Das Vorbild aller Aggregatoren ist „IWantMedia“. In jeweils vier Text-Zeilen fasst der US-Dienst alle relevanten Medien-Meldungen eines Tages zusammen. Diese Nachrichten-Übersicht lässt sich entweder online lesen oder als Newsletter abbonieren.
Inspiriert von „IWantMedia“ sind mittlerweile in vielen Ländern und Branchen unzählige ähnliche Angebote entstanden. Für die deutsche Spiele-Szene startet Thomas Gigold nun mit einem ganz ähnlichen Konzept. „GamesDienst soll sich in den nächsten Monaten zu einem wirklich guten Service entwickeln, und die aktuellen Nachrichten aus der Gamesbranche covern. Ziel ist es, jeden Tag ein Briefing zu bekommen, was in der Branche los ist“, schreibt Gigold zum Launch.
Jeden Werktag gegen neun Uhr gibt es jetzt einen täglichen Newsletter mit allen relevaten News aus der Gamesbranche. „Newsletter sind trotz Blogs und RSS noch immer nicht tot, auch wenn das einige Experten seit 2003 immer wieder prophezeien. Insbesondere in den ‚höheren’ Ebenen eines Unternehmens sind Newsletter noch immer das Info-Medium der Wahl.“
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Erst wenn Du deinen Feind auch richtig kennst, kannst Du ihn auch effektiv bekämpfen. So gesehen hat Holtzbrinck mit Markus Berger-de León einen guten Griff als neuen StudiVZ-CEO getan. Denn der 35-Jährige ist zumindest ein echter Kenner und fleißiger Nutzer des großen Konkurrenten Facebook.
Insgesamt 622 Freunde hat der Berliner. Darunter so bekannte Namen wie den Google-Pressesprecher Stefan Keuchel oder den DLD-Organisator Marcel Reichart. Berger-de León Lieblings Fußballclub ist Bayern München, seine Top-Site Spiegel Online und seine musikalischen Favoriten heißen Depeche Mode, The Cure und John Legend.
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Zur sechsten Staffel seines Erfolgsformates setzt RTL jetzt auch Online in die Vollen. Zum ersten Mal werden alle Folgen von DSDS auch im Web als Livestream zu sehen sein. Dazu startet der Sender ein neuartiges 3-D-Angebot: „Gleichzeitig bietet eine neu geschaffene DSDS-3D-Community den Fans die Möglichkeit, sich im - dem Original nachempfundenen - virtuellen Showstudio gemeinsam mit anderen das Showereignis live anzusehen und sich dabei gleichzeitig auszutauschen“, heißt es in der Pressemitteilung. Alle Nutzer des virtuellen Angebotes sollen dabei jederzeit miteinander chatten/kommunizieren können. „Ergänzt wird die neue 3D-Community mit der „Mainstreet“, einem Raum vor dem Studio, sowie einem Quiz-Studio in dem die Quizzer ihr Allgemeinwissen testen können.“
Aber auch konventionelle Chats und Foren bietet das neue RTL-Angebot.
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Das deutsche Vorzeige-Start-up wird Testimonial des Technologie-Konzerns. Damit adeln die Amerikaner die Passauer Müsli-Mischer. Allen potentiellen Apple-Kunden, die sich online über die Hard- und Software-Produkte informieren wollen, lachen nun Hubertus Bessau, Philipp Kraiss und Max Wittrock entgegen.
Zum einen wird ihr Unternehmen in einem großen Portrait vorgestellt und zum anderem werden sie auf der Übersichtsseite mit einem Zