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Donnerstag 29. September 2011 15:42

Rolling Stone-App: Musik hören und lesen

Elvis Costello soll einmal gesagt haben: "Über Musik zu schreiben, ist wie Architektur zu tanzen." Dem Rolling Stone gelingt es trotzdem seit vielen Jahren wunderbar über die neuesten Alben und die wichtigsten Künstler in Schriftform so zu berichten, dass der Leser eine ziemlich genau Vorstellung von dem hat, was seine Ohren erwarten können. Ab jetzt wird das Verständnis noch einfacher. Denn die neue iPad-App des Musikmagazins bietet zu den vielen Rezensionen und Geschichten nun auch passende Hörproben.


Die App bietet jeden Monat sämtliche Inhalte der Print-Ausgabe inklusive eines integrierten Soundtrack zum Heft. So gibt es Hörproben zu Neuerscheinungen, exklusive Video-Sessions und aktuelle Musik-Nachrichten. Letztere werden von Rollingstone.de als Live-Feed zugeliefert. Als Highlights liefert die erste Ausgabe eine 18-minütige Pink Floyd-Kurzdokumentation zur Bandgeschichte


Der deutsche Rolling Stone, die hierzulande von Springer gemacht wird, ist die weltweite erste Ausgabe des globalen Lizenzproduktes, die auch als App verkauft wird. Das ist insofern interessant, weil der Gründer und US-Verleger des Heftes, Jann Wenner, vor einige Zeit erst richtig über die Tablet-Applikationen herzog. In der AdAge sagte er, dass noch "mindestens zwei Generationen vergehen" würden, bis die Verlage mit dem iPad Erfolg haben. Es sei "geisteskrank", wie Magazine auf die Tablet-Rechner stürmen würden.



Springer fährt da eine gänzlich andere Strategie. Die Rolling Stone-App gibt es erste einmal für begrenzte Zeit zum Einführungspreis von 2,99 Euro für die Einzelausgabe haben. Das gedruckte Heft kostet sonst 4,99 Euro. Im App-Store konstet das 6-Monats-Abo 17,99 Euro, statt 29,99 Euro.

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Mittwoch 28. September 2011 16:53

Bertelsmann setzt auf SEO- und Content-Profi

Bertelsmann investiert weiter in die Content-Industrie – allerdings diesmal nicht in Qualitätsjournalismus, sondern vielmehr in einem eher technischen Ansatz. Zusammen mit T-Venture, dem Risiko Capital-Arm der Telekom schießt Bertelsmann Digital Media Investments (BDMI) rund 2,5 Millionen Euro in das Hamburger Start-up Content Fleet. Je nach dem aktuellen Bedarf von Suchmaschinen produziert Content Fleet "maßgeschneiderte Inhalte und Portale für Verlage und andere Content-Distributoren".

Neben den beiden old Economy-Giganten investiert auch der seit 2010 beteiligte Geldgeber Neuhaus Partner weiteres Kapital in die junge Gesellschaft.


Content Fleet bestückt das T-Portal Wanted.de

Das Geschäftsmodell der Hamburger ähnelt auf den ersten Blick stark dem von US-amerikanischen Content-Farmen, allerdings verwehrt sich das Team rund um den Gründer und Geschäftsführer Mattias Protzmann gegen solche Vergleiche.

Die Hamburger versuchen mit Hilfe eines eigenen Analyseverfahrens Trend-Themen und –Produkte zu identifizieren. "Die gewonnenen Daten werden auf Potentiale hinsichtlich Reichweite und Monetarisierung überprüft und bilden die Basis für die Content-Produktion und Portalsteuerung", erklärt das Start-up sein Geschäftsmodell. Ein eigenes Autorennetzwerk sorgt daraufhin für die schnelle Produktion passender Inhalte, die dann "bereits suchmaschinenoptimiert an ihren Bestimmungsort transportiert werden."

Ein Verfahren, dass bereits Content-Kunden wie die Axel Springer AG, Bertelsmann oder auch die deutsche Telekom überzeugten. "Wir unterstützen unsere Partner bei der kostenoptimierten Erschließung neuer Märkte und Nutzergruppen“, erklärt Protzmann. "Unser Ziel ist es, Besucher zu halten und langfristig von Angeboten zu überzeugen. Qualität, Information und vor allem Mehrwert sind die dafür wichtigen Faktoren.“

Eine Aussage, die zumindest die Nutzerzahlen der neuen T-Themenportale Wanted.de und Zuhause.de bestätigen. Sowohl das Angebot für Männer-Livestyle wie auch das Wohn-Portal arbeiten mit den Content Fleet zusammen und erreichen bereits kurz nach ihrem Start laut Google Ad-Planer 480.000 bzw. 760.000 Unique Visitors.

Für Springer unterstützen die Hamburger – laut eigenen Webseite –die Web-Angebote von Bild.de und Welt Online.


Spieleradar.de: Special-Interest-Portal von Content Fleet

Neben der Inhalte-Produktion für große Unternehmen betreiben die Hamburger auch eine Reihe eigener Special-Interest-Portale, wie beispielsweise das Gaming-Portal Spieleradar.de. Nach eigenen Angaben erreicht Content Fleet alleine mit den eigenen Angeboten über zehn Millionen User im Monat.

BDMI ist bei dem 2010 gegründeten Start-up eingestiegen, weil man bereits frühzeitig in einem "aufstrebenden Wachstumsmarkt" investieren will.

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Dienstag 27. September 2011 17:22

VZ-Relaunch soll Mitgliederschwund stoppen

Ohne die fast schon traditionelle Häme, mit denen viele Berichte über die VZ-Netzwerke ansonsten gerne garniert werden, lässt sich festhalten: Wenn die Berliner am morgigen Mittwoch auf ihr neues Design und ihre neue technische Basis umschalten, ist das möglicherweise die letzte Chance für die Holtzbrinck-Tochter, den eigenen Niedergang zu stoppen. Allerdings hätte sich das Team um CEO Clemens Riedl kaum einen besseren Zeitpunkt aussuchen können. Zudem soll die Web-Company seit Monaten in der Gewinnzone arbeiten.


Aus MeinVZ wird FreundeVZ

Selbst die ausgebufftesten PR-Profis hätten sich keinen besseren Zeitpunkt für den VZ-Neustart aussuchen können. Aktuell hat der große US-Rivale Facebook sowohl in den USA wie auch hierzulande mit viel schlechter Presse zu kämpfen. Beste Voraussetzungen also für die VZ-Netzwerke, sich als Alternative zu präsentieren, die sich definitiv an die deutschen Datenschutzregeln halten muss.

Allerdings kann das Datenschutzthema nicht den Nutzerschwund stoppen. Das wissen auch die Berliner und setzen deshalb auf ganz praktische technische und konzeptionelle Argumente.

Wie bereits einige andere Web 2.0-Dinos setzen auch die Berliner eher auf Evolution statt Revolution bei ihren Neuerungen. Auf den ersten Blick wird sich die überarbeitete Plattform gar nicht so stark von der neuen unterscheiden. MeinVZ wird in FreundeVZ umbenannt, und SchülerVZ bekommt mit Petrol eine neue Grundfarbe.

Zudem sollen die drei VZ-Netzwerke wieder stärker ihr Profil schärfen und sich von den Partner-Portalen und der Konkurrenz abgrenzen. So wird SchülerVZ die Kommunikation mit Mitschülern und Freunden in den Mittelpunkt stellen. Bei StudiVZ wird sich alles um das Kennenlernen von Kommilitonen an der Uni bzw. innerhalb der Studienrichtung drehen, und über FreundeVZ sollen junge Erwachsene vor allem ihre Freizeitgestaltung organisieren.

Die wichtigsten Änderungen finden jedoch in technischer Hinsicht statt. Denn die Web-Company arbeitet jetzt mit dem Google Web Toolkit. Damit können die Entwickler viel schneller und beweglicher auf den neuesten Trend reagieren. Die Folge soll ein stetiger Fluss schneller und variabler Verbesserungen sein, die in enger Zusammenarbeit den Mitgliedern fix umgesetzt werden. Nach Informationen von Netzwertig.com haben rund 70 Entwickler und Produktmanager ein Jahr an dem Relaunch gearbeitet. Eine riesige Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Berliner über 700 Server im Einsatz haben, die rund 200 Terabyte an Daten und eine Milliarde Fotos organisieren und speichern.

