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Freitag 24. Februar 2012 11:33

TV-Spielfilm-App knackt 5-Millionen-Marke

Wenigen Print-Produkten ist es bislang gelungen, die eigene verkaufte Auflage an App-Downloads zu übertreffen. Um so erstaunlicher ist da der Erfolg der Mobil-Applikationen einiger Programmies. So knackte die TV-Spielfilm-App gerade die fünf-Millionen-Marke. Heißt: Die Hamburger haben ihre verkaufte TV-Spielfilm-Plus-Auflage von 1,56 Millionen Exemplaren im Mobil-Bereich mehr als verdreifacht. Sehr spannend dabei: Bei der Nutzung der TVS-Smartphone-Apps liegt Android klar vor iOS/Apple.

Passend zum durchbrechen der 5-Millionen-Marke verzeichneten die Digital-Angebote von TV Spielfilm auch noch einen neuen Traffic-Rekord. So kamen sie im Januar auf 62 Millionen Visits und 225 Millionen Page Impressions. "Wir generieren inzwischen die dreifache Anzahl an Besuchen über unsere mobil verfügbaren Produkte verglichen mit unseren Online-Auftritten (19,2 Millionen Visits bei TV Spielfilm Online plus)", erklärt Andreas Mauch, Leiter Produktmanagement Digital Business. "Wir freuen uns über den enormen Erfolg unserer Apps. Zur oft gestellten Frage 'wann kommt Mobile?' unsere Erkenntnis: Mobile ist längst da."

Der Burda-Programmie ist längst auf dem iPhone, iPad, Android-Smartphones und Windows-Phones vertreten. Eine neue Android Tablet-App soll in Kürze folgen.

Sich selbst sieht TV Spielfilm im Digital-Sektor als Marktführer. Im Vergleich zum Kiosk-Regal konzentriert sich der Konkurrenz-Kampf bei den Programm-Apps noch auf ein Duell zwischen Burdas TV Spielfilm und TV Movie. Denn auch der Rivale aus dem Bauer-Verlag fährt eine höchst erfolgreiche Digital-Strategie.

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Donnerstag 23. Februar 2012 16:59

Spätstarter: Bauer launcht Bravosport.de

Auf seiner Jahrespressekonferenz Ende 2011 hatte Bauer bereits angekündigt 2012 alle Marken so konsequent wie möglich ins mobile- und stationäre Web zu transferieren. Besonders ehrgeizige Ziele hat sich dagegen die neue Digital-Initiative von Bravosport.de gesetzt. Nach dem sich die Münchner nun endlich dazu entschlossen haben, ihre junge Sport-Marke ins Web zu bringen, soll die Homepage, der Facebook-Auftritt und die Network-Seiten der einzelnen Redakteure nun besonders eng vernetzt werden. Das gelingt nicht immer.


Die neue Homepage von Bravosport.de

Denn wie so oft steckt der Teufel im Detail. So konsequent die Redaktionsmitglieder bei Facebook vertreten sind, fehlt auf der Webseite und der Bravosport-Fanseite jeglicher Hinweis auf die Existenz dieser Semi-Privaten-Profile. Allerdings sieht man sowohl dem neuen Web-Portal, wie auch der Facebook-Seite das Bemühen an, eine maximale Nähe zum Leser herzustellen und mit ihm auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Problematisch ist jedoch, dass Facebook derlei halb-private Profile sehr ungerne sieht, wenn die Person bereits mit einem anderen privaten Profil auf dem Network vertreten ist. Heißt: Wenn die Redakteure noch private Profile besitzen, könnten sie Ärger mit der Plattform bekommen. Aus diesem Grund hat das Social Network die "Abonnieren"-Funktion eingeführt, mit der beispielsweise Journalisten Beiträge öffentlich an Tausende User senden können. Diese Funktion wird jedoch von keinem der Bravo-Sport-Redakteure genutzt. User müssen sich mit ihnen befreunden.


Die Facebook-Seite von Bravosport

Ziel der neuen Digital-Strategie ist es laut Geschäftsführer Stefan Gröner, dass aktuelle Sportgeschehen ein auf allen dafür relevanten Kanälen rund um die Uhr einzuordnen.

