Einfache Idee, großer Erfolg: Das Start-up KaufDA.de arbeitet unter Hochdruck daran, Postwurfsendungen und Reklame-Beilagen in regionalen Tageszeitungen und Anzeigenblättern überflüssig zu machen, indem man die Prospekte einfach ins Web stellt. Mittlerweile zählt KaufDA selbst rund fünf Millionen Besuche. Tendenz steigend. Denn die Berliner starten nun eine Kooperation mit dem Telekom-Angebot DasTelefonbuch.de. Damit erreicht KaufDA.de auf einen Schlag über fünf Millionen neue potentielle Kunden.
Der Deal mit dem Web-Telefonbuch soll beiden Partnern helfen. KaufDA steigert seine Reichweite und DasTelefonbuch kann jetzt digitale Angebotsprospekte von lokalen Händlern wie Verbrauchermärkten, Baumärkten oder Möbelhäusern in sein Angebot integrieren.
Der Service der Berliner funktioniert denkbar einfach. Die Händler schicken ihre Prospekte an KaufDA.de. Das Start-up stellt die Reklamezettel dann online und optimiert sie zudem noch für Google. Die Nutzer, die KaufDA.de ansteuern, bekommen direkt auf der Startseite alle Angebot aus ihrer Heimatstadt gezeigt. Dadurch ist die Seite selbst für unerfahrene Surfer leicht zu bedienen.
Überraschend ist dabei, wie viele Öffnungen ein einziges Werbemittel erreichen kann. „In der Spitze kann es vorkommen, dass ein deutschlandweiter Prospekt mehrere hunderttausend Male geöffnet wird“, sagt Geschäftsführer Christian Gaiser gegenüber MEEDIA. Klingt nach einem guten Geschäftsmodell. Denn bezahlt werden die Berliner nach Prospekt-Öffnungen. In der Spitze lässt sich KaufDA den Klick auf einen Reklame-Zettel schon mal mit 30 Cent bezahlen.
Die Zielgruppe an Einzelhändler, die ihre Werbung auf dem Online-Portal platzieren wollen, scheint riesig zu sein: "Es gibt in Deutschland rund 300.000 Händler. Ein Drittel davon gehört zu Ketten oder ist in irgendeiner Form Teil eines größeren Verbundes", sagt Gaiser. "Mit den unabhängigen 200.000 Anbietern gibt es für uns noch ein weites Feld, das wir beackern können. Um die ganzen unabhängigen Händler besser erreichen zu können, sind wir auf der Suche nach weiteren Vertriebsmitarbeitern."
KaufDA gehört zu den typischen Web-Konzepten, die zu einem ernsthaften Rivalen für regionale Verlage werden könnten. Denn noch ist das Geschäft mit der Produktion und dem Vertrieb von Reklamebeilagen ein wichtiger Faktor in der Kalkulation vieler lokaler Medienhäuser. Noch wiegelt Gaiser jedoch ab: „Wir sind keine Konkurrenz zu Print, sondern eine Ergänzung.“
Ähnlich wie beim aktuellen Groupon-Hype bietet auch das KaufDA-Geschäftsmodell ideale Kooperations- oder Investment-Möglichkeiten für Verlage. Bislang haben diverse Business Angel wie Stefan Glänzer oder Michael Brehm und Venture Capital-Firmen wie T-Venture in das Start-up investiert, aber noch kein Medienhaus.
Noch keine Kommentare
Kategorie:
Genug diskutiert, es ist Zeit für Traffic-Taten: Vor sechs Monaten startet der ehemalige Online-Chef des Cicero, Alexander Görlach, dass neue Debatten-Portal TheEuropean.de. Trotz einer Vielzahl hochrangiger Gastautoren blieb dem Portal bislang jedoch der große Durchbruch verwehrt. Mit dem heutigen Relaunch der Plattform soll sich das nun aber ändern. Görlach: "Das kommende Jahr steht für uns eindeutig im Zeichen des Wachstums. Wir möchten eine große nachhaltige Leserschaft aufbauen."
