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Montag 23. November 2009 11:22

Döpfner: Keine Verhandlungen mit Microsoft

Die Verhandlungen basieren auf den Microsoft-Angebot an News Corp. ("Sun", "Times", "WSJ") dafür zu bezahlen, wenn die Murdoch-Medien ihre Nachrichten-Inhalte künftig nur noch Bing zur Verfügung stellen. Knackpunkt der Gespräche ist laut "FT" wohl die Frage, wie Bing für den Content zahlen soll.

Murdoch ist gerade aktiv auf der Suche nach weiteren Einnahmequellen für seine Web-Angebote. Er scheint dabei eine zweigleisige Strategie zu fahren: Auf der einen Seite treibt er seine Paid Content-Pläne voran, auf der anderen Seite verhandelt er mit einem exklusiven Partner – Bing – der bereit wäre, ihm seine komplette Netz-Inhalte abzukaufen.

Die Verhandlungen werden auch von der deutschen Medienbranche mit großem Interesse verfolgt. Zahlt Bing für die News Corp.-Inhalte, wäre ein interessanter Präzedenzfall geschaffen und den einheimischen Verlagsführern würde sich eine Lösung aus der scheinbar auswegslosen Paid Content-Situation bieten. Stellen die Verlagsmanager ihre Web-Portale auf Paid Content um, verlieren sie einen Großteil ihrer Besucher und Werbeeinnahmen. Die zahlenden Kunden müssen den Ausfall auffangen. Da aber nicht alle deutschsprachigen Medien die Bezahlschranke herablassen werden, wird es die meisten Informationen auch weiterhin frei im Web geben.

Die entscheidende Frage lautet: Sind trotzdem genug User bereit zu zahlen? Die berechtigte Sorge der Verlage ist nun, dass die Antwort "Nein" lautet. Zahlen die Suchmaschinen jedoch künftig für die Nachrichten-Inhalte, braucht man kein Paid Content mehr.

Vor diesem Hintergrund wäre ein Treffen deutscher Medien-Manager mit Bing-Vertretern nicht abwegig – hat jedoch nie stattgefunden. Das bestätige Springer-CEO Mathias Döpfner noch einmal auf der gestrigen "Zeit"-Martinee in Hamburg.

Der Vorstandsvorsitzende gab jedoch zu, Steve Ballmer in München getroffen zu haben. Ziel des Meeting: Der Microsoft-Boss wollte Döpfner von den Vorzügen von Windows 7 überzeugen. Ein auswegsloses Unterfangen. Denn Döpfner gilt in der Branche als bekennenden Apple-Fan.

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Mittwoch 18. November 2009 14:40

Der Xing-Deal und die Verlagsbranche

Der doppelte Burda: Auf den Zeitschriftentagen in Berlin präsentierte sich der Verleger in seiner Funktion als VDZ-Präsident, redete Print stark und geißelte Google. Einen Tag später verkündet sein Medienhaus, dass man sich für 48 Millionen Euro an Xing beteiligt hat. Burda widerspricht sich nicht, er fährt vielmehr eine ähnliche Doppelstrategie wie sein Springer-Kollege Mathias Döpfner. Beide Manager glauben daran, dass die Zukunft der Verlage im Web liegt. Der neue Schachzug lässt G+J, WAZ und Bauer gestrig aussehen.

Im Vergleich zu anderen Medienhäusern scheinen Springer, Burda und auch Holtzbrinck eine klare Internet-Strategie zu haben: Sie setzen auf Zukäufe und hoffen so schon bald über 25 Prozent ihres Umsatzes im Web einfahren zu können. 

Bei der Print-Konkurrenz von G+J, der WAZ oder Bauer vermisst man aktuell eine ähnliche Perspektive. Weder am Baumwall noch in Essen verfügen die Manager über Web-Unternehmen, die in den kommenden Jahren ähnlich hohe Web-Einnahmen generieren können. Mit jedem Jahr, dass die Verlage mit ihren Investments jedoch warten, wird es umso schwieriger, gute Online-Companys zu realistischen Preisen zu erwerben.