Noch immer müssen die Servier mit der Masse von über 129 Millionen Vistis pro Monat (Stand August 2011) zu recht kommen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies allerdings ein Minus von 68 Prozent.  


Die Traffic-Entwicklung der VZ-Netzwerke

Dass die Zahl der aktiven Nutzer oder der Visits kein echter Indikator für das Geschäftsmodell einer Web-Company sind, zeigt auch die Geschichte der VZ-Netzwerke. Nach vielen verlustreichen Jahren scheint endlich der Turnover geschafft. Laut Golem.de setzten die VZ-Netzwerke im vergangenen Jahr rund 30 Millionen Euro um. Im ersten Halbjahr 2011 hat der Umsatz noch mal um 30 bis 40 Prozent zugelegt. Die Folge: Nach dem Ebitda arbeiten die Berliner in der Gewinnzone.

In der nächsten Zeit werden die Nutzer die neuen und die alten Netzwerke parallel nutzen können. Mit einem Mausklick sollen sie einfach zwischen den Plattform-Oberflächen wechseln können.

Diese Änderungen alleine werden kaum den Traffic-Schwund stoppen können. Die neue technische Basis und das überarbeitete, schärfere Profil der drei Plattformen haben das Potential zu einem Nischenhit. Über Erfolg und Misserfolg wird nicht die nächste Woche und auch nicht der nächste Monate entscheiden. Bis Weihnachten wird sich jedoch sicherlich eine klare Tendenz erkennen lassen: zum Guten oder Schlechten hin.

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Montag 26. September 2011 16:03

SZ stärkt Printpräsenz im Web

Nach dem Relaunch ist vor dem Facelift: Ende Mai präsentierte sich Sueddeutsche.de erst komplett renoviert. Jetzt folgt der nächste vorsichtige Umbau. "Evolution statt Revolution" lautet das Motto, unter dem der neue Online-Chefredakteur Stefan Plöchinger das Portal weiterentwickelte. Der große Gewinner der Veränderung ist jedoch die gedruckte Ausgabe. Denn die neue Site rückt die E-Paper-Ausgabe weit stärker in den Vordergrund als bisher.


Die neue rechte Spalte bei Sueddeutsche.de

Die auffälligste Änderung betrifft die neue, farblich abgesetzte rechte Spalte. "Sie ist optisch attraktiver, enthält Gewohntes wie den beliebten Sport-Liveticker, aber auch Neuigkeiten wie SZ-Lesehinweise, Top-Texte und künftig (ab Mitte Oktober) ein abendliches TV-Programm", schreibt der Online-Chef in seinem Editorial zur neuen Spalte.

Direkt im oberen Teil des neuen Kastens werden die Leser erst einmal über die aktuelle Ausgabe der gedruckten SZ. "Viele Leser fanden die Informationen über sie bisher zu versteckt. Mit einem Klick kommen Sie nun in unser E-Paper, die kürzlich modernisierte Internetversion der gedruckten Ausgabe." Sobald am Abend die kommende Ausgabe fertig ist, wird es online nun immer einen Vorgeschmack geben.

Des Weiteren enthält die neue Spalte auch die Übersicht über die beliebtesten Texte und eine kleine Innovation. Nach eigenen Angaben als einzige Redaktion in Deutschlang zeigt Sueddeutsche.de nun die Top-3-Texte der vergangenen 24 Stunden, die via Facebook und Twitter weiterempfohlen wurden.

Zudem überarbeiteten die Münchner ihr Video-Angebot und stärkten den Sport und die Meinungen. "Der Sport bekommt seinen Platz verdoppelt: In zwei Rubriken nebeneinander finden Sie künftig das Wichtigste aus Fußball & Co. Wir reagieren auch hier auf Ihre Vorlieben, denn Sport und Kommentare sind bei Ihnen besonders beliebt."