Der Relaunch ist keine Komplett-Rennovierung, sondern eher eine leichte Überarbeitung der Seite. "Wir haben uns jetzt rund sechs Monate angesehen, was funktioniert und wo es Optimierungsmöglichkeiten gibt", sagt Görlach gegenüber MEEDIA. "Wir sind nun noch stärker auf unsere Autoren zentriert, die – dass muss man sagen – zu den absoluten Meinungsführern und Experten auf ihren Gebieten gehören." Unter anderem schreiben Köpfe wie Gala-Chefredakteur Peter Lewandowski, SZ-Innenpolitiker Heribert Prantl, Wikipedia-Gründer Jimmy Wales oder die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller für The European. Zudem löste die Berliner Redaktion das Ressort „Das Große Ganze“ komplett auf. "Unser Fokus liegt auf den Debatten. Das magazinartige zusätzliche Ressort wurde von den Nutzern nicht in dem Maße angenommen, wie wir uns es vorgestellt haben."
Nicht so ganz den Vorstellungen der Macher dürfte die bisherige Traffic-Entwicklung des Portals entsprechen. Laut Google Ad-Planer erreicht The European im Februar nur rund 14.000 Unique Visitors.
Mit dem Relaunch wollen Görlach und sein Team die Kernkompetenz der Seite – die Debatten und die externen Autoren – stärken. The European wurde als Debatten-Magazin unter der Prämisse gegründet, dass im Web immer noch keine starke eigenständige journalistische Marke gibt, die Hintergründe und entsprechende Deutungen des Nachrichtengeschehens liefert. "Hier wollen wir ansetzen. Denn reine Nachrichten machen keine starken Marken mehr. Bei TheEuropean werden die Entscheider zu Wort kommen, deren Stimmen wirklich wichtig sind und die das Geschehene für uns einordnen", sagte Görlach zum Start der Seite.
Die Redaktion sitzt in Berlin. Insgesamt kümmern sich mittlerweile rund 25 Leute um das Portal. Pro Tag bringt die Seite bis zu fünf neue Stücke.
In der täglichen Arbeit ist Görlach immer darauf bedacht, die aktuellen Debatten zu entschleunigen und sie auf eine neue Ebene zu heben. "Ein gutes Beispiel dafür, wie wir an aktuellen Themen und die daraus resultierenden Debatten rangehen, ist Hartz IV. Wir fragen darin nicht, ob der Regelsatz um 20 Euro angehoben werden soll, sondern fragen auf der Meta-Ebene nach dem Wert von Arbeit." Im Relaunch des eigenen Portals steht zumindest schon mal viel wertvolle Arbeitszeit, die im Idealfall für einen möglichst hohen Mehrwert beim Leser sorgen wird.
5 Kommentare
Kategorie:
Auf dieses Projekt schaut eine ganze Branche: Vor rund drei Monaten traute sich Springer bei den regionalen Inhalten seiner beiden Mainstream-Angebote Abendblatt.de und Morgenpost.de, die Bezahlschranke runterzulassen. Mit der IVW-Auswertung des Februars lassen sich nun zum ersten Mal seriös die Traffic-Auswirkungen dieser Maßnahme auswerten. Das Ergebnis: Beide Portale verlieren Reichweite. Doch anders als von den meisten Beobachtern prognostiziert, sind die Besucherzahlen nicht ins Bodenlose gerauscht.
Im Februar zählten die IVW für die Webseite des Hamburger Abendblatts 6,05 Millionen Visits. Das bedeutet im Vergleich zum Januar ein Minus von 6,3 Prozent. Der Visit-Verlust sieht erst einmal Höher aus, als er tatsächlich ist. Denn ein gewisser Besucherschwund ist normal, weil der Februar weniger Tage hat als der Januar. Auch wenn man diesen Effekt berücksichtigt, zeigt sich jedoch, dass Abendblatt.de stärker als die Konkurrenz verloren hat. Keines der deutschen Top-20-News-Portale machte ein höheres Minus, als die Hamburger mit ihren 6,3 Prozent.
Bei der Berliner Morgenpost sieht die Tendenz ganz ähnlich aus. Im Februar zählt die Seite 2,46 Millionen Besuche. Das bedeutet in Minus von 7,9 Prozent. Auch dieser Verlust ist zwar überdurchschnittlich, ein massiver Traffic-Zusammenbruch sieht allerdings anders aus.
Möglich wurde dieses durchaus beachtliche Ergebnis durch einen Kunstkniff. Damit die beiden Springer-Portale nicht den lebenswichtigen Google-Traffic verlieren, bauten die Techniker die Systeme so um, dass jeder Nutzer, der von der Suchmaschine auf die beiden Seiten geschickt wird, pro Tag fünf – eigentlich kostenpflichtige – Artikel für lau lesen kann.