Bei den vermeintlichen Web-Verweigerern wird gerne auf Holtzbrinck und das noch immer völlig unkalkulierbare StudiVZ-Investment hingewiesen. Nach Meinung vieler traditioneller Verlagsgeschäftsführer hat Stefan von Holtzbrinck mit dem Kauf der Community ohne Not und Perspektive rund 100 Millionen Euro verbrannt – und noch immer verdient das Social Network nicht nur kein Geld, sondern sorgt für viele negativen Schlagzeilen. 

Aus dem vermeintlichen StudiVZ-Debakel haben alle Verlagshäuser ihre Lehren gezogen – auch Springer und Burda. Denn beide Medienhäuser investieren nur noch größerer Summen in Online-Unternehmen, wenn diese auch Einnahmen erzielen. Die Job-Plattform Stepstone ist so ein Beispiel, wie auch das Burda-Investment Holidaycheck. 

Die Neuerwerbung Xing passt genau in dieses Muster. Denn seit Gründung des Unternehmens schreibt die Business-Plattform schwarze Zahlen. Burda könnte viel Freude an seiner neuen Beteiligung haben, auf der Risikoseite steht allerdings auch der so genannte Facebook-Faktor: Denn wie bei StudiVZ und Facebook befindet sich auch Xing in einer Position, im deutschsprachigen Raum Marktführer zu sein. Das globale Marktsegment Business-Portale wird von LinkedIn beherrscht. 

Es besteht nun die Gefahr, dass LinkedIn – ähnlich wie Facebook – immer mehr Marktanteile auch hierzulande dazu gewinnt. Die Bedrohung, dass Xing deshalb auf seinen wichtigen Heimatmarkt immer stärker unter Druck gerät, ist da. Aber noch konnte Xing seine Position verteidigen. 

Mit einem mächtigen Medienhaus wie Burda im Rücken dürften sich nun noch genügend Möglichkeiten finden, auch weiterhin für ein deutliches Wachstum auf der Businessplattform zu sorgen.

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Dienstag 17. November 2009 16:40

Philipp Justus: Springers neuer Kronprinz

Eine Personalie mit Perspektive: Mit Philipp Justus präsentierte die Axel Springer AG nicht nur einen neuen Chef für ihre große Web-Hoffnung Zanox. Der ehemalige Ebay-Top-Manager ist die international wohl profilierteste deutsche Web-Führungskraft. 2006 wählte das World Economic Forum Justus zu einem der „Young Global Leader“. Wenn sich so ein Mann dazu entscheidet, von Kalifornien nach Berlin zu ziehen, dann sieht er eine echte Karriere-Perspektive. Zumindest ein Vorstandsamt dürfte er sich ausrechnen.

Mit diesen Ambitionen würde der neue Springer-Mann automatisch zu einem, der  sich Andreas Wiele (Vorstand "Bild"-Gruppe und Zeitschriften ) oder Peter Würtenberger (Chief Marketing Officer) ebenbürtig fühlt. Würtenberger dürfte sich als ehemaliger Yahoo-Deutschland-Chef sicherlich noch seinen damaligen Ebay-Kollegen erinnern. Beide Manager starteten in den wilden Jahren der New Economy karrieretechnisch so richtig durch.

Wie Würtenberger gehört Justus zu den wenigen einheimischen Managern, die bereits eine zehnjährige Internet-Erfahrung vorweisen können und nicht in diversen Start-ups arbeiteten, sondern in einem multinationalen und börsennotierten Konzern.

Im Gegensatz zu der ambitionierten deutschen Gründer-Riege um Stefan Uhrenbacher (Qype.com), Lars Hinrichs (Xing) oder Ibrahim Evsan (Sevenload), hat Justus bereits bewiesen, dass er nicht so schnell die Lust an einem Unternehmen verliert. Alle drei deutschen Star-Entrepreneure hatten innerhalb der vergangen zwölf Monate ihren Chefposten in den von ihnen aufgebauten Web-Companies nach nur wenigen Jahren der Aufbauarbeit verlassen, um sich neuen Projekten zu widmen.

