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Freitag 31. Oktober 2008 07:35

Wie G+J: Time Inc. überprüft Portfolio


G+J ist in guter Gesellschaft. In den USA durchleuchten alle große Verlage ihre Titelpalette und sparen und streichen, wo immer es nur geht. 

So sickerte die letzten Tage durch, dass Time Inc, der größte Zeitschriften-Verlag der Welt und Tochter von Time Warner, „in the very near future“ sich von 600 Mitarbeitern trennen wird. Das klingt nach viel, sind aber nur 6% der weltweit 10.200 Mitarbeiter. Dazu muß man aber wissen, daß Time Inc-CEO Ann Moore in den letzten beiden Jahren vorausschauend bereits 1000 Stellen (!) abgebaut hat.  

Time Inc. gilt in den USA – ganz erstaunlich für einen Weltkonzern - als ein ziemlich ungeordnetes Zeitschriften-Haus: „Individual publishers and editors essentially running their own shows“, monieren Insider. 

Das soll sich ab sofort bitte ändern. Die 24 Zeitschriften und deren Website, die Time Inc. in den USA verlegt, werden in 3 Sparten eingeteilt: 

  • News: Time, Fortune, Money, Sports Illustrated
  • Lifestyle: Real Simple, Coastal Living und weitere
  • Style+Entertainment: People, InStyle, Entertainment Weekly

Alle Macht unterhalb von Moore liegt bei CFO, als dem obersten „Bean Counter“ des Verlags. Das sagt alles über die neuen Zeiten! 

Weitere Details wurden noch nicht veröffentlicht, aber es gilt als sicher, daß Time Inc. seine Redakteure anweisen wird, gleichzeitig für mehrere Blätter des Hauses zu schreiben. So will man die Redaktionskosten senken. Und natürlich wird man weiter Umfänge zurückfahren.  

Als Cashcow von Time Inc. gelten „People“ und „Instyle“. Der Deckungsbeitrag von „Time“-Magazine dürfte dagegen sehr bescheiden ausfallen. Offiziell bestreitet man, dass Zeitschriften eingestellt werden könnten. Von Insidern hört man jedoch, dass „Entertainment Weekly“ gefährdet sei.  

Es ist kein Geheimnis, daß Time Warner-CEO Jeffrey Bewkes mit der Performance seiner Zeitschriften-Tochter nicht zufrieden ist. Immer wieder kommen Gerüchte auf, Time Warner könne sich ganz von seinem Zeitschriften-Geschäft trennen.  

Deutschland und die USA, G+J und Time Inc: wie sich die Bilder doch gleichen!

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Kategorie: Print

Donnerstag 30. Oktober 2008 10:25

Der überraschende Erfolg von „Hulu“


Fernsehen war gestern, heute ist „Hulu“. Zugegeben, der Name klingt etwas bescheuert, aber das neue Videoportal von Rupert Murdochs News Corp. und NBC Universal hat viele Kritiker Lügen gestraft und ist ein Jahr nach Start in den USA recht erfolgreich. Allein im September wurden dort über 150 Mio. Videos abgerufen.

Im Gegensatz zu „YouTube“ zeigt Hulu keine Amateurvideos, sondern ausschließlich professionellen Premium-Content:

  • TV Serien wie „House“, „The Office“, „Ugly Betty“, „24“ oder „The Simpson“

  • TV Shows wie „The Daily Show with Jon Stewart“ und „The Colbert Report“

Sportübertragungen wie komplette College-Fotball, NBA- und NHL-Spiele und sogar Spielfilme wie „Basic Instinct“ oder „Men in black“. Dieses Angebot gibt es für den Internet-User kostenlos – „in their full and uncut glory“ (USA Today).  Finanziert wird es über Werbung. Für manche Konsumenten ist es so attraktiv, dass sie ihren teuren Fernseh-Kabelanschluß abbestellen und lieber kostenlos im Netz „Hulu“ sehen, wie die „Los Angeles Times“ heute berichtet. 

Neben dem Content gibt es meiner Ansicht nach drei weitere Gründe für den Hulu-Erfolg:

  • die Seite beschränkt sich auf „limited commercial interruptions“. Vor dem Abspielen eines Videos werden kurze Werbebotschaften eingespielt, die aber kaum stören. Im Fernsehen werden die Shows und Filme dagegen alle paar Minuten von relativ langen und nervigen TV-Blöcken unterbrochen

  • die Video-Technik von Hulu ist erstklassig. Nach Meinung von Experten ist Hulu da weiter als die Konkurrenz. Die Bildqualität z.B. deutlich besser als bei YouTube

  • der ganze Aufbau der Seite ist sehr ruhig und übersichtlich gehalten und macht einen besseren Eindruck als z.B. die Mediatheken von ARD oder ZDF

Zwar ist Hulu offiziell nur über eine amerikanische IP-Adresse zu empfangen. Wie man aber auch von Deutschland aus einen Blick auf die Seite werfen kann, zeigen die Kollegen von Netzwelt.

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Kategorie: Internet, Murdoch

Mittwoch 29. Oktober 2008 07:25

Kleber&Co. gegen US-Kollegen Kleinverdiener


10 Mio-Dollar-Anchormänner (von li.): Bill O’Reilly (Fox), Brian Williams (NBC), Charlie Gibson (ABC)

Gerade ging durch die US-Presse, daß Bill O’Reilly, der erzkonservative und höchst umstrittene „Anchorman“ von Murdochs Fox News seinen Vertrag um vier Jahre verlängert hat. Dafür bekommt er die Kleinigkeit von 10 Millionen Dollar – pro Jahr, wohlverstanden.

Das ist eine erstaunliche Summe, weil Fox News im Vergleich zu den drei großen Networks CBS, NBC und ABC nur ein kleiner Kabelsender ist und der „O’Reilly Factor“ gerade einmal vier Millionen Zuschauer pro Abend erreicht.

Damit dürfte O’Reilly, der Schrecken aller Demokraten, jetzt endlich auf einer Gehaltshöhe mit Brian Williams von den „NBC Nightly News“ und Charlie Gibson von den „ABC World News“ liegen. Die beiden  werden dafür aber von doppelt so vielen Zuschauern gesehen wie der Fox-Moderator.

Mit zehn Millionen Dollar pro Jahr gibt sich Katie Couric nicht zufrieden. Als die ehemalige Moderatorinnen der „Today“-Morgenshow 2006 von NBC zu CBS wechselte, um dort die Abendnachrichten zu übernehmen,  bekam sie einen Vertrag mit 15 Millionen Dollar per annum. Dieses Angebot dürfte CBS inzwischen bitter bereut haben, denn die neue Couric-Show liefert nur schwache Quoten ab und liegt weit hinter der Konkurrenz.

Ähnlich gut bezahlt wie die Abendnachrichten werden in den USA auch die Morning-Shows. NBC-Superstar Matt Lauer erhält für „Today“ 13 Millionen, seine neue  Kollegin Meredith Vieira liegt bei zehn Millionen Dollar.

Verdienen zwischen 15 und 31 Mio Dollar: Katie Couric (CBS), Jay Leno (NBC) und David Letterman (CBS)

Die echten Großverdiener im US-Fernsehen sind aber die beiden „Kings of the Late-Night“: Talkmaster David Letterman (CBS) bekommt 31 Millionen Dollar, Jay Leno (NBC) 27 Millionen Dollar.

Bei diesen Summen dürften den deutschen Kollegen die Augen tränen. Das offizielle Gehalt von ZDF-Zugpferd Claus Kleber soll um die 300.000 Euro liegen. Es wird allerdings seit kurzem über einen zusätzlichen Produktionsvertrag erheblich aufgebessert. Klebers Angebot vom „Spiegel“ dürfte das beim ZDF möglich gemacht haben.