Mit dieser Lösung wird das Google-Minus gering gehalten, allerdings mit dem Nebeneffekt, dass Springer potentielle Einnahmen durch die Lappen gehen. Diesen Verlust nehmen die Verlagsmanager im Moment jedoch noch ganz bewusst in Kauf. Die von CEO Mathias Döpfner ausgegebene Direktive lautet, für einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel in den Köpfen der Konsumenten zu sorgen. Das kräftige Drehen an der Einnahmenschraube soll erst später folgen.
Den ersten Schritt in seiner Paid-Content-Strategie hat Springer erfolgreich hinter sich gebracht: Die ersten Verlagsangebote haben ohne massiven Traffic-Verlust ein funktionierendes Paid-Content-Modell implementiert. Die daraus generierten Einnahmen sind – wie man aus dem Verlagsumfeld hört – noch überschaubar. Heißt: Der nächste Schritt muss folglich die signifikante Steigerung der Einnahmen sein. An diesem Punkt, wird sich tatsächlich zeigen, ob es dem Hamburger Abendblatt und der Berliner Morgenpost gelungen ist, ein funktionierendes Geschäftsmodell für regionalen Online-Journalismus zu entwickeln und profitabel zu gestalten.
2 Kommentare
Kategorie:
Das ambitionierte Social News-Portal Yigg kämpft ums Überleben. Innerhalb von zwei Monaten verloren die Münchener fast zwei Drittel ihres Traffics. Laut IVW rauschte Yigg.de von knapp über einer Millionen Visits auf nur noch 354.154 Besuche. Der Reichweiten-Zusammenbruch des Web 2.0-Start-ups muss aber kein Einzellfall bleiben, denn er basiert vor allem auf einer harten Bestrafung von Google. So wird einmal mehr deutlich, wie abhängig das deutsche Web von der US-Suchmaschine ist.
"Mit Bekanntgabe der IVW-Zahlen des Januar ist ersichtlich, dass wir Mitte Januar einen signifikanten Rückgang unserer Besucher haben hinnehmen müssen", schrieb Yigg-CEO Michael Reuter Anfang Februar in einem Posting an die Mitglieder. "Der Rückgang ist auf eine geringere Sichtbarkeit im Google Index zurückzuführen." Seitdem arbeiten die Techniker der Plattform fieberhaft daran, dass Google-Ranking wieder zu verbessern. Doch: "Google ist kein 'open book' ."
Marco Janck kommentiert in seinem Blog Seonauten.com: "Hier kann man deutlich sehen, was Google von Yigg hält, nämlich gar nichts oder zu mindest kaum was."
Die Gründe, warum die Suchmaschine Yigg derart abstrafte, lassen sich nicht abschließend benennen. Denn Google rechtfertigt sich in solchen Fällen nicht. Die meisten Penalties (Strafen) spricht die US-Company immer dann aus, wenn sie der Meinung ist, dass eine Webseite versucht sich mit – für Google unzulässigen Methoden – Vorteile zu verschaffen.
Yigg.de ist die älteste deutsche Social-News-Community und – wie fast alle einheimischen Web-2.0-Dienste – der Klon eines US-Angebotes. Vorbild für das 2005 gestartete Yigg war die amerikanische Nachrichten-Plattform Digg.com. Wie der US-Pate will auch Yigg eine "basisdemokratische" News-Community schaffen, bei der keine Redaktion und kein Algorithmus (wie bei Google-News), sondern die Mitglieder selbst die Relevanz einer Nachricht bewerten. Als Reporter fungieren die User, indem sie interessante Meldungen, die sie im Web finden, den anderen Mitgliedern präsentieren. Diese bewerten dann die Relevanz der Amateur-Fundstücke. Je positiver das Echo, desto prominenter ist die News auf der Startseite zu sehen.
Der Yigg-Niedergang begann nicht erst Ende 2009, sondern bereits Mitte 2008. Ein missratener Relaunch kostete das Angebot damals weit über eine Millionen Portalbesuche. Im Juni 2008 erreicht Yigg noch 2,3 Millionen Visits. Bis September brachen die Visits jedoch auf 697.196 zusammen. Schon damals ist die Zahl der aktiven User stark zurückgegangen. Wie der neuerliche Traffic-Rückgang nun beweist, sind in der Community nicht mehr so viele Mitglieder aktiv, denn dann wäre das Portal nicht derart von Google-Besuchern abhängig.
