Es war so etwas wie das moderne Monster von Loch Ness: Die TV-Branche erzitterte beim Wort “iTV”, aber wirkliche Beweise gab es nicht. Jetzt berichtet der gut informierte US-Blog CultofMac unter Berufung auf seriöse Quellen, dass ein TV-Gerät aus Cupertino in freier Wildbahn gesichtet wurde. Der im Volksmund “iTV” genannte Apple-Fernseher soll den aktuellen Thunderbolt-Displays recht ähnlich sehen, würde allerdings "viel größer ausfallen" und über Features verfügen, die man vom Betriebssystem iOS kennt.

Außerdem berichtet die anonyme Quelle, dass das Gerät über eine iSight-Kamera zur Erkennung von Gesichtern und für Video-Telefonie verfüge. Über Apples Sprachassistent Siri lasse sich die Hardware zudem mit der Stimme steuern.
Preise und ein Launchdatum nannte der unbekannte Tippgeber nicht. Allerdings betont Cultofmac, sich hierbei auf eine extrem vertrauenswürdige Quelle zu berufen, deren Informationen sich in der Vergangenheit immer wieder bewahrheitet hätten.
Der US-Blog lehnt sich sogar noch weiter aus dem Fenster und hat aus diesen Informationen ein Mockup erstellt, das ein solches Gerät im Betrieb zeigt. Der Entwurf des Grafikers Dan Draper ist demnach von Apples Thunderbolt-Display inspiriert - allerdings verfügt das iTV in diesem Fall über einen breiteren Fuß, der auch Displays mit einer größeren Diagonale zuverlässig tragen könnte.
Apple selbst äußerte sich bislang nicht zu den Gerüchten. Auf einem Investorentreffen betonte CEO Tim Cook lediglich, dass trotz des erfolgreichen Apple TV der Fokus klar auf iPhone und iPad liege. Experten lasen daraus eine klare Absage gegen TV-Pläne. An anderer Stelle geht man wiederum davon aus, dass Apple noch in diesem Jahr groß in den hart umkämpften TV-Markt einsteigt. Dafür spreche unter anderem eine Großinvestition von Apples wichtigstem Zulieferer Foxconn in Sharp-Displays.
Fakt ist: Apple verfügt mit iTunes über die nötige Infrastruktur, mit iOS über die passende Software und mit dem Appstore über einen prominenten Vertriebskanal für zusätzliche Anwendungen. Was bislang fehlt, ist die Hardware. In den vergangenen Monaten war immer wieder Sharp als präferierter Partner im Gespräch.
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Der schwedische Möbelriese sagt dem Kabelsalat den Kampf an: Mit “Uppleva” kombiniert Ikea erstmals High-Tech mit einem Möbelstück. Herausgekommen ist ein Hybrid aus Flat-TV und Möbelstück mit integriertem Blu-Ray-Player, Surround Sound, Radio und Internet-Anschluss. Der Clou: Man sieht kein einziges Kabel mehr, und alles lässt sich über eine Fernbedienung steuern. Dafür haben die Schweden sich Hilfe aus Fernost geholt. Der Angriff aufs Wohnzimmer soll noch 2012 in Deutschland starten.
In der Basis-Variante kommt das High-Tech-Möbel mit einem 32 Zoll großen LCD-Fernseher mit 400 MHz, USB, vier HDMI-Anschlüssen, Wlan-Fähigkeit und Full-HD, sowie einer TV-Bank mit integrierten Lautsprechern. Die Technik hinter dem Hybrid stellt der chinesischen Großkonzern TCL, der unter den Marken ROWA, Thomson und RCA produziert.
In den Schrank unter dem Fernseher hat Ikea einen Blu-ray-Player sowie ein 2.1-Soundsystem mit Radio und iPhone/iPodhttp://www.gizmodo.de/tag/ipod-Anschluss integriert. Der dazugehörige Subwoofer lässt sich frei im Raum platzieren. Der Fokus liegt auf größtmöglicher Simplizität und maximaler Konfigurierbarkeit: keine Kabel und nur eine Fernbedienung für alles plus ein Baukasten-System, das sich in Form und Farbe erweitern lässt. Eine Fünf-Jahres-Garantie ist im Preis enthalten.
