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Dienstag 05. März 2013 16:23

Galaxy S4: Samsung schürt den Hype

Samsung gilt nach wie vor als härtester Konkurrent für Tim Cook und seine Ingenieure aus Cupertino. Seit Wochen spekuliert die Techbranche über den neuen Wurf der Südkoreaner: das Galaxy S4. Kann das Smartphone mit der erstarkten Konkurrenz aus China mithalten? Welche Komponenten kommen zum Einsatz? Welches Betriebssystem? Und was soll es kosten? MEEDIA gibt einen Überblick über die aktuelle Gerüchtelage.

Bei Smartphones scheint dieser Tage zu gelten: größer, schneller und breiter. Diesem Trend wird sich auch Samsung nicht verschließen können. So soll das S4 über ein fünf Zoll großes Display mit Full-HD-Auflösung verfügen. Damit würde es dann, wie die Flaggschiffe von Huawei, HTC oder ZTE, zur Familie der Phablets, die größentechnisch zwischen Smartphones und Tablets rangieren.

In Sachen Geschwindigkeit wollen sich die Koreaner offenbar nicht lumpen lassen und verbauen aktuellen Berichten zufolge einen Exynos-Prozessor mit acht Rechenkernen. Bislang galt ein Vierkern-Prozessor als High-End bei Smartphones. Ob Samsung tatsächliche eine Achtkern-CPU verbaut, ist indes noch völlig unklar. Zudem gilt es zu bedenken, dass Entwickler ihre Apps erst einmal für acht Kerne programmieren müssten, damit sich überhaupt ein Geschwindigkeitsvorteil bemerkbar macht.

In Sachen Betriebssytem hält sich unter Android-Fans weiterhin die Hoffnung, dass das S4 das erste Smartphone mit Android 5.0 sein könnte. Allerdings scheint der Einsatz der aktuellen Jelly-Bean-Version 4.2 weitaus realistischer. Die Kamera verfügt Berichten zufolge über eine Auflösung von 13 Megapixeln. Seit Kurzem hält sich außerdem das Gerücht, dass die Koreaner dem neuen Flaggschiff eine Eye-Tracking-Kamera verpasst hätten, über die der Nutzer mit den Augen scrollen könnte.



Fakt ist: Samsung tut es Apple gleich und kommentiert Gerüchte nicht. Allerdings verschickte der Konzern vergangene Woche Einladung für ein Presse-Event am 14. März in New York unter dem Motto "Ready 4 the show" und befeuert den Hype um das nächste Smartphone mit einem Event-Trailer. Was uns der Konzern damit sagen will, dass ein superreiches Kind eine exklusive Vorschau auf das S4 bekommt, erschließt sich dem Betrachter noch nicht in Gänze. Oder ist das Galaxy S4 etwa Kinderkram?

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Dienstag 05. März 2013 11:21

Ist tolino shine der deutsche Kindle-Killer?

Redet man heutzutage von E-Readern, meint man vor allem den Kindle. Amazon hat mit dem E-Reader digitales Lesen salonfähig gemacht. Über Jahre versuchten deutsche Buchhändler dem Siegeszug des Kindles etwas entgegenzusetzen - vergeblich. Das soll sich ändern: Pünktlich zur CeBIT stellen Thalia, Weltbild, Hugendubel, Der Club Bertelsmann und die Deutsche Telekom einen gemeinsamen E-Reader vor: tolino shine will mit Offenheit punkten. Klappt das? MEEDIA fasst die Fakten zusammen.

Konkurrenten machen gemeinsame Sache gegen die Konkurrenz: “Heutzutage muss jeder überlegen, wo seine strategische Ausrichtung und sein strategisches Interesse liegen und welche Partner dafür die richtigen sind, um sich gegenüber den mächtigen amerikanischen Online-Giganten zu behaupten”, erklärt Michael Busch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thalia Holding. Die neue Strategie der deutschen Buchhändler: eine technische Plattform, viele Anbieter.

Die neue technische Plattform nennt sich tolio shine - ein E-Reader, der wie die minimalistsche Version des Kindle von Amazon aussieht. Das Gerät kommt mit einem sechs Zoll großen E-Ink-Display mit einer Auflösung von 1024x758 Pixeln, integrierter Beleuchtung und wird per Touchgeste bedient. Schriften lassen sich in sieben Größen darstellen. Bücher kommen per WLAN oder Kabel auf das Gerät. Der Akku hält laut Hersteller bis zu sieben Wochen, der interne Speicher bietet Platz für bis zu 2.000 eBooks und ist mit einer SD-Karte erweiterbar.  Der tolino shine ist bei Thalia, Weltbild, Hugendubel, Der Club Bertelsmann, in den Telekom Shops sowie in den Online-Shops der Partner erhältlich. Zum Start sind über 300.000 eBook-Titel verfügbar. Der tolio erkennt Bücher in den Formaten ePub, PDF und TXT. Interessant: Als Betriebssystem gibt der Hersteller Android an. Als Bonus bekommen tolio-Nutzer gratis HotSpot-Zugang an über 11.000 HotSpots der Deutschen Telekom in Deutschland.