Die allgemeinen Probleme der deutschen Social News Angebote wie Yigg oder Webnews fasst Maxwell in einem Kommentar unter dem Seonauten-Post treffend zusammen: "Das Problem liegt in der begrenzten Quellenlage. Während die großen Seiten wie Reddit oder Digg aus einem internationalen Pool englischsprachiger Quellen schöpfen können, beschränkt es sich hier auf einige wenige Länder, und da zählt Deutschland schon zu den dicken Fischen im Teich."
2 Kommentare
Kategorie:
Die WAZ mausert sich zum neuen E-Commerce-Anbieter. Der Essener Zeitungskonzern nutzt seine tiefe regionale Verwurzelung und startet mit Westdeal.de einen eigenen Groupon-Klon für NRW. Damit bekommen erfolgsverwöhnte Web-Investoren wie die Samwer-Brüder oder Stefan Glänzer ungewöhnlich früh Konkurrenz aus der Verlagswelt. Bislang haben die Medienhäuser mit eigenen Projekten immer erst so lange gewartet, bis sie sich nur noch für teures Geld in viele Start-ups einkaufen konnten.
Der Claim des neuen Angebots lautet "Gemeinsam sind wir Schnäppchen". Auf der Seite von Westdeal wird verraten, wann der westdeutsche Groupon-Klon an den Start geht: "Ab dem 15. März 2010 werden hier regelmäßig ganz besondere Angebote aus unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Lifestyle, Gastronomie, Wellness, Beauty, Sport, Events, Dienstleistung oder Handel Ihrer Stadt in Nordrhein-Westfahlen vorgestellt!"
Von der Funktionsweise hält sich das Portal streng an den aktuellen Modus Operandi aller Groupon- Angebote: "Westdeal ist eine Plattform, die Gutscheine für tolle Schnäppchen in ihrer Stadt oder Region zu einem einmaligen Schnäppchenpreis anbietet."
Der Name Groupon ist ein Wortspiel, das sich aus den Worten 'group' (Gruppe) und 'coupon' (Rabattschein) zusammensetzt. Auf den jeweiligen Plattformen gibt es tägliche regionale Angebote, für die immer dann sehr hohe Rabatte eingeräumt werden, wenn sich eine entsprechend große Gruppe von Menschen findet, die bereit ist, für den angegebenen Preis zu kaufen. Beispiel: Eine Kinokarte wird um 50 Prozent günstiger, wenn sich 15 Personen finden, die bereit sind, den Rabattpreis zu zahlen. Mittlerweile hat fast jede deutsche Großstadt mindestens ein Groupon-Start-up.
Die beiden größten Anbieter sind aktuell Dailydeal.de und Citydeal.de. Dailydeal wird vom Last.fm-Gründer Stefan Glänzer finanziert und Mycitydeal.de von den Samwer-Brüdern und ihrer Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet. Die Investoren wittern in den Groupon-Plattformen das große Geschäft, denn wie Glänzer gegenüber MEEDIA erklärte, ist "das zugrunde liegende Modell von bestechender Klarheit und bietet Vorteile für alle Beteiligten." Glänzer führt weiter aus: "Der Anbieter investiert zu Grenzkosten und bekommt neben sofortigem cash flow eine Vielzahl von neuen Kunden, die er für sich gewinnen kann. Der Käufer hat Spass und macht ein Schnäppchen in seiner Region. Auch wenn es verdammt abgedroschen ist, ein Win-Win halt. Auch für regionale Medienpartner, für die wir Module entwickeln."
Bereits am letzten Tag des vergangen Jahres hatte der E-Commerce-Experte Jochen Krisch gebloggt: "Im Grunde wartet man ja nur darauf, dass das ein oder andere regionale Verlagshaus ein entsprechendes Angebot aufzieht bzw. bei dem ein oder anderen bestehenden Team einsteigt."
Genau diese Erwartung wurde nun von der WAZ nun erfüllt. Wie schnell sich ein großes Medienhaus jedoch dazu aufraffte, ein eigenes Angebot zu starten, überrascht. Aufgrund ihrer tiefen regionalen Verwurzelung, den guten Kontakten zu mittelständischen Unternehmen und der eigenen Media-Power haben die Essener jetzt beste Chancen in ihrer dicht bevölkerten Stamm-Region vom ersten Tag an zum Marktführer aufzusteigen.