So weit ist Klebers Kollege Tom Buhrow noch lange nicht. Er dürfte sich mit einem Gehalt in der Größenordnung von 300.000 Euro im Jahr begnügen müssen. Dafür arbeiten seine Kollegen in den USA gerade einmal 14 Tage...

Ungerecht ist das Leben.

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Kategorie: Fernsehen

Dienstag 28. Oktober 2008 10:19

Warum MEEDIA so klein aussieht

„Warum sehen deutsche Websites eigentlich so klein aus“, habe ich vor einigen Tagen gefragt.

Darauf gab es einige interessante Anmerkungen, zum Beispiel von Franziska Schulze von der Berliner Agentur Exozet. Da habe ich mit Freuden gelernt, dass diese großflächige Werbung oben und auf der rechten Seite der Homepage, die ich in meiner Ahnungslosigkeit immer „L-Anzeige“ getauft habe, in Wirklichkeit  „Hockeystick-Banner“ heißt und der europäischen Norm entspricht. Und dass in Europa „fast alle großen Portale in der IAB-Norm“ ausgelegt sein.

Wirklich? Letzteres habe ich nun überhaupt nicht glauben können. Und ich habe mich weiter umgesehen. Zunächst habe ich noch einmal auf dem englischen Markt gesurft. Wo immer ich bei großen Portalen geklickt habe, entdeckte ich Webseiten im amerikanischen Breitformat - ohne „deutsche“ Hockeystick-Banner:


BBC, Guardian, Economist, Telegraph, Yahoo UK, Excite UK

Dann bin ich nach Frankreich gegangen. Auch hier wieder das gleiche Bild. Der User wird von breiten Websites angelacht:

 
Le Monde, Au Feminin, Yahoo France, Paris Match

Nicht anders sieht es in Italien und Spanien aus:


Corriere della Sera, El Mundo

Kann es nicht sein, dass die schmalen Websites und die überdimensionalen Banner nicht vielleicht doch eine sehr deutsche Angelegenheit sind und dass die internationale Entwicklung längst ein Schritt weiter ist?

Gestern mailte uns Benjamin Frick: „Recht lustig ist allerdings, dass MEEDIA auch nicht anders gestaltet ist als die von Ihnen kritisierten deutschen Seiten....Warum widersetzt sich MEEDIA nicht den deutschen Werbestandards und gestaltet die redaktionellen Inhalte großformatiger und bietet den Werbekunden nur kleine Formate an?“

Die Antwort: Wir hatten MEEDIA ursprünglich im internationalen „Breitformat“ konzipiert und auch schon komplett fertig programmiert. Als wir dann Anfang des Jahres voller Stolz unsere Site vor Werbungstreibenden und Agenturen präsentierten, hat man uns mitleidsvoll angelächelt: „Ganz nett. Aber wo sollen wir unsere Standard-Werbeformate unterbringen?“ Kurz, das breite Format hätte uns an entgangener Werbung schnell eine sechsstellige Summe im Jahr gekostet. Deshalb haben wir dann unsere Seite ganz schnell aufs kleinere, übliche Format umgebaut...

Money talks. Blödes Spiel.

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Kategorie: Internet, Website Größe

Sonntag 26. Oktober 2008 20:08

„New York Times" in Not: Das Geld geht aus!


"NYT"-Verleger Arthur O. Sulzberger: Jetzt
kommen die harten Schnitte


Viele halten sie für die beste Tageszeitung der Welt. Darüber kann man streiten. Aber das einflussreichste Blatt der USA ist die „New York Times“ mit ihren 98 Pulitzer-Preisen auf alle Fälle. Und erfolgreich ist sie auch: noch immer verkauft die „Gray Lady“ über eine Million Exemplare, davon sind rund 800.000 Abonnenten. Doch jetzt wurde bekannt, dass die finanzielle Lage des Traditionsblattes dramatisch ist. Bei Schulden von 1,1 Milliarden Dollar beträgt das Cash-Vermögen nur 46 Millionen.