Einmal gekaufte Inhalte werden in der TelekomCloud gespeichert – danach ist der Zugriff auf die eBooks von bis zu fünf Endgeräten aus möglich. Seine eBooks kann der Kunde bequem drahtlos per WLAN von Zuhause, über die 11.000 kostenfrei nutzbaren Hotspots der Telekom oder in den 1.500 Fachgeschäften der Partner in Deutschland laden. Das behaupten zumindest die Buchhändler. Doch die Realität ist eine andere: Denn bei der Einrichtung des Gerätes muss der Kunde erst einmal einen der vier Buch-Shops auswählen und ein Benutzerkonto einrichten. Dieses wird dann automatisch an die TelekomCloud geknüpft, in der später die Bücher abgelegt werden. Ab diesem Zeitpunkt ist der tolio-Reader allerdings an einen Shop gebunden. Will man trotz aktivierten Hugendubel-Accounts bei Thalia ein eBook kaufen, geht das nur über den Computer, um das digitale Buch dann mit dem Reader zu synchronisieren.

Mit 99 Euro ist das Gerät 30 Euro günstiger als der Kindle Paperwhite von Amazon. In ersten Tests wird zwar das etwas softere Schriftbild des deutsche Lesegeräts kritisiert, allerdings sei die optional zuschaltbare Beleuchtung ausgeglichener als beim Kindle und außerdem stufenlos regelbar. Bemängelt wird zudem, dass der tolio shine über keinerlei Notizfunktion verfügt. Ein durchaus praktisches Feature, das vor allem im Studium bei der Lektüre von Fachliteratur helfen kann.

Hat der tolio trotzdem eine Chance gegen Amazons Bestseller? Für eine umfassende Prognose ist es noch zu früh. Allerdings ist der Zusammenschluss - zumindest auf technischer Seite - von Deutschlands führerenden Buchhändlern eine Entwicklung, die auch der weltgrößte Versandhändler mit Argusaugen beobachten wird.

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Dienstag 29. Januar 2013 16:24

128 Gigabyte: Apple bringt das Business-iPad

Mehr Platz für mehr Apps: Apple hat am Dienstag den Verkaufsstart eines iPad 4 mit 128 Gigabyte Speicher bekanntgegeben. Das Tablet soll ab dem 5. Februar in den USA erhältlich sein. Mit der Preisstruktur dürfte sich der Konzern aus Cupertino in erster Linie an Businesskunden orientieren. So kostet das leistungsfähigste Tablet mit dem größten Speicher stolze 929 Euro und liegt damit nur knapp unter den Einstiegspreisen für das Consumer-Notebook Macbook Air.

Dass Apple ausnahmsweise keine Keynote einberaumt hat, liegt nah: Es handelt sich bei dem Speicherriesen nicht um eine neue Geräte-Generation, sondern um ein iPad 4 mit 128 Gigabyte Speicher. Der Kunde bekommt also weiterhin ein Tablet mit A6X-Chipsatz und ein 9,7 Zoll großes Display. Der Pressemitteilung ist zu entnehmen, dass Apple mit dem Gerät vor allem auf Businesskunden abzuzielen scheint.

“Mit mehr als 120 Millionen verkauften iPads steht außer Frage, dass die Kunden ihre iPads lieben”, schwärmt Apples Marketingchef Phil Schiller. “Mit der Verdopplung des Speichers und mehr als 300.000 verfügbaren iPad-Apps, haben Unternehmen, Lehrer und Künstler noch mehr Gründe, ein iPad für ihren Beruf und private Zwecke zu nutzen.”

So würden alle der Fortune-500-Unternehmen und über 85 Prozent der Global 500 das iPad testen oder schon einsetzen. Gerade im Unternehmsbereich würde mit großen Datenmengen gearbeitet, etwa bei CAD-Projekten, Röntgenaufnahmen, Filmmaterial, Musikstücken oder Blaupausen. Mehr Speicher würde also mehr Freiheit bedeuten.