Abgesehen von vorbildlichen, wenn möglicherweise nicht ganz regelkonformen Social-Media-Aktivitäten, schaffen es die Redakteur leider nicht anständige Videos zu produzieren. Die meisten Clips, wie der getippt 23. Bundesligaspieltag oder das Stück über die „krasse Todes-Pipe“, wirken höchst unprofessionell. Das Bild ist dunkel, die Kamera gegen das Fenster gerichtet, die Cap sitzt tief im schattigen Gesicht. Viele Leser könnten es vermutlich besser.  

Zudem scheint der gemeine Bravosport-Leser ein extremer Textmuffel zu sein. Die meisten Story beschränken sich überwiegend auf Fotogalerien mit knappen BUs.  Bezeichnenderweise heißt die aktuelle Aufmachermeldung auch „Die Bilder-News des Tages“.

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Mittwoch 22. Februar 2012 12:40

Wer-kennt-wen setzt auf Katzen-Content

Wenn es mal nicht so gut läuft, kommt bei TV- und Blatt-Machern gerne die alte Regel zum Tragen: Tiere gehen immer. So gesehen haftet dem Entschluss von Wer-kennt-wen, jetzt auch den Haustieren der Mitglieder ein neues Online-Zuhause zu bieten, eine gewisse Verzweiflung an. Seit über einem Jahr kämpft die RTL-Tochter und ehemaliger deutscher Facebook-Rivale mit einem massiven Besucherschwund von über 50 Prozent. Ob Hunde, Katzen und Meerschweinchen dem Abhilfe schaffen können?

Die Kölner schielen mit der Aktion auf die rund 15 Millionen Haushalte in Deutschland, die Haustiere halten. Bereits seit einiger Zeit buhlt das Netzwerk noch um eine weitere typisch deutsche Zielgruppe: die Vereinsmitglieder. Offenbar hofft man so, sich von Facebook absetzen zu können. Denn die US-Amerikaner sind noch immer dabei, auf Kosten der einheimischen Social Networks wie der VZ-Gruppe oder Wer-kennt-wen zu wachsen.

Im Januar erreichte Wer-kennt-wen.de 73,41 Millionen Visits. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Minus von 52,4 Prozent (154,15 Millionen).

Immerhin legten die Mitglieder der Kölner Plattform in den vergangenen zwei Wochen bereits rund 180.000 Tierprofile an. Damit betreibt die RTL-Tochter nach eigener Aussage bereits heute schon das größte deutsche Tiernetzwerk.

„Einmal mehr stellen wir mit den Tierprofilen unseren Nutzern die Möglichkeit zur Verfügung, ihren persönlichen Alltag bei uns abzubilden und über ihre Interessen mit anderen Mitgliedern zu kommunizieren“, beschreibt Eva-Maria Bauch, Geschäftsführerin von wer-kennt-wen.de, die Idee hinter der neuen Funktion. „Nach dem Vereinsheim und der Vernetzung über Verwandtschaften fokussieren wir erneut die private Nutzungssituation und werden diese auch zukünftig mit weiteren Features konsequent ausbauen.“

Eine ganze Branche beobachtet nun gespannt die Taktik von Wer-kennt-wen mit der Ansprache klarer, wenn auch relativ kleiner Zielgruppen, Alleinstellungsmerkmale zu schaffen, die den Kölnern helfen, sich von Facebook abzusetzen. Nur so werden sie im Schatten der schier übermächtigen US-Konkurrenz überleben können. Ob dies mit Vereinsmitgliedern und Haustierfreunden gelingt, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

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Montag 20. Februar 2012 15:37

'Groupon-Gomorrha': blanke Panik in Berlin?

Nach internen E-Mails, die Gruenderszene.de zugespielt wurden, bewegt sich die Arbeitsatmosphäre beim börsennotierten Startup Groupon zwischen "massivem Druck" sowie "Angst und Frustration". In einer der Messages heißt es: "In Berlin herrscht die blanke Panik." Am deutschen Standort in der Hauptstadt wird die Expansion offenbar gnadenlos vorangetrieben. Gründerszene-Chefredakteur und Startup-Experte Joel Kaczmarek spricht bei der von den Samwers geprägten Firmenkultur sogar von "Groupon-Gomorrha".