“Wir haben ziemlich klare Signale von unseren Kunden erhalten, die sich eine einfache Verbindung von Heimkino und Möbeln wünschten”, erklärte Tolga Oncu, Verkaufsleiter von Ikea in Schweden. Mit der Art und Weise, wie Ikea funktioniert, können wir unsere Produkt zu extrem niedrigen Preisen lancieren und sind überzeugt, dass es ein großer Erfolg wird.”
Die Preise für Uppleva starten ab 899 Euro. Noch im Sommer wollen die Schweden Uppleva nach Deutschland bringen - vorerst nur in die Häuser in Berlin-Lichtenberg (ab Juni 2012) und Berlin-Spandau (ab Oktober 2012).
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Seit drei Tagen verkauft Apple das neue iPad und bricht alle Rekorde. Am ersten Verkaufswochende konnte der Konzern aus Cupertino rund drei Millionen Geräte absetzen. Auch wir haben das Gerät auf Herzen und Nieren getestet und uns die Frage gestellt: Braucht man das neue iPad tatsächlich? Was ist dran am Retina-Display? Und tut es nicht auch der Vorgänger, das iPad 2? So viel sei vorab verraten: Wer einmal das neue Tablet in der Hand hatte, will vom Vorgänger nichts mehr wissen.
Es wurde so viel über das neue Display geschrieben. Und doch sorgt es nach der Lektüre unzähliger Artikel über die vierfache Pixeldichte für ein leises “Wow”. Das Retina-Display ist das Verkaufsargument schlechthin für das neue iPad. Die Farben sind satter und die Schrift gestochen scharf. Scharf heißt in diesem Fall: So sehr man sich auch anstrengt, wird man keinen Pixel erkennen können. Höchstens mit einer guten Lupe oder unter dem Mikroskop.
Während viele Apps, die noch nicht für die Über-HD-Auflösung optimiert wurden, unscharf wirken, zeigt das Gerät vor allem bei textlastigen Applikationen, wie etwa Flipboard oder iBooks, was in ihm steckt. Und auch beim Browsen auf Webseiten merkt man den Unterschied sofort. Es braucht kein geschultes Auge, um die höhere Pixeldichte zu erkennen. Selbst die kleinste Schrift auf News-Portalen ist auf dem neuen iPad noch problemlos lesbar, während sich beim Vorgängermodell ein Pixel an den anderen quetscht.
Was sich wie das Herumreiten auf technischen Spezifikationen liest, hat einen enormen Effekt auf die Nutzung des Geräts: Die Tatsache, dass einfach alles gestochen scharf aussieht, lässt sich am ehesten mit dem Moment vergleichen, als ich das erste Mal auf einen Fernseher mit Full-HD-Auflösung schaute.
Die zweite große Neuerung ist die verbesserte Kamera. Es handelt sich um denselben Sensor, der auch im iPhone 4 zum Einsatz kommt. Auch wenn die Technik rund zwei Jahre alt ist, sorgt sie für weitaus bessere Bilder als beim iPad 2. Während es beim Vorgängermodell bei schlechten Lichtverhältnissen rauscht wie in einem Siebziger-Jahre-B-Movie, macht die Kamera im neuen iPad einen richtig guten Job. Natürlich ist das Tablet kein Kameraersatz. Aber auf Reisen lohnt das Gerät allemal als Multifunktionstool für Touristen. Denn nun lässt sich das neue iPad nicht nur als Navigator und Reiselexikon nutzen, sondern taugt auch für solide Schnappschüsse.