Die Business-Offensive wird gestützt von dem Launch mehrerer Profi-Apps. Die App "Auria" soll für Musiker 48 Mono- oder Stereospuren mit 24bit/96 kHz gleichzeitig abspielen können. Die AutoCAD-WS-App soll Architekten und Designer nahtloses Arbeiten zwischen Workstations und dem iPad ermöglichen.

In der Pressemitteilung folgen Zitate von Betreibern professioneller Business-Apps, die vor allem auf eines hindeuten: Apple will sich als Tablet-Bauer für den Business-Bereich etablieren. Während Samsung zwar noch im Tablet-Segment hinterherhinkt, was den Erfolg des iPads angeht, gewinnen die Koreaner doch zunehmend Marktanteile im Consumermarkt. Apples größter Konkurrent bietet schon Tablets unter der 200-Euro-Grenze an. Ein 929-Euro-Tablet aus Cupertino ist ein klares Bekenntnis zum Premiumsegment. Zu einer Variante des iPad mini mit mehr Speicherplatz äußerte sich Apple bislang noch nicht.

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Dienstag 08. Januar 2013 11:08

CES: Samsung zeigt das Monster-TV

Die Consumer Electronics Show ist die erste große Technikmesse im Jahr. Die Zusammenkunft der High-Tech-Branche im kalifornischen Las Vegas gilt als wichtiger Gradmesser für das kommende Technik-Jahr. Was hier Aufsehen erregt, dominiert auch IFA und CeBIT. Der Mega-Trend in der Unterhaltungsbranche sind 4K-TVs mit vierfacher HD-Auflösung. Die Grafikexperten von NVIDIA bringen eine neue Spielekonsole, während die Fitnessbranche den Mensch mit immer mehr Sensorik ausstattet. Ein Überblick über die Techniktrends 2013.

Groß, größer, 4K: Geht es nach dem Willen der TV-Hersteller, sind Fernsehgeräte mit der vierfachen HD-Auflösung schon bald Standard. Auf der diesjährigen CES in Las Vegas stellen LG und Samsung die Monster-TVs mit Bildschirmdiagonalen von bis zu 2,15 Metern vor.


 
So groß die Auflösung, so hoch ist auch der Preis: Ab 15.000 Euro geht es los für gut betuchte Cineasten. Der Haken: Noch fehlt es an Inhalten, die mit einer Auflösung von bis zu 3840 × 2160 Pixeln diese neue TV-Generation auch ausreizen können. 

TVs werden noch smarter
Hersteller wie Bang & Olufsen, LG, Panasonic und Sony statten ihre Geräte zudem mit mehr Funktionalitäten aus. Sie sollen beispielsweise mit der YouTube-App auf Smartphones und Tablets kommunizieren können. Ein Klick auf “Sent to TV” genügt, und das entsprechende Video erscheint auf dem großen Bildschirm.



Die Set-Top-Box Google TV wird damit, zumindest für das Abspielen von YouTube-Inhalten, überflüssig. Momentan ist das Feature nur die Androidversion verfügbar, ein Update für die iOS-App soll in Kürze folgen. Einige Sony- und Samsung-Modelle unterstützen den Dienst bereits. Die TV-Hersteller wollen ihre Geräte auf diese Weise ein Stück smarter machen, die Google-Tochter wiederum findet dadurch mehr Verbreitung auf dem Fernseher.

Samsung arbeitet an biegsamen Displays
Im Tablet- und Smartphone-Segment dreht sich in diesem Jahr alles um größere Displays und stärkere Prozessoren. Chiphersteller NVIDIA bringt seinen neuen Tegra-4-Grafikchip, der mehr Leistung bei grafikintensiven Anwendungen wie Spielen bringen soll. Samsung arbeitet Berichten zufolge schon seit längerer Zeit an biegsamen Displays. Die neue OLED-Generation soll extrem robust und leichter als bisherige Bildschirme sein.

NVIDIA bringt eigene Spielekonsole
Einige asiatische Hersteller wollen zudem mit Smartphones mit großen Displays und Diagonalen von bis zu zwölf Zentimetern punkten. Mit einem fünf Zoll großen Bildschirm soll “Shield” den Markt der mobilen Spielekonsolen für sich gewinnen. Die neue Spielekonsole von NVIDIA richtet sich an PC-Gamer und bietet eine Handvoll Features, die dem Nintendo 3DS und Sonys PS VITA das Fürchten lehren sollen.



So kommen Spiele per Download aus Googles Play Store auf den Handheld, der aktuellen XBOX-Controllern stark ähnelt. Wer aber eine neuere NVIDIA-Grafikkarte besitzt, kann “Shield” auch als Controller nutzen oder sich einige Spiele übers WLAN auf den 5-Zoll-Bildschirm streamen lassen. Ein Preis steht noch nicht fest. Shield soll im dritten Quartal 2013 auf den Markt kommen.