Wie ist die Stimmung bei Groupon?
Da ich selbst nicht bei Groupon arbeite, möchte ich mir nicht anmaßen, dies in letzter Instanz zu beurteilen. Bisher habe ich jedoch den Eindruck gewonnen, dass der saleslastige Unternehmensaufbau dazu führt, dass ein großer Druck auf dem Team liegt, was sich in Form der von uns veröffentlichten Mails und vieler Kommentare unter dem entsprechenden Artikel manifestiert hat. Auf uns wirkte die Stimmung in Gesprächen mit ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern als angespannt, manche Mitarbeiter machten geradezu den Eindruck, als wären sie einer Gehirnwäsche unterzogen worden:Anonym wurden zahlreiche Horror-Szenarios beschrieben, welche die Mitarbeiter unter Druck setzen, aktuelle Mitarbeiter wollten davon teilweise nie etwas bemerkt haben. Die Kommentarlage lässt uns vermuten, dass an diesen Szenarios durchaus etwas dran ist, viele könnten schlichtweg um ihren Job fürchten.

Ihnen sind interne Mails zugespielt worden, welche Informationen über
das Innenleben der Company erlauben sie?

Nicht umsonst haben wir den Titel "Groupon-Gomorrha" gewählt. Es zeichnete sich für uns ein Bild massiven Drucks, das häufig von Angst und Frustration bei den Betroffenen zeugte. "Es regiert die nackte Angst", "teure Einpeitscher" oder "In Berlin herrscht die blanke Panik" waren Aussagen, die an uns herangetragen wurden. Groupon scheint daher auch einen intensiven Verschleiß aufzuweisen. Wer nicht performt, habe mit Konsequenzen zu rechnen, die von Aberkennung des Job-Titels bis hin zur Kündigung reichen würden – so zumindest schilderten es uns unsere Quellen. Wir konfrontierten Groupon mit diesen Aussagen, welches dies alles bestritt.

Das meiste dessen bewegt sich sicherlich im Rahmen des Legalen, dennoch ist es eine Praxis, die ein schlechtes Bild auf die Unternehmenskultur wirft. In den Reaktionen auf unseren Artikel wurde uns auch kolportiert, dass es keinen Betriebsrat gäbe – bei Groupons Größe eine wirkliche Überraschung. Letztlich erklären sich viele dieser kolportierten Praktiken sicherlich aus Groupons sehr saleslastigem Geschäftsmodell, was Diskussionen um dessen Nachhaltigkeit eine Berechtigung gibt.

Wie viel Einfluss haben die Samwers und ihr Business-Stil überhaupt
noch bei Groupon?

Meinen Quellen zufolge einen sehr großen. Mir wurde immer wieder zugetragen, dass Andrew Mason mehr so etwas wie ein PR-CEO ist und dass neben den Samwers eigentlich Brad Keywell und Eric Lefkowsky die Fäden ziehen würden. Ich glaube TechCrunch war es, das einen Insider zitierte, laut dem die Samwers Mason "wie eine Violine spielen" würden. Aber das ist alles Hörensagen, wie es sich wirklich verhält, wissen wohl nur die Beteiligten. Was sich aber festhalten lässt, ist der Umstand, dass die nun beschriebenen Praktiken sehr dem ähneln, was die Samwers laut vielen Quellen an Business-Attitüde mitbringen.

Sind die Arbeitsbedingen bei der Groupon-Mutter in den USA genauso?
Dazu liegen mir keine Informationen vor. Wenn ich den Berichten der Presse Glauben schenken darf, werden die USA als einziges nicht durch die Samwers direkt geführt. Bei meiner Recherche sind mir aber auch Artikel untergekommen, die von Klagen unzufriedener US-Mitarbeiter erzählten. Doch bei einer Unternehmensgröße wie der von Groupon ist dies womöglich auch keine Besonderheit.