Doch nun geht ihr das Geld aus. Nur noch 46 Millionen Dollar Cash sollen laut Insidern in der Kasse der New York Times Group sein. Das ist nicht viel für einen Konzern mit rund drei Milliarden Dollar Umsatz. Erschwerend kommt dazu, dass der Traditionsverlag bereits Schulden von 1,1 Milliarden Dollar angesammelt hat. Und es nicht klar ist, ob man überhaupt weiterhin die Zinsen pünktlich bedienen kann. Rating-Agenturen wie S&P oder Moody’s bewerten die Aktie, die in den letzten sechs Monaten über 50% gefallen ist, inzwischen als „Junk“. Neues Geld aufzunehmen ist unter diesen Umständen fast unmöglich. Noch dazu in der heutigen Bankenlandschaft. 

Was bleibt, ist eigentlich nur ein Notverkauf von irgendeinem Asset.. Zur New York Times-Gruppe gehört noch die ebenfalls ums Überleben kämpfende „The Boston Globe“ sowie zwei Dutzend kleinere Regionalzeitungen, von denen einige richtig Geld verlieren, andere halbwegs profitabel sind. Vor einem Jahr hätten man für diese Blätter vielleicht noch ein paar hundert Millionen Dollar erzielt. Aber jetzt? Mitten in der Rezession? Und wer bindet sich heute noch eine Zeitung ans Bein, die im Internet-Zeitalter wie ein sterbender Dinosaurier wirkt...?

Wahrscheinlicher ist, daß die NYT-Gruppe ihren Anteil am „Times Tower“ zu Geld macht, dem schicken neuen Midtown-Verlagsgebäude von Star-Architekt Renzo Piano. Und dann den unteren Teil vom 52stöckigen Gebäude zurückmietet, damit die Redakteure nicht ausziehen müssen. Das sichert erst einmal die Liquidität – für eine überschaubare Zeit.

 
Der neue „Times Tower“ an der
Eighth Avenue zwischen der W 40th and 41th Street.

Aber dann wird es Ernst, dann geht es ans Eingemachte. Dann muß umstrukturiert, gestrichen und gespart werden, sowohl beim Traditionsblatt wie auch im Verlag. Da kann kein Stein auf dem anderen bleiben.

 Erste kleine Schritte sind bereits getan:

  • im Juli hat man den Copypreis von 1 auf 1,25 Dollar erhöht. Das soll 16 Millionen Dollar mehr in die Kassen spülen
  • im August wurde das Format der Zeitung verkleinert. Das spart weitere zehn Millionen Dollar
  • und im September wurden die Teile der Zeitungen gestrafft. Die Sektionen „Metro“ wurde in „News“ integriert, „Sports“ ans Ende vom „Business“-Teil gepackt. Das spart Seiten und noch ein paar Millionen.

Auch wenn einige Redakteure aufmuckten, das waren vergleichsweise schmerzlose Maßnahmen. Denn jetzt muss man ans Herzstück der Zeitung gehen, die Redaktion. Manche sagen, der „Newsroom“ müsse um 30% reduziert werden, andere meinen, mittelfristig müssten mehr als 50% der Redakteure gehen. Dazu muss man wissen, daß die „New York Times“ in der Redaktion die für deutsche Verhältnisse unvorstellbare Zahl von 1.300 Leuten beschäftigt!

Parallel muss der Verlag einen Weg finden, die 1,1 Mrd. Dollar Schulden abzubauen. Man könnte darauf verzichten, Dividenden auszuschütten, hat man jüngst angedeutet. Aber das würde den Aktionären nicht gefallen. Das sind zunächst einmal die Verlegerfamilie Ochs-Sulzberger, die zwar nur knapp 20% der Aktien besitzt, aber fast alle stimmberechtigten Vorzugsaktien. Sie lebt davon, daß sie jährlich von ihrer Zeitung um die 25 Mio Dollar überwiesen bekommt. Wenn das Geld nicht mehr fließt, läuft sie die Gefahr, die Kontrolle über das 1851 gegründete Unternehmen zu verlieren. Denn an der New York Times Company sind neben dem „harmlosen“ mexikanischen Mulitmilliardär Carlos Slim, der 6,4 Prozent hält, vor allem noch zwei aggressive Wall Street-Investmentfirmen beteiligt, die hinter den Kulissen mächtig für Trouble sorgen.