Aber: Auch wenn das neue iPad fraglos über genug Ressourcen für kommende Apps verfügt, so reizt derzeit noch kein Programm diese Möglichkeiten aus. Apps wie Google Earth, Maps oder das Spiel Infinity Blade II ließen sich beim Testen ungefähr gleich fix ansteuern. Lediglich beim High-End-Prügelspiel zeigte das neue iPad etwas mehr Details. Beim Browsen hatte das aktuell Modell allerdings klar die Nase vorn. Der Vergleich von Full-HD-Inhalten auf beiden Geräten kann das iPad 2 jedoch nicht antreten. Es ist schlicht zu schwach auf der Brust. Dafür braucht es schon den neuen A5X-Chipsatz, der im neuen Apple-Tablet verbaut wurde.
Bis sich wirklich signifkant ein Geschwindigkeitsunterschied zwischen den beiden Geräte ausmachen lässt, dürften noch einige Wochen oder Monate verstreichen. Wie schon damals beim iPhone 4 sind die Entwickler nun in der Pflicht, ihre Programme an die neuen Display-Begebenheiten anzupassen. Zu welchen Problemen das Mehr an Auflösung führen kann, haben wir bereits berichtet.
Der veränderte Formfaktor: geschenkt. Die Tatsache, dass das neue iPad ein paar Gramm schwerer und einen Tick dicker ist als sein Vorgänger, mag man angesichts des Perfomanceschubs verkraften. Wir reden hier von wenigen Millimetern und einem leicht runderen Rücken. Um wirklich einen Unterschied zu merken, muss man schon kurz nacheinander beide Geräten in den Händen halten.
Nun stellt sich die Frage: Braucht man das neue iPad? Oder taugt das iPad 2 auch weiterhin? Wenn man die rund 500 Euro verschmerzen kann, wird man den Kauf des neuen Tablets keinesfalls bereuen. Noch sind die Unterschiede zwischen beiden Geräte maximal in Sachen Kamera und Displayqualitäten deutlich spürbar. Allerdings wird der Vorsprung des neuen iPads wachsen, wenn die Entwicklercommunity die neue Chancen, die die verbesserte Hardware bietet, auch tatsächlich nutzt. Bis dahin sind alle Besitzer eines iPad 2 gut beraten, das neue iPad zu meiden. Denn wer das Pixelwunder aus Cupertino einmal in seinen Händen hält, will es einfach nicht mehr hergeben.
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In wenigen Tagen ist es soweit: Apple bringt das neue iPad in den Handel. Schon jetzt ist die erste Charge komplett ausverkauft. Die Wartezeiten verlängern sich. Experten gehen davon aus, dass der Konzern erstmalig über eine Million Geräte am ersten Verkaufswochenende absetzen könnte. Aber braucht wirklich jeder das neue iPad? Für wen lohnt es sich? Und wer sollte eventuell zum Vorgänger greifen? Eine Übersicht.
Neu ist immer besser. Aber für jeden? Das neue iPad wartet mit einigen interessanten Features auf. Das Augenscheinlichste: das hochauflösende Retina-Display. Die vierfache Auflösung im Vergleich zum iPad 2 lässt Bilder und Videos noch brillanter aussehen. Doch muss deswegen jeder zum HD-Tablet greifen? MEEDIA verrät, für welchen Typ von Tablet-Nutzer sich welches Gerät wirklich lohnt.
Der Filmfreak
Sie schauen gerne Filme und Serien auf dem iPad? Dann ist das neue iPad Pflicht. Denn nur in Verbindung mit dem Retina-Display und dem schnelleren A5X-Chip kommen die Bilder in High-Definition auf das Gerät. Der A5-Chipsatz des Vorgänger-Tablets ist dafür zu schwach. In Verbindung mit einem Update von Apples Musiksoftware iTunes kommen Filme auch in die Cloud. Das bedeutet: Einmal eingekauft, können Sie TV-Episoden und neue Blockbuster in der iCloud abspeichern und jederzeit vom iPad wieder abrufen. Alles, was Sie benötigen, ist ein Internetzugang.