Autohersteller wie Toyota präsentieren auf der CES derweil intelligtente Automobilkonzepte. Ein neuartiger Fahrassistent soll im Notfall das Steuer übernehmen und so Unfälle vermeiden. Google arbeitet seit Jahren am selbstfahrenden Auto. Aber nicht nur Pkw werden mit immer mehr Sensoren ausgestattet.

Mehr Sensorik für mehr Fitness
2013 liegt die Selbstvermessung voll im Trend. Mit neuer Sensorik sollen Menschen gesünder leben und fitter werden. Die neue Technik misst die absolvierte Strecke, zurückgelegte Höhenmeter, verbrannte Kalorien und trackt die Essgewohnheiten des Nutzers. Die Daten lassen sich anschließend einsehen und auswerten. Hersteller wie Nike und Fitbit haben bereits Produkte auf dem Markt, 2013 dürften viele Unternehmen diesem Beispiel folgen.

Vor allem die Fitnessbranche lechzt förmlich nach neuen Möglichkeiten, Leistungen auszuwerten und das eigene Training zu optimieren. Kurios sind dann allerdings Erfindungen wie Hapifork. Die intelligente Kabel misst die gegessene Menge sowie die Essgeschwindigkeit und warnt den Nutzer, falls er es übertreibt. Die Idee dahinter: Wer weniger schlingt, bei dem setzt auch früher ein Sättigungsgefühl ein. 99 Dollar kostet der Spaß.

Bis Freitag hat die CES noch ihre Pforten geöffnet. Dann ist Warten angesagt, bis die vielen neuen Produkte auch in den Handel kommen.

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Donnerstag 03. Januar 2013 11:34

iPhone 6: Apple testet die neue Generation

Nach dem iPhone 5 ist vor dem iPhone 6: Erste Entwickler berichten von Auffälligkeiten in den Nutzungs-Logs. Wie TheNextWeb berichtet, tauchen in den Listen seit kurzem Apple-Geräte auf, die es offiziell noch gar nicht gibt. Die IP-Adressen lassen sich auf den Apple-Campus im kalifornischen Cupertino zurückverfolgen, dem Hauptsitz von Apple. Analysten sind sich zudem sicher: Das nächste iPhone soll mehr Möglichkeiten zur Individualisierung mitbringen, unter anderem farbige Rückseiten.

In den Logs, die TheNextWeb vorliegen, taucht demnach ein Modell mit der Kennzeichnung “iPhone 6.1” auf. Der Haken: Momentan lauten die Kennungen für die unterschiedlichen iPhone-5-Modelle entweder “iPhone 5.1” oder “iPhone 5.2”, je nach LTE-Modell. Desweiteren ließen sich die mitgeloggten IP-Adressen bis zum Apple-Campus zurückverfolgen.

Demnach testet Apple bereits ein neues iPhone-Modell, nachdem das iPhone 5 im Oktober auf den Markt kam. Um Prototypen unter möglichst realen Bedingungen zu testen, ist die Installation beliebter Anwendungen aus dem App Store nicht ungewöhnlich. Warum so früh? Um Bestseller wie das iPhone oder iPad in Massen produzieren zu können, muss Apple mit erheblichem Vorlauf arbeiten, da die Fertigung von Millionen von Exemplaren mehrere Monate in Anspruch nimmt. Die Logs deuten zudem daraufhin, dass der Konzern aus Cupertino an einer neuen Version seines mobilen Betriebssystem iOS arbeitet. Hält Apple seinen Rhythmus ein, wird iOS 7 im Juni zur Hausmesse World Wide Developer Conference (WWDC) vorgestellt.

Brian White, Analyst bei Topeka Market, bestätigt zudem einen vorangegangenen Bericht von Peter Misek von Jeffries, wonach das nächste iPhone nicht mehr nur in Schwarz und Weiß erhältlich sein soll. Die Einführung bunter Hüllen beim iPod touch sei auch ein Testlauf für die Einführung bunter iPhone-Modelle gewesen. So wären beim iPhone 5S bzw. iPhone 6 neben Schwarz und Weiß auch Silber, Pink, Gelb und Blau denkbar.

Damit wolle Apple Kunden mehr Möglichkeiten bieten, ihr Smartphone zu individualisieren, heißt es in seinem Bericht. Ferner ist die Rede von unterschiedlichen Displaygrößen, was mit Blick auf den erheblichen Mehraufwand für Entwickler eher unwahrscheinlich sein dürfte.