2007 hatte das Unternehmen noch über 200 Millionen Dollar Gewinn erzielt. In diesem Jahr wird es deutlich weniger werden. Im gerade bekannt gegebenen Ergebnissen für das III. Quartal ist der Gewinn um 51% gefallen. Dazu passt die Entwicklung der Aktien. Vor fünf Jahren lag sie noch über 45 Dollar, heute liegt sie um die zehn Dollar. Autsch.

Und die Aussichten werden immer schlechter:

  • Da ist erst einmal die Rezession, von der man hier in den USA sagt, sie könnte die schlimmste Rezession der letzten 25 Jahre werden. Sie dürfte das ohnehin schon schwierige Anzeigengeschäft weiter dezimieren. Und auch Umsätze im Vertrieb kosten
  • und dann ist da die neue Konkurrenz vom „Wall Street Journal“, die inzwischen deutlich frecher und moderner daherkommt als die doch etwas altbackene „New York Times“. Eben Murdoch, nicht Sulzberger.

Dazu kommen die bekannten strukturellen Probleme der Presseindustrie: die lukrativen Kleinanzeigen sind längst ins Internet gewandert und die Jugendlichen, die Zeitungskäufer von morgen, können mit einer „New York Times“ – auf Papier – wenig anfangen.

Bei diesen schwierigen Perspektiven dämmert es allen Beteiligten, dass sie sich die nächsten Jahre mit einem Thema beschäftigen müssen, das für Verlage weltweit die Frage aller Fragen ist: wie lange macht es eigentlich noch Sinn, eine Zeitung auf Papier zu drucken?

Darüber demnächst mehr.

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Kategorie: New York Times

Donnerstag 23. Oktober 2008 16:19

Unglaublich: Bank „kauft“ ganze Zeitschrift

In Zeiten der Wirtschaftskrise geschehen manchmal Wunder. Wer die frische Ausgabe der Zeitschrift „New York“ (EVT 27. Oktober) in die Hand nimmt, traut seinen Augen nicht. Dort gibt es nur einen einzigen Anzeigenkunden, der hat aber 24 (!) Seiten Anzeigen – quer über das Heft verteilt – gebucht.

Und dann ist dieser Anzeigenkunde ausgerechnet noch eine Bank, nämlich die englische HSBC, die in den USA mit dem Slogan „The World’s Local Bank“ wirbt.

Wer jetzt denkt, die Banken sind endgültig durchgeknallt: Das schlechte Timing erklärt sich daraus, dass die Werbung schon seit Monaten vorbereitet und offensichtlich nicht mehr zu kündigen war. Aber die HSBC macht aus der Not eine Tugend und verkündet: „Now more than ever before people are reappraising not just how they manage their money, but what’s important to them“.


Über 1 Mio. Dollar dürften
die 24 Seiten Werbung in
der Zeitschrift „New York“
gekostet haben

Dass Werbungstreibende die ganze Ausgabe einer Zeitschrift belegen, ist in den USA durchaus eine übliche Strategie. In den letzten Jahren hat das der Fernsehsender ABC und auch die Target-Verkaufskette praktiziert. Insider schätzten, dass HSBC, deren Aktienkurs die letzten Wochen um 30% gefallen ist, für die 24-Seiten-Werbeseiten über 1 Mio. Dollar bezahlt haben dürfte.

Zu dem ganzen Vorgang passt das – mal wieder ganz starke – Cover von „New York“: „The Manic-Depressive Economy“.

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Kategorie: Werbung, Print

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Dirk Manthey
ist Herausgeber von MEEDIA. Er hat früher die Verlagsgruppe Milchstraße ("TV Spielfilm", "MAX", "Fit for Fun") gegründet und lebt heute in Kalifornien.

 

 

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