Der Fußballfan
Wer sein iPad lieber zum Konsum von Live-Fernsehen nutzt, muss unterscheiden: DVB-T-Empfänger für das Apple-Tablet gibt es mittlerweile zu Hauf. Mit ihnen empfängt man die wichtigsten Sender kabellos. Allerdings liefert DVB-T kein HD-Bild und sieht schon auf dem iPad 2 alles andere als brillant aus. Wer allerdings ein “Sky Go”-Abo besitzt, kann davon ausgehen, dass der Pay-TV-Anbieter seinen Kunden bald auch auf dem iPad HD-Fernsehen anbieten wird. In diesem Fall wäre der Griff zum neuen iPad die bessere Wahl.
Die Leseratte
Wer gerne Bücher liest, sollte lieber zum Kindle, dem eBook-Reader von Amazon, greifen. In puncto Akkulaufzeit, Tragbarkeit und Preis ist das Gerät unschlagbar. Das iPad lohnt sich mit seinem beleuchteten Display nur bedingt für lange Leseabende. Wer allerdings gerne die Ausgaben seiner Lieblingszeitschriften digitall lesen möchte, ist bestens beraten mit dem neuen iPad. Neben einer höheren Auflösung verfügt das Retina-Display auch über eine bessere Sättigung. Beeindruckende Bildreportagen sehen also noch besser aus. Videos kommen noch schärfer rüber.
Der Vielflieger
Sie sind gerne und oft auf Reisen? Wenn Sie als Tourist gern fremde Orte erkunden, bringt das neue iPad einige Vorteile mit sich. Denn in Verbindung mit einem mobilen Datentarif können Sie das Gerät als digitalen Reisebegleiter nutzen. Unzählige Apps liefern neben Kartenmaterial Informationen zu Gebäuden und Kunstwerken. Mit der optimierten Kamera taugt das neue iPad aber vor allem als Fotoapparat. Im Vergleich zum Vorgänger hat Apple die Optik qualitativ an das iPad 2 angepasst. Wenn Sie das Gerät also sowieso zur Hand haben, um Informationen zu einem Gebäude zu recherchieren, vor dem Sie gerade stehen, braucht es nur zwei Klicks und ein Bild ist im Kasten.
Der iPad-Besitzer
Sie besitzen ein iPad 2? Dann sollten Sie das neue Tablet erst einmal ausgiebig bei Freunden testen, bevor Sie zum Spontankauf ansetzen. Falls Sie mit Ihrem iPad 2 zufrieden sind, können Sie die technischen Finessen des Nachfolgers wohlwollend zur Kenntnis nehmen, aber gelassen auf die vierte Generation des iPads warten. Denn falls Sie ein Gerät mit UMTS-Vertrag besitzen, läuft dieser sehr wahrscheinlich noch ein weiteres Jahr. Der Kauf eines neuen iPads wäre also mit erheblichen Mehrkosten verbunden.
Anders sieht es aus, wenn Sie ein iPad 1 besitzen. Der Perfomance-Sprung zum “Ur-Tablet” ist gewaltig. Neben der vierfachen Auflösung bringt das neue iPad eine Frontkamera für Videochat mit. Und auch die Auflösung der Rückkamera hat sich enorm verbessert. Außerdem dürften bei iPad-Jüngern der ersten Stunde die Verträge für mobile Datentarife auslaufen. Dadurch ließe sich der Kauf des HD-iPads mit der Vertragsverlängerung verbinden.
Der Unschlüssige
Sie besitzen noch kein Tablet, erwägen aber schon seit Längerem den Kauf? Vorausgesetzt, Sie fühlen sich mit Ihrem iPhone in Apples iOS-Welt wohl, dürfte das iPad 2 das perfekte Einsteigergerät sein. Zum Launch der neuen Generation hat Apple den Vorgänger im Preis reduziert. Das 16-Gigagbyte-Modell in der Wlan-Version bietet das Unternehmen derzeit für 399 Euro an. In der Refurbished-Variante - also zurückgenommene Geräte, die von Apple auf Vordermann gebracht wurde - ist das Einsteiger-iPad momentan sogar für 349 Euro zu haben.