Lassen Ihre Informationen auch Rückschlüsse auf die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells von Groupon zu?
Die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells hängt zu großen Teilen mit der Partnerseite zusammen. Der Umgang mit den eigenen Mitarbeitern ist das Eine, der mit den Händlern das Andere. In den Reaktionen auf unseren Artikel wurde deutlich, dass die skizzierten Druckszenarios dazu führen, dass im Umgang mit Händlern entsprechend weniger Sorgfalt an den Tag gelegt wird. Ein anonymer Tippgeber ließ uns wissen, dass alles erlaubt sei, um einen Deal zu bekommen und dass gerne auch die Möglichkeit zu einer Deckelung verschwiegen würde. Kleine Anbieter werden so häufig von Schnäppchenjägern überschwemmt, während Groupon mehr Gutscheine verkauft.

Wir haben diese Aussagen auch direkt zitiert und sollten sie wahr sein, spricht dies sicherlich gegen eine Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells – zumindest in dieser Umsetzungsform. Mir wurde mehrfach zugetragen, dass gerade kleinere Städte im Sales-Sinne inzwischen einer atomaren Brachlandschaft gleichen würden, weil die zahlreichen Anbieter alle potenziellen Händler gleich merhrfach abgefischt haben. Groupon bestreitet unnachhaltige Praktiken und weist darauf hin, dass die Händler einer der wichtigsten Bestandteile ihres Geschäftsmodells sind, doch die Intensität der Reaktionen lässt Zweifel daran zu.

Wie reagiert das Managment auf die Vorwürfe?
Uns wurde gesagt, dass alle erhobenen Vorwürfe unzutreffend und das Ergebnis unzufriedener Ex-Mitarbeiter seien. Groupon lege größten Wert auf das Wohl der eigenen Mitarbeiter und auf die Zufriedenheit der Partner – ich habe dies auch ziemlich direkt in unserem Artikel zitiert.

Wie stellt sich für Sie die Situation bei Groupon da?
Von dem was mir zugetragen wird: Druck und Abschlüsse um jeden Preis. Reichweite und Wachstum scheinen die einzigen Kennzahlen zu sein, die die Entwicklung treiben. Doch dies basiert wie gesagt größtenteils auf nicht-offiziellen Quellen.

Hat das Unternehmen ein ernsthaftes Problem oder durchleidet die Firmagerade typische Wachstumsschmerzen?
Schwer zu sagen. Sicherlich handelt es sich bei den beschriebenen Praktiken um die Symptome intensiven Wachstums. Doch wie dieses Thema angegangen wird, scheint mir sehr stark eine Philosophie-Frage zu sein, weniger ein marktinduziertes Problem. Sicher, Konkurrenten wie LivingSocial oder DailyDeal jagen Groupon und das eigene Geschäftsmodell bietet keine hohen Eintrittsbarrieren, doch gerade im Operationsbereich findet sich hier die Samwer'sche Handschrift wieder, deren Nachhaltigkeit in der Szene ja bereits mehrfach in Frage gestellt wurde – man denke etwa an die Jamba-Sparabos. Von Jambas Geschäftsmodell ist übrigens fast nichts mehr übrig geblieben. Wenn die angeblichen Verhältnisse stimmen, wäre es wohl denkbar, Groupon nachhaltiger zu führen, einen Druck des Marktes möchte ich dennoch nicht absprechen.

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Montag 13. Februar 2012 15:52

Buzzriders-Start: Basic ohne Thinking?

Comeback: Am 15. Januar 2009 verfasste Robert Basic sein letztes Posting bei BasicThinking. Dann verkaufte er das Blog und kündigte den Start von Buzzriders an. Über drei Jahre später ist es endlich so weit. Das neue Portal ist online und bietet interessante Eigenheiten: So sieht die Site noch aus wie ein Blog, soll aber keines sein. Die Nutzer sollen über die Storys reden, sie aber nicht kommentieren. Thematisch will Basic über Zukunftstechnologien schreiben und “nicht mehr über Web hier, Web da“.