Bis auf die Ausweitung des Sports wird der Facelift wohl kaum große Auswirkungen auf den Traffic haben. Im August erreichte Sueddeutsche.de 32.41 Millionen Visits. Im Vergleich zum Vormonat bedeutet dies ein Minus von einem Prozent. Im Unterschied zum Vorjahr gelang allerdings ein Wachstum von 19 Prozent.

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Sonntag 18. September 2011 22:03

Blog-Vermarkter: Mokono kauft Adnation

Die Einkaufstour geht weiter: Vor wenigen Tagen übernahm Populis den Blogvermarkter Mokono. Jetzt schlucken die Berliner das ehemalige Vorzeige-Projekt der deutschen Blogosphäre Adnation. 2007 gründeten das Spreeblick-Team zusammen mit Sascha Lobo den Independent-Vermarkter. Aktuell betreute der Mini-Player einen kleinen aber renommierten Club von 42 Blogs, u. a. Spreeblick, Bildblog und Nerdcore. Im MEEDIA-Interview erklärt Mokono-Chef Vasco Sommer-Nunes warum er Adnation akquirierte und welche Pläne er mit dem Angebot hat.

Warum übernehmen sie Adnation?
Adnation ist das Premium-Netzwerk der deutschen Blogosphäre und damit das hochwertigste Umfeld innerhalb der Zielgruppe der digitalen Meinungsführer. Ein must-have für Unternehmen, die die einflussreichste Konsumentengruppe online erreichen wollen. Aber es ist nicht nur das - dieser Zusammenschluss ist ein Zeichen für die gesamte Blogosphäre, unsere Medienlandschaft und Unternehmen. Die Blogosphäre organisiert sich. Sie macht sich durch das Bündeln ihrer Reichweite leichter belegbar für werbetreibende Unternehmen und wird damit die Ertragssituation für Blogger im gesamten Mokono-Netzwerk erhöhen. Für Unternehmen ist diese wichtige Zielgruppe jetzt leichter in den Media-Mix zu integrieren und Blogger bekommen bessere Refinanzierungsmöglichkeiten.

Wie viel zahlen Sie für Adnation?
Das wird nicht verraten.

Adnation ist damals gestartet, um als unabhängiger Player die lebhafte deutsche Bloglandschaft zu vermarkten. Ist dieser Ansatz gescheitert?
Nein, dieser Ansatz ist volkommen richtig! 48 Prozent der Deutschen haben letzten Monat laut Comscore Blogs konsumiert, die Gesellschaft hat also nachweislich das Bedürfnis, authentische Meinungen anderer Konsumenten zu lesen. Mokono verfolgt diesen Ansatz auch und teilt die Philosophie der Gründer von Adnation. Einziger Unterschied: Die Gründer des Adnation-Netzwerkes waren und sind zu sehr mit dem Bloggen und der Organisation von Konferenzen beschäftigt.

Zum Start von Adnation gab es damals sehr viel Kritik aus der Blogosphäre. Glauben Sie, dass die Kritik jetzt noch einmal losbricht?
Nicht wirklich. Dass man für seine oft hervorragende Arbeit und viel Zeit auch mal Geld verdienen kann, ist unter Bloggern inzwischen viel aktzeptierter als vor einigen Jahren.

Mokono wurde gerade von Populis übernommen. Sind noch weitere Expansionen in den nächsten Wochen geplant?
Unser Netzwerk wächst jeden Tag mit neuen Blogs, die sich anmelden. Die Expansion wird eher im technologischen und im Produktbereich erfolgen. Es gibt viele Ertragsmöglichkeiten für Blogger und wir möchten Bloggern diese so schnell wie möglich zur Verfügung stellen.

Wie funktioniert das Geschäftsmodell eines Blogvermarkters?
Wir bieten Ihnen als Blogger Werbekampagnen an und erhalten einen Anteil der Einnahmen, wenn sie diese Kampagnen schalten.