Funktionieren meine Apps auch weiterhin?
Ja. Allerdings mit Einbußen. Wie das aussieht, ließ sich vor zwei Jahren bei der Einführung des Retina-Display für das iPhone 4 beobachten. Apps, die noch auf die geringere Auflösung der Vorgängermodelle abgestimmt waren, sahen auf dem hochauflösenden Display pixelig aus. In den Folgemonaten nach dem Verkaufsstart passten Entwickler ihre Apps an. Ähnlich dürfte es auch in diesem Fall verlaufen.
Noch ist ungeklärt, ob die Masse an App-Betreiber künftig zwei iPad-App-Varianten anbieten wird. Warum? Das Retina-Display erfordert locker das Vierfache an Speicherplatz. Wenn etwa die Entwickler von iOS-Games beispielsweise nicht auf frei skalierbare Vektorgrafiken für ihr Artwork setzen, bedeutet das für die App-Industrie Mehrarbeit. Mehrarbeit, die sich in höheren Preisen für “HD-Apps” niederschlagen könnte.
Für alle, die bereits ein iPad besitzen und das neue Modell ins Auge gefasst haben, haben wir an dieser Stelle die wichtigsten Antworten auf eventuelle Fragen zusammengefasst.
Hat sich die Akkulaufzeit verbessert?
Nein. Apple verspricht weiterhin zehn Stunden bei vollgeladenem Akku. Und das, obwohl man die Akkuleistung um 70 Prozent verbessert hat. Der Grund: Das HD-Display und der schnellere Chipsatz verbrauchen deutlich mehr Strom als beim Vorgänger.
Wie werde ich mein altes iPad los?
iPhone, iPad und iPod touch haben allesamt einen guten Wiederverkaufswert. Wer wissen will, wie viel sein Modell noch wert ist, kann einen Preisvergleich bemühen, bevor er sein Gerät an den Meistbietenden verkauft.
Wie bekomme ich die Daten vom alten auf das neue Gerät?
Dazu bietet iTunes eine Backup-Funktion an. Die Sicherungskopie liegt auf dem Rechner, auf dem Sie die Software installiert haben. Um das Backup auf das neue iPad aufzuspielen, müssen Sie lediglich das Tablet an den Rechner anschließen und die Sicherungskopie auswählen. Den Rest erledigt die Software.
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“Wir haben etwas, das Sie unbedingt sehen müssen. Und berühren müssen” schrieb Apple auf die Ankündigung der für heute Abend 19 Uhr deutscher Zeit angesetzten Keynote im San Franciscoer Yerba Buena Center. Der Termin, das Bild, die Gerüchtelage: Alles deutet auf ein neues iPad hin. Unklar ist noch, wie der Nachfolger heißen soll. Schlicht iPad 3? Oder iPad HD? Neben dem Tablet könnte Apple-Boss Tim Cook noch weitere Produkte vorstellen. Eine Übersicht.
iPad 2S/3/HD
Wie das dritte Tablet aus Cupertino heißen wird, wissen nur die Verantwortlichen bei Apple. Das macht aber nichts. Denn im Vorfeld sind bereits massenhaft Bilder und sogar Videos aufgetaucht, die auf einige grundlegende Updates hoffen lassen. So soll das neue iPad über ein Retina-Display verfügen, die mit der vierfachen Auflösung im Vergleich zum Vorgänger sogar leicht über Full-HD-Werten liegt. Die vielen Pixel wollen natürlich ausreichend mit Strom, Daten und Licht versorgt werden. Bilder von der Rückseite des Tablets untermauern eine leicht bulligere Bauweise, die mehr Platz für die Innereien schafft. Einen Vierkern-Prozessor bräuchte es schon, um das hochauflösende Display mit Daten zu versorgen. So viel Rechenpower bedeutet auch einen hohen Stromverbrauch. Deswegen müsste Apple auch hier nachbessern.