Die erste neue Story dreht sich um “Shot Spotter“

Grundsätzlich scheint sich der Ex-Blogger bei seinem neuen Projekt nicht so richtig festlegen zu wollen. Ob Design oder Inhalte: Alles soll im Fluss bleiben. Zum Start gab es bislang einen Text zu “Shot Spotter“, einem speziellen System zum Lokalisieren von Schüssen. Ein gewagtes Nischenthema für den Premieren-Text bei einem Webprojekt.

Weitere geplante Themen in den ersten Tagen sind „etwas über Samsungs Surface Table, etwas zur Kinect-Steuerung von Microsoft“. Repräsentativ soll dieser Mix aber nur bedingt sein. Denn erst mit der Zeit soll sich ein Gesamtbild entfalten, wie Basic in seinem Eröffnungspost schreibt. So soll die Themenpalette die Bereiche Gesundheit, Militär, Kommunikation, Verkehr „und und und“ umfassen.

In seinem Einstiegsposting wird klar, dass es Basic an vielen Stellen – neben seinem kruden Themenmix - vor allem darum zu gehen scheint, sich abzuheben. So soll die Seite kein Blog sein, auch wenn die Artikel noch, wie bei Web-Journalen üblich, chronologisch geordnet sind. Zudem ist es nicht mehr möglich, unter den Geschichten zu kommentieren. Denn: „Es ist nicht mein Ansinnen, wie die klassische Presse alles an sich zu reißen, was man an Lesern bekommen kann. Mein Anliegen ist primär, dass Ihr Euch darüber unterhaltet, wenn es mir gelingt, Euch zu aktivieren.“ Seine Leser sollen in ihren Wohnzimmern bei Facebook, Twitter oder Google+ über seine Storys reden. „Warum sollen hier die Diskussionen stattfinden? Das macht keinen Sinn für mich. Eure Themen, Eure Gespräche.“

Diesen Ansatz nennt Basic “dezentrales Publishing”. Ziel sei es „ein Maximum an Netzpower zu aktivieren“. Passend dazu hofft Basic, dass er viele Leser davon überzeugen kann, für ihn auf Technologie-Events zu gehen und dann darüber zu schreiben.

Die Pläne von Basic für Buzzriders sahen schon einmal ganz anders aus. Nach dem Verkauf seines alten Blogs BasicThinking.de für 46.902 Euro wollte er gleich wieder voll durchstarten. So sollte Buzzriders Anfang 2009 noch eine Mischung aus DPA-Ticker und Twitter werden, bei dem jeder seine News einstellen kann. Sein ehrgeiziges Ziel lautete damals: „Ich will Spiegel Online angreifen.“

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Donnerstag 09. Februar 2012 13:34

Focus.de: Holger Schmidt startet Netzökonmie-Blog

Das Ende der Blogpause: Sein Netzökonom-Blog half mit, dass FAZ-Mann Holger Schmidt zu einem der kompetentesten Web-Journalisten Deutschlands avancierte. Nach seinem Wechsel von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum Focus ruhten dessen Blog-Aktivitäten. Bis jetzt: Bei Focus.de startet Schmidt nun sein Netzökonomie-Blog.


Das neue Schmidt-Blog

Im Vergleich zu seinem alten FAZ-Blog soll sich allerdings nichts ändern: „Ich werde weiter in gewohnter Weise über die digitale Wirtschaft, Social Media, das mobile Web und den Medienwandel schreiben“, heißt es im ersten Posting. „Auch die Idee, als Journalist regelmäßig in einem gedruckten Medium und im Netz zu publizieren, lebt weiter. Jede Woche gibt es im Focus nun die Rubrik ‚Web-Wirtschaft’, die dort an den Wirtschaftsteil angekoppelt ist.“

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Alexander Becker lebt in Hamburg und arbeitet dort als freier Journalist. Seit fast zehn Jahren beschäftigt er sich mit dem World Wide Web und schreibt über die aktuellen Internet-Trends und neue Online- Entwicklungen. Bei MEEDIA betreut Alexander Becker die Rubrik „Web-Business“ und „Neue Sites“.

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Your article is very good and useful for all of us. You have written it very well. I admire your work. [...] Zum Artikel dieses Kommentars

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