Bonbonbunte iPhones? Spätestens seit dem Launch des lange für unwahrscheinlich geglaubten iPad mini ist klar: Apple beobachtet die Konkurrenz genau. Nokia macht derzeit mit seinem Flaggschiff Lumia Werbung für mehr Vielfalt im sonst recht farblosen Smartphone-Segment.

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Mittwoch 02. Januar 2013 16:42

Technik-Trends 2013: 3D-Drucker und 4K-TVs

2012 kämpften Samsung, Amazon und Google mit ihren Mini-Tablets um die Vorherrschaft im Android-Segment, während Apple auch mit dem iPad mini für Rekordverkäufe sorgte. Auch für 2013 erwarten Experten ein starkes Tablet-Segment. Auf der Technikmesse CeBIT und der Internationale Funkausstellung werden Hersteller neue 4K-Fernseher mit großer Auflösung und smarterer Software präsentieren. Außerdem sollen 3D-Drucker nach einem jahrelangen Nischendasein 2013 endlich den Massenmarkt erreichen.

Zuletzt sorgte das Thema 3D-Druck für Aufsehen, als erste Aufnahmen von funktionstüchtigen Schusswaffen auftauchten. Wer wollte, konnte sich selbst den Bauplan herunterladen und seine eigene Waffe ausdrucken. Das Prinzip hinter der angeblichen nächsten indrustriellen Revolution ist denkbar einfach: Mittels eines Apparats, der erhitztes Plastik auf einer Platte aufschichtet, soll jeder Nutzer Objekte nachdrucken können: vom Löffel bis zum Spielzeug. Noch gibt es die Drucker nur als Bausätze und zu Preisen ab 1000 Dollar aufwärts. Das soll sich künftig ändern. Die Drucker werden nach Meinungen von Experten günstiger, wodurch mehr Menschen Zugang zur Technologie bekommen. Das Marktforschungsinstitut Gartner erwartet in zwei Jahren einen regelrechten Hype um 3D-Druck.

Im Mobile-Segment ist der Tablet-Boom weiterhin ungebrochen. Für dieses Jahr erwartet die Techszene aus Cupertino ein neues, dünneres iPad und ein iPad mini mit Retina-Display. Samsung arbeitet seit einiger Zeit an biegsamen Displays. Auf der Technikmesse CES in Las Vegas im Januar dürfen sich Interessierte auf viele neue Tablets und Smartphones freuen. Der Techblogger Walt Mossberg sieht Android in diesem Jahr auf der Überholspur. Viel wichtiger sei allerdings, dass Tablets in diesem Jahr umso stärker in Konkurrenz zu Notebooks und Desktop-Computern treten. Gerade zu Unterhaltungszwecken würden Nutzer verstärkt auf iPad und Co. zurückgreifen und damit die reinen E-Reader ablösen. Eine steile These.

Das zweite große Trendthema in 2013 sind fraglos smarte, hochauflösende Fernseher. 4K heißt das "neue HD" und verspricht Auflösungen viermal höher aus Full-HD. Noch wird die Technologie nur in Kinosälen eingesetzt. Erste Hersteller präsentierten allerdings bereits 2012 Fernsehgeräte, die den neuen Standard beherrschen. Das Problem: Noch fehlt es an Inhalten und Datenträgern bzw. Abspielgeräten, die die enorme Datenmenge verarbeiten können. Auch sind die TV-Geräte um Einiges teurer als aktuelle 3D-Modelle. Ein erstes Modell von LG kostet umgerechnet rund 15.000 Euro.

Techexperte Mossberg sieht zudem Fitness-Gadgets weiterhin im Trend. Nike liefert mit seinem Nike+-Programm Läufern die passende Hard- und Software, um Trainingsfortschritte festhalten und auswerten zu können. 2013 bringt die stets um neue Geschäftsfeler bemühte Fitnessbranche mehr und ausgefeiltere Sensorik für unterschiedliche Sportarten, glaubt Mossberg.

In Sachen Smart TV blickt die Techszene wieder einmal gen Cupertino: Dieses Jahr soll es endlich soweit sein mit dem iTV. Das Wall Street Journal, die New York Times und eine Heerschar von Analysten sind sicher, dass der Apple-Fernseher kommt. CEO Tim Cook war bereits in Gesprächen mit Kabelnetzbetreibern, und die Testproduktion soll bereits angelaufen sein. 

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Felix Disselhoff
schreibt hier über Technik, die unsere Gesellschaft verändert, Gadgets, über die die Branche spricht und die kleinen Spielereien, die uns das Leben leichter machen.

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