Das gut informierte US-Blog AllThingsD geht davon aus, dass das iPad 3 bereits in der Woche nach der Produktpräsentation auf den Markt kommt. Die Seite hatte auch bereits den Termin für die Keynote richtig vorhergesagt.
Apple TV 3
Der TV-Knirps ist in den USA derzeit Mangelware. Bedeutet: Apple liefert keine Geräte der aktuellen Baureihe mehr an die Geschäfte aus. Ein klares Anzeichen, dass Cupertino Platz für ein neues Modell schafft. Hier könnte derselbe Chipsatz zum Einsatz kommen, der auch im iPad 3 bzw. iPad HD verbaut werden soll: ein A6 mit vier Kernen.
Einstieg ins Full-HD-Geschäft
Obwohl iTunes mit über 14.000 Filmen (zum Ausleihen und Kaufen) und über 85.000 TV-Episoden ein Gigant im digitalen Vertrieb von Bewegtbildern ist, mussten Nutzer bislang auf Material in voller High-Definition-Auflösung verzichten. Das ist zuletzt auch dem iPad und Apple TV geschuldet, die 1080p schlicht nicht abspielen können. Dafür reichte die Rechenkraft nicht aus. Der Einsatz eines A6-Chipsatzes mit vier Kernen in beiden Geräten würde Full-HD den Weg ebnen. Nicht zuletzt könnte ein iPad HD damit auch seine Qualitäten voll ausspielen
iOS6
Der Techblog Ars Technica will Hinweise in den eigenen Server-Logfiles entdeckt haben, die auf ein baldiges Update von Apples mobilem Betriebssystem iOS hindeuten. Demnach hätten User die Webseite über ein Gerät mit iOS 6 besucht. Die IP-Adressen will man angeblich Apples Firmenzentrale im kalifornischen Cupertino zuweisen können. Momentan kommt auf dem iPad, iPhone und iPod touch iOS 5.0.1 zum Einsatz, Version 5.1 ist als Entwickler-Version verfügbar.
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Aller Voraussicht nach stellt Tim Cook Anfang März das iPad 3 vor. Wie vor jedem großen Apple-Event brodelt die Gerüchteküche gewaltig. Blogs wetteifern um Exklusivgeschichten und einen ersten Blick auf die Hardware. Mittlerweile sind die ersten Bilder aufgetaucht und deuten auf grundlegende Updates hin. Als bestätigt gilt ein hochauflösendes Retina-Display. Was das iPad 3 sonst noch mit sich bringt und was Apple außerdem im März vorstellen könnte, haben wir einmal zusammengefasst.
Retina-Display: Ein hochauflösendes Display für das iPad 3 ist Pflicht. Nachdem Apple mit dem Retina-Display im iPhone 4 überraschte, hatte man für das iPad 2 ebenfalls mit einem HD-Display gerechnet. Doch es kam anders. Jüngst aufgetauchte Bilder, die mit einem Mikroskop aufgenommen wurden, belegen zumindest die Existenz eines Retina-Displays.
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Ob es sich dabei um das endgültige iPad-3-Display oder einen Prototypen aus frühreren Testreihen handelt, ist unklar. Allerdings belegen die Aufnahmen im Vergleich zum iPad 2 eine Vervierfachung der Auflösung. Wo beim aktuellen iPad 2 Platz für vier Bildpunkte ist, sind bei dem neuen Display 16 Pixel verbaut. Bei identischer Displaygröße von 9,7 Zoll würde das 2048×1526 Pixel ergeben, also eine Auflösung höher als Full-HD (1920x1080 Pixel).