Ein Konzern, wie die Axel Springer AG kann mit so viel persönlicher Individualität kaum etwas anfangen. In börsennotierten Unternehmen sind keine kreativen oder chaotischen Visionäre gefragt, sondern intelligente Offiziere, die es gewohnt sind zu führen, aber auch mit dem notwendigen Verwaltungsaufgaben zurecht kommen. Justus entspricht diesem Anforderungsprofil

Seit 2000 ist der ehemalige Boston-Consulting-Berater Justus innerhalb von Ebay immer weiter die Karriereleiter nach oben geklettert. Bis 2004 baute der 40-Jährige das Deutschland-Geschäft auf – eine Meisterleistung. In den Jahren der tiefen Post-New-Economie-Depression machte er aus der deutschen Auktionsplattform, die erfolgreichste Ländertochter außerhalb des US-Angebotes. Justus profitierte davon, dass sich in den Jahren ab 2000 der Geiz-ist-Geil-Trend immer mehr verstärkte. Wenn ein Online-Angebot aus den Deutschen ein Volk von Schnäppchenjägern gemacht hat, dann war es Ebay. Mit dieser Leistung dürfte sich Justus zumindest den Respekt des "Bild"-Managements sicher sein. Denn mit den unzähligen Volksprodukten beackern die Springer-Verkäufer ein ganz ähnliches Markt-Segment.

Während seiner Deuschland Regentschaft zeigt der Ebay-Manager eine weitere Fähigkeit, die zu Springer passt. Mit geschickten Zukäufen, etwa von Mobile.de, unterstützte Justus mit großem strategischen Geschick die Expansion des Marktplatzes. Mit den Akquisitionen von Digital Windows, Stepstone oder auch Zanox, agiert Mathias Döpfner ganz ähnlich.

Ab 2004 übernahm Justus das Europageschäft von Ebay. Sein Nachfolger wurde der heutige Xing-Chef Stefan Groß-Sellbeck. 2006 folgt der wohl größte Karriere-Schritt für Justus. Mit 37 Jahren wechselte er in die Konzerntentrale nach San Jose. Die damalige Ebay-Chefin holte ihren vertrauten EU-Mann direkt an ihre Seite. In den USA übernahm Justus als erster Europäer das US-Auktionsgeschäft – das Herz der Web-Company.

Mit dem Ausscheiden von Meg Whitman als Ebay-Chefin dürfte auch die Position von Justus schwieriger geworden sein. Denn 2008 gab ihn der neue CEO John Donahue den Posten als Senior Vice President Global Markets der Ebay-Tochter PayPal. Toller Titel, aber sicherlich mit wengier Einfluss als zuvor ausgestattet.

Es ist müßig zu spekulieren, ob sich die Karriere des Vorzeige-Managers bei Ebay in einer Sackgasse befand und er deshalb den Ruf der Axel Springer AG folgte. Denn selbst wenn Justus keine Lust mehr auf das Online-Auktionshaus hatte: Nur um einen Internet-Marketing-Spezialisten zu führen, geht solch ein dekorierter Unternehmens-Offizier nicht zurück nach Berlin.

Justus sieht bei Springer offenbar eine Perspektive auf höhere Ämter. Dazu muss es dem ehemaligen Unternehmensberater allerdings gelingen, Zanox weiterhin auf Wachstumskurs zu halten und die schwierige Situation zu meistern, dass die drei Gründer das Start-up verlassen und sich deshalb auch die Unternehmenskultur ändern wird.

Exakt diese Herausforderung meisterte Justus bereits. Er stieg zu einem Zeitpunkt bei Ebay-Deutschland ein, als das US-Unternehmen gerade den einheimischen Konkurrenten Allando.de schluckte. Für 60 Millionen Mark wechselte die Plattform damals den Besitzer. Treibende Kraft hinter dem Verkauf waren junge Allando-Mitgründer Marc, Oliver und Alexander Samwer. Dieser Deal war ihr erstes großes Webgeschäft. Damals starteten zwei Karrieren: die, der drei Brüder und die des jungen Web-Managers Philipp Justus. Beide Karrieren scheinen noch lange nicht am Ende.

