Senderdurchschnitt und können damit als Flop verbucht werden. Zu den größten Misserfolgen zählen die bereits abgesetzten Vox-Formate "Das Promi-Kochduell" und "Frauenzimmer", kabel-eins-Serie "Rules of Engagement", Sat.1-Magazin "Kerner" und ARD-Vorabend-Quizshow "Das Duell im Ersten".

Sie alle belegen derzeit die letzten fünf Plätze des MEEDIA-Rookie-Rankings, in dem wir wöchentlich analysieren, welche TV-Neustarts wie erfolgreich laufen. Um die verschiedenen Formate miteinander vergleichen zu können, setzen wir ihre Marktanteile ins Verhältnis zum jeweiligen Senderdurchschnitt der vergangenen zwölf Monate. Der größte Flop unseres Rankings, "Das Promi-Kochduell", erzielte beispielsweise in den beiden Sendewochen vor dem Aus ganze 2,7% in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, der Vox-Normalwert liegt bei 7,5%. "Das Promi-Kochduell" erreichte also nur das 0,36-fache des Senderdurchschnitts - kein anderer Neustart war in den vergangenen acht Wochen erfolgloser.

Nur unwesentlich besser sieht es bei "Frauenzimmer", "Rules of Engagement", "Das Duell im Ersten" und "Kerner" aus - sie alle erreichten Faktoren von 0,41 bis 0,56. Die Tatsache, dass die ARD "Das Duell im Ersten" dennoch verlängert hat, ist daher wohl nur der Tatsache geschuldet, dass man keine anderen Ideen für den Vorabend hat. Die Liste der Flops ist aber noch viel länger: "Deutschland wird schwanger" verfehlte die Sendernormalwerte ebenso wie Markus Kavkas kabel-eins-Magazin "Number One!", Vox-Vorabend-Doku-Soap "Mein wunderbares Wohnlokal", "Die Oliver Pocher Show" oder "Die neue Hitparade" von RTL II. Auch die neue Sat.1-Soap "Eine wie keine" liegt unter dem Sat.1-Durchschnitt. Mit 10,2% aber immerhin beim 0,94-fachen des 12-Monats-Senderwertes von 10,8%.

Nur acht Formate kämpften erfolgreich gegen den Trend an und übertrafen die jeweiligen Senderdurchschnittswerte. Ganz oben findet sich inzwischen die Vox-Serie "Burn Notice", die mit 10,7% das 1,43-fache des Sendernormalwertes (7,5%) einfuhr. Direkt dahinter folgt ZDF-Koch-Talk "Aber bitte mit Sahne - Der Talk mit Horst Lichter", sowie die ProSieben-Nachmittagsserie "Legend of the Seeker". Ebenfalls erfolgreich waren "Knight Rider", "SOKO Stuttgart", "Nuhr so", "Wunschkinder - Der Traum vom Babyglück" und "Flemming".







In der kommenden Woche wächst unser Ranking von 35 auf 36 Kandidaten an. Drei Formate fallen aus der Wertung, weil sie die Höchstaufenthaltsdauer von acht Wochen erreicht haben: "Burn Notice", "Leben am Limit" und "Die Oliver Pocher Show". Neu hinzu kommen dafür vier Sendungen: die kabel-eins-Doku-Soaps "Der Immobilienfürst" und "Rosins Restaurants" (starten am Dienstag ab 21.15 Uhr), die ZDF-Serie "Die Bergwacht" (Start: Donnerstag, 20.15 Uhr), sowie die ZDF-Reihe "Die Kinder-Küchenschlacht" (Start: Samstag, 15.30 Uhr).

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Kategorie: Fernsehen

Montag 26. Oktober 2009 15:51

"Das Duell": der nächste Flop der ARD

Die Baustelle Vorabend bleibt dem Ersten erhalten. Auch nach Ende der Mega-Flop-Telenovela "Eine für alle" gab es noch keinen wirklichen Aufschwung. So blieb die neue, sehr antiquierte Spielshow "Das Duell im Ersten" in ihrer ersten Woche bei einem Marktanteil von 4,2% in der am Vorabend auch für Das Erste werberelevanten Zielgruppe hängen. Damit erreichte die Show nur das 0,64-fache des ARD-12-Monats-Durchschnitts von 6,6% und belegt im MEEDIA-Rookie-Ranking der TV-Neustarts einen der letzten Plätze.

Erfolgreich gestartet ist nur eine der fünf in den vergangenen sieben Tagen angelaufenen Sendungen. Gelungen ist das dem "Krieg am Gartenzaun" von RTL II. Die Doku-Soap kam am Montagabend auf 7,2% und damit auf das 1,16-fache der RTL-II-Normalwerte. Folge: Platz 7 in unserem Ranking. Auf den ersten sechs Plätzen bleibt unterdessen alles beim Alten: "5 gegen Jauch" führt vor der Vox-Serie "Burn Notice" und der RTL-Billig-Dramaserie "Familien im Brennpunkt". Deutlich verloren haben zwei Late-Night-Protagonisten, die vor Kurzem noch ein Team waren: "Harald Schmidt" fiel von Platz 7 auf 11, "Die Oliver Pocher Show" sogar von 12 auf 17.



Nicht wirklich geglückt ist die Premiere der "Küchenchefs", den ehemaligen "Kochprofis" von RTL II, die im Streit zu Vox gewechselt sind. Nachdem die neuen "Kochprofis" bei RTL II schon wenig erfolgreich gestartet sind, bleiben nun auch die alten "Kochprofis" als "Küchenchefs" unter ihren Möglichkeiten. Ebenfalls nicht den 12-Monats-Durchschnitt ihres Senders erreicht haben die dänische ZDF-Krimiserie "Protectors - Auf Leben und Tod", sowie "Die neue Hitparade", die bei RTL II mit 5,2% klar unter den Sendernormalweren von 6,2% hängen blieb. Interessanterweise sprang die Show im Gesamtpublikum über den RTL-II-Durchschnitt. Der Sender hat sich beim Thema Schlager also wohl etwas verkalkuliert und vornehmlich älteres Publikum angelockt. Neuer Letzter des Rankings ist das kabel-eins-Kneipencasting "Wer wird Wirt?", das mit einem Durchschnitts-Marktanteil von 3,5% nun sogar noch erfolgloser ist, als die bereits abgesetzte Doku-Soap "Family Business".



Die nächste Ausgabe des Rookie-Rankings können Sie urlaubsbedingt erst am 23. November an dieser Stelle lesen. Dann mit vielen interessanten New Entries wie dem neuen Vox-Nachmittag mit dem Talk "Frauenzimmer", neuen ZDF-Shows mit Horst Lichter und Dieter Nuhr, dem Sat.1-Duo "Deutschland wird schwanger" und "Kerner", dem kabel-eins-Musikmagazin "Number One!", der neuen Sat.1-Daily-Soap "Eine wir keine" und einigen interessanren Neustarts mehr.

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Kategorie: Fernsehen

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