Schnellerer Chipsatz: So viele Bildpunkte wollen auch rasch mit Daten versorgt werden. Eine Vervierfachung der Pixelanzahl würde auch einen erhöhten Datenfluss bedeuten. Um den zu gewährleisten, muss Apple eine verbesserten Chipsatz verbauen.

Lange Zeit war die Rede von einem A6-Chipsatz mit vier Prozessorkernen und einem optimierten Grafikchip. Jüngst aufgetauchte Aufnahmen deuten auf einen angepassten A5-Chipsatz hin.
Kamera: Auch von der Rückseite des Tablets sind gleich bei mehreren Quellen Bilder aufgetaucht, die neben einem leicht dickeren Design auf eine verbesserte Kamera hindeuten. 
Die chinesische Webseite Apple Daily geht davon aus, dass Apple eine Acht-Megapixel-Kamera, vergleichbar mit der aus dem iPhone 4S, verbaut. Zuvor war bereits eine Kamera von Sony im Gespräch, die bessere Aufnahmen bei schwierigen Lichtverhältnissen verspricht.
LTE: Einige Blogs berichten außerdem von einem Chipsatz, der schnelleren Datenverkehr via LTE, auch 4G genannt, unterstützt. LTE ist die Weiterentwicklung des UMTS-Standards. Laut WSJ soll zumindest das US-Modell mit 4G-Unterstützung auf den Markt kommen.
Mini-iPad: Die von Apple-Gründer Steve Jobs höchstpersönlich abgeschmetterten Gerüchte um ein kleineres iPad-Modell haben vor Kurzem neuen Nährboden bekommen. Analyst Ezra Gottheil erklärte nun gegenüber der Computerworld, dass Apple neben dem iPad 3 eine kompakte Version des Tablets vorstellen könnte. Das stets gut informierte Wall Street Journal (WSJ) berichtet außerdem von angeblichen Tests mit einem kleineren iPad.
Das Display soll rund acht Zoll groß sein und würde momentan von Apple und Zulieferern getestet. Laut WSJ verfügt das kleine iPad über ungefähr dieselbe Auflösung wie das iPad 2. Dadurch ließen sich Apps ohne große Anpassungen seitens der Entwickler nutzen. Mike Elgan von CultofMac hält ein kleineres iPad für wahrscheinlich, um Apple gegen Android-Smartphones mit großen Display besser zu positionieren.
Apple TV 3: 9to5mac berichtet unter Berufung auf Quellen bei der amerikanischen Eletronikkette BestBuy, dass Apple seit einiger Zeit die Lieferung seines Apple TV eingestellt hat. Das macht das Unternehmen immer dann, wenn es ein neues Produkt einführen will.
Einige Blogger sehen den Lieferstopp als Indiz dafür, dass Apple-Boss Tim Cook im März neben dem iPad 3 ein leistungsfähigeres Apple TV mit einem A6-Chipsatz vorstellen könnte. Mit der gesteigerten Rechenleistung wäre die Wiedergabe von Material in 1080p denkbar. Bislang spielt Apple TV Filme und Serien nur in 720p ab.
iTunes-Inhalte in High Definition: Ein iPad 3 mit hochauflösendem Display und ein Apple TV mit stärkerem Chipsatz sind die perfekte Voraussetzung dafür, Serien und Filme künftig in Full-HD anzubieten. Denn bislang gibt es HD-Material in iTunes “nur” in 720p. Das iPad 2 und das kleine Apple TV sind schlicht zu schwach, um mehr Bildmaterial wiederzugeben.
Mit 14.000 Filmen (zum Ausleihen und Kaufen) und über 85.000 TV-Episoden ist Apple fraglos ein Gigant im Vertrieb von Bewegtbildern. Doch spätestens mit dem Launch eines eigenen Fernsehers wäre der Umstieg ins Full-HD-Business vonnöten.
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Felix Disselhoff
schreibt hier über Technik, die unsere Gesellschaft verändert, Gadgets, über die die Branche spricht und die kleinen Spielereien, die uns das Leben leichter machen.
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