Warum macht es für Markenartikler besonders viel Sinn in Blogs zu werben?
Weil Blogger nachweislich eine der einflussreichsten Konsumentengruppen im Internet sind. Sie suchen aktiv Informationen, multiplizieren diese automatisch durch ihr Blog in soziale Netzwerke wie Facebook oder Google+ und erreichen durch diesen hohen Vernetzungsgrad eine hohe Reichweite. Dabei genießen sie eine hohe Glaubwürdigkeit unter Konsumeten, weil sie ebenfalls Konsumenten sind. Markenartikler sei die immer noch aktuelle Blogstudie 2007 von Ansgar Zerfaß empfohlen, ebenso wie die Social Technographics Ladder von Forrester. Blogger stehen ganz an der Spitze der digitalen Nutzergruppen. Sie produzieren die Inhalte, die andere Konsumenten lesen, hören und anschauen. Ein Blick in Comscore und man sieht, dass diese Inhalte auch Reichweite generieren. Und mit 48 Prozent der deutschen Internetnutzer nicht gerade wenig.

Was ist das Ziel von Populis/Mokono/Adnation?
Unser Ziel ist es, die führende digitale Mediengruppe in Europa zu werden. Dafür braucht es ein Verständnis für die Bedürfnisse der kreativen Klasse im Netz, denn wenn man diese versteht, kann man auch Werbeformate entwickeln, die Werbekunden zum Erfolg führen. Das bringen wir mit und kombinieren es mit dem Spezialwissen der Contentproduktion, SEM und SEO von Populis unter einem Dach. Die Skalierung dieser Kompetenzen werden nicht viele Unternehmen leisten können.

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Freitag 16. September 2011 17:03

Süddeutsche Zeitung entwickelt Trauerportal

Gestorben wird immer: Die SZ nimmt sich offenbar einen schwierigen Markt vor und schraubt an einem Kondolenzportal. Das geht aus Testseiten hervor, die der Mediendienst Turi2 im Web entdeckte. Vor einiger Zeit scheiterte bereits der Focus-Herausgeber Helmut Markwort erst mit seinem ähnlichen Projekt stayalive.de. Dabei ist die Idee einer zentralen Anlaufstelle, die Kondolenzanzeigen mit einem Suchmaschinen-optimierten Überblick über Verstorbene verbindet, sicherlich ein lohnendes Geschäftsfeld.

Das neue Angebot scheint auf den Namen SZ-Gedenken.de zu hören und besteht aus einer Suchmaske, über die sich die Todesanzeigen der Süddeutschen Zeitung durchsuchen lassen ("Traueranzeigen"), "Gedenkseiten" und einer Rubrik "Trauerhilfe".

Innerhalb der Gedenkseiten können Trauernde kondolieren, Bilder und Videos des Verstorbenen hochladen, eine Biografie posten oder eine virtuelle Kerze anzünden. Unterteilt sind die Kondolenzseiten in die Rubriken "Trauerfall", "Kondolenzbuch", "Gedenkkerzen", "Foto & Video". "Lebensgeschichte", "Familie & Freunde". Als Testanzeige nutzt das Entwicklerteam der Süddeutschen Zeitung offenbar die Todesanzeige der gerade erst verstorbenen Schauspielerin Rosel Zech.



Im Startbereich erklärten die Münchener ihr Angebot: "Das Trauer-Portal der Süddeutschen Zeitung ist ein Ort des Gedenkens. Sie können nach Verstorbenen suchen, an sie erinnern, ihr Beileid ausdrücken und gemeinsam mit anderen trauern." Weiter heißt es: "Zeigen Sie Ihre Anteilnahme für einen Trauerfall, kondolieren Sie und zünden Sie eine Gedenkkerze an. Informieren Sie sich über Beerdigungen, finden Sie Trauersprüche sowie Anregungen für Beileidsbekundungen, Trauerkarten und Danksagungen."


Eine Stunde nachdem Turi2 den Link sz-test.vrsmedia-trauerportal.de postete, war das neue Angebot nur noch über ein Passwort zu erreichen.


Nachtrag:
Mittlerweile ist das Portal online

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Alexander Becker lebt in Hamburg und arbeitet dort als freier Journalist. Seit fast zehn Jahren beschäftigt er sich mit dem World Wide Web und schreibt über die aktuellen Internet-Trends und neue Online- Entwicklungen. Bei MEEDIA betreut Alexander Becker die Rubrik „Web-Business“ und „Neue Sites“.

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