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Montag 16. November 2009 12:28

RTL.de baut sein Spiele-Angebot weiter aus

Spiele könnten bald die neue Erotik werden: Früher galt Sex als der ultimative Klick-Bringer im Web. Online-Games sind mittlerweile aber auf dem besten Weg, der Erotik diese Stellung abzunehmen. Sudokus, Jump & Run-Angeboten oder Web-Rollenspiele verzeichnen kräftige Zuwachsraten bei den Page Impressions und den Visits. Dazu setzen immer mehr seriöse Angebote auch auf den Klickbringer. Auch RTL hat die Zeichen der Zeit erkannt und baut sein Games-Angebot weiter aus.

Die Kölner haben ihr Portal sowohl optisch, wie auch inhaltlich überarbeitet. Zusätzlich zu den Games bietet die Site jetzt auch eine Community sowie ein stark ausgebautes Portfolio aus dem Bereich Casual Games. "Wer möchte, kann sich ab sofort kostenlos ein Profil in der Spiele-Community anlegen und sich damit einen Avatar gestalten, Spieler herausfordern und einen Gesamt-Highscore über alle Games im Portal hinweg erspielen", verrät RTL in einer Unternehmensmitteilung. Als Belohnungen sollen die Nutzer mit neuen Outfits für die Avatare und virtuelle Pokale geködert werden.

Das RTL interactive Online Team entwickelte den Channel RTLspiele.de vor vier Jahren aus den stark genutzten Spielerubriken "Quiz & Shows" und "Quiz & Games" bei RTL.de. Von den insgesamt 361 Millionen Page Impressions beim Sender-Portal stammten – laut IVW – im Oktober rund 80 Millionen Klicks aus dem Bereich Spiele.

In der vergangenen Woche gerieten die Angebote wie Sueddeutsche.de und DerWesten.de in die Kritik, weil ihr Wachstum zu einem gewissen Teil aus dem Bereich Spiele kommt. Auch andere Verlage setzten auf das Segment. So kooperiert Springer beispielsweise bei Bild.de oder Computerbild mit der Hamburger Plattform Gamepoint.de. Holtzbrinck ist beispielsweise bei GameDuell beteiligt.

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Dienstag 10. November 2009 15:36

Spielend zum Erfolg: Der IVW-Trick von SZ.de

Zwei Dinge haben Sueddeutsche.de und Lecker.de gemeinsam: Beide gehören zu den Gewinnern der aktuellen IVW-Traffic-Erhebung für Oktober und beide konnten vor allem durch Spiele ihre Klicks steigern. Ein Fakt, der den Münchnern gerade reichlich viel Branchen-Kritik, u. a. von Kai Diekmann, einbringt. Eine MEEDIA-Analyse zeigt: Bei Sueddeutsche.de stammen schon 35 % aller Klicks von Online-Games. Nur DerWesten weist bei den News-Portalen einen ähnlichen PI/Spiele-Schnitt (30 %) vor.

Innerhalb eines Monats steigert Sueddeutsche.de die Klicks in der IVW-Kategorie Spiele von 8,3 Millionen auf über 92 Millionen. Bei den insgesamt rund 260 Millionen Page Impressions von SZ.de liegt der Games-Anteil bei rund 35 Prozent.

In einer Stellungnahme auf Anfrage von MEEDIA weicht der stellvertretender Chefredakteur von Sueddeutsche.de, Bernd Graff der Frage nach dem Grund der plötzlichens Games-Offensive aus. Stattdessen verweist Graff auf den journalistischen Ansatz und die redaktionielle Qualität des "Autorenportals". Er schreibt: "Unser erklärtes Ziel und die Anstrengunng unseres Tuns richtet sich auf journalistische Inhalte, die gerne charmant vorgetragen und multimedial aufbereitet sein dürfen. Darauf können sich unsere Nutzer auch in Zukunft verlassen.

Im Spiele-Angebot der Online-SZ sind über 100 Games. Die Auswahl reicht von IQ- oder Bundesliga-Test, Mahjong oder Klickbringer wie das aktuell offenbar beliebte "Hassobjekte wegklicken!". 

"Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann findet an solchen Spiele-Features wenig Gefallen: "Gewundert hat mich nur, dass SZ-Online-Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs noch unlängst 'eine Konvention über statthafte und unstatthafte Maßnahmen' bei Nachrichten-Websites angemahnt hat. Geärgert hatte er sich zum Beispiel über Suchmaschinenoptimierung. Und er wollte, dass “alle Tricks, gegebenenfalls auch Manipulationen, öffentlich gemacht werden." Weiter spöttelt der "Bild"-Chef süffisant: "Hiermit passiert, lieber Hans-Jürgen! Denn auch wir wollen - genau wie Ihr - keine 'journalistische Wettbewerbsverzerrung'. Deshalb mein Vorschlag: Portal einfach umbenennen. Wie wäre es mit (S)piele-(Z)eitung.de?"

Fairerweise sollte aber nicht unterschlagen werden, dass die "Süddeutsche" im Web auch im redaktionellen Bereich beständig wächst, im Oktober legte das Portal auch bei den Vistis um 7,29 Prozent zu. "Die Ursachen dafür sind sicherlich die Einführung von Blogs, die Neugestaltung unseres Headers und der Artikelseiten, die eine bessere Usability erlauben, und ja, sicherlich auch Online-Spiele", erklärt Graff. "Wir werten die einzelnen Faktoren gerade aus, auch in ihrer Wechselwirkung zu Paid Content, bleiben in der Bewertung jedoch klar: Sueddeutsche.de ist ein führendes Autorenportal in Deutschland, das aktuelle Nachrichten, News-Analysis und Kommentare zu politischen und sehr vielen gesellschaftlich relevanten Themen anbietet."

Zur besseren Einordnung der SZ-Zahlen hat MEEDIA das Verhältnis der zehn klickstärksten Nachrichten-Portale zwischen ihrer absoluten Zahl an Page Impressions und denen der IVW-Kategorie Spiele errechnet. Das Ergebnis zeigt, dass Spiegel Online, n-tv und FAZ.net gänzlich ohne Games auskommen.



Die restlichen Angebote verfügen alle über eigene Online-Games. Nach Sueddeutsche.de haben DerWesten.de (30 Prozent) und Stern.de (18 Prozent) den höchsten PI/Spiele-Schnitt. Diekmanns Bild.de kommt nur auf 1,7 Prozent.

Auch beim Bauer-Portal Lecker.de wuchsen vor allem Klicks in der Kategorie "Spiele". Im September verzeichnete die Koch-Seite nur 356.838 PIs in diesem Bereich. Im Oktober stieg der Wert dann auf 3,8 Millionen. Insgesamt kommt die Seite nur auf 8,3 Millionen Page Impressions.

Im Vergleich zu den Wachstumsraten der Konkurrenz-Angebote stellt sich allerdings die Frage, ob es in solch umkämpften Segmenten wie Nachrichten und Kochen überhaupt noch möglich ist, ohne den Einsatz von Zusatzkniffen zu wachsen?

Die Diskussion um die PI-Steigerungen wird jedoch bald ein jähes Ende finden. Denn die IVW will die Bedeutung von Klicks künftig herabstufen. Stattdessen soll die Verweildauer ein wichtigerer Indikator werden. Zur Steigerung der Verweildauer eignen sich wohl am besten möglichst spannende Inhalte, lange Texte, Videos - und natürlich auch Spiele. Im Grunde bleibt alles beim Alten, und die aktuelle Diskussion wird der Medienwelt noch Slange erhalten bleiben.

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Alexander Becker lebt in Hamburg und arbeitet dort als freier Journalist. Seit fast zehn Jahren beschäftigt er sich mit dem World Wide Web und schreibt über die aktuellen Internet-Trends und neue Online- Entwicklungen. Bei MEEDIA betreut Alexander Becker die Rubrik „Web-Business“ und „Neue Sites“.

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Hallo! Ich finde es bemerkenswert, dass in der Bundesliga wirklich so viel Geld verdient wird, dass [...] Zum Artikel dieses Kommentars
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Your article is very good and useful for all of us. You have written it very well. I admire your work. [...] Zum Artikel dieses Kommentars
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