7 Kommentare
Kategorie:
Einer der großen Krisengewinner der Werbebranche ist trnd. Die Dienstleistung des Start-ups ist der Verkauf von Mundpropaganda. Vor allem Konsumgüterhersteller leiden unter den Streuverlusten klassischer Werbung "und genau dieses Problem können wir lösen", verspricht CEO Torsten Wohlrab. "Wir bieten Unternehmen den wohl effektivsten Weg, mit neuen Produkten genau ihre Zielgruppe zu erreichen". Das Konzept funktioniert so gut, dass die europäische Expansion nun forciert wird.
Herzstück von trnd, die Buchstaben stehen für "The Real Network Dialog", ist eine Online-Community mit begeisterungsfähigen Konsumenten, die Lust darauf haben neue Produkte vor ihrer Markteinführung zu testen und darüber mit Freunden oder Kollegen zu sprechen. Das Netzwerk hat "in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits 250.000 Mitglieder", erzählt Wohlrab. "Zudem konnte unsere spanische Plattform bereits über 20.000 trnd-Partner finden." Das erstaunliche: Alle Community-Mitglieder haben sich freiwillig angemeldet.
Neben ihrer klassischen Datenbank haben die Bayern mit bopki.com zudem noch eine zweite, reine Frauen-Plattform aufgebaut.
Dieses riesige Reservoir an potentiellen Marken-Fans und -Evangelisten ist der wahre Besitz der Firma. Mit ehrlicher und möglichst offener Kommunikation gelingt es den Münchnern tatsächlich, die meisten Mitglieder bei der Stange zu halten.
Wohlrab hat die Community innerhalb von fünf Jahren zusammen mit Co-Gründer Rob Nikowitsch aufgebaut. Später kam noch Word of Mouth-Experte Martin Ötting dazu. "Angefangen haben wir 2005. Die ersten 20.000 Mitglieder haben wir gewonnen, indem wir unter anderem Apple-Fans mit einem kleinen
Gewinnspiel auf die trnd-Plattform aufmerksam gemacht haben." Seit Anfang 2005 wurden über 100 Kampagnen für Kunden wie P&G, Wrigley, Henkel, GSK, Bosch, Unilever, L'ORÉAL, Dr. Oetker, Philips, smart, Sixt und Microsoft realisiert.
Zu geschickten Lockangeboten greifen die Münchner aber selbst heute noch. So wurde der Grundstein für die neue spanische Tochter mit klassischem E-Mail-Marketing erreicht. Ähnlich wie in Deutschland scheint sich das Geschäft auf der iberischen Halbinsel prächtig zu entwickeln: "Die intensive Aktivität auf trnd.es hat uns besonders überrascht. Anfangs waren wir nicht ganz sicher, ob sich die Konsumenten in Spanien genauso stark wie die deutschen Mitglieder beteiligen würden – zu unserer Überraschung war die Aktivität jedoch noch höher: Im Internet sind die Spanier teilweise deutlich aktiver als die Deutschen und lieben es, ihre Erfahrungen im Netz und in sozialen Netzen zu verbreiten“, sagt Juan Pistone, Leiter des Kampagnenmanagements in Spanien.
Nach dem sich die trnd-Dependance in Barcelona so prächtig anlässt, starten die Bayer in Spanien nun auch eine eigene Version ihrer Frauen-Community bobki.es.
Die iberische Halbinsel ist nicht die einzige Auslandsdependance der Bayern. Auch in Holland gibt es bereits ein Büro. Der Markteintritt in Italien und Frankreich soll bereits in wenigen Monaten folgen.
Noch keine Kommentare
Kategorie:

Alexander Becker lebt in Hamburg und arbeitet dort als freier Journalist. Seit fast zehn Jahren beschäftigt er sich mit dem World Wide Web und schreibt über die aktuellen Internet-Trends und neue Online- Entwicklungen. Bei MEEDIA betreut Alexander Becker die Rubrik „Web-Business“ und „Neue Sites“.
Mai (4)
April (9)
März (10)
Februar (7)
Januar (8)
Dezember (15)
November (9)
Oktober (11)
September (14)
August (17)
Juli (16)
Juni (18)
Mai (9)
April (3)
März (1)
Februar (3)
Januar (2)
Dezember (1)
November (7)
Oktober (7)
September (7)
August (2)
Juli (3)
Juni (8)
Mai (2)
April (12)
März (6)
Februar (6)
Januar (2)
Dezember (4)
November (5)
Oktober (2)
September (9)
August (5)
Juli (10)
Juni (12)
Mai (13)
April (12)
März (12)
Februar (12)
Januar (16)
Dezember (25)
November (24)
Oktober (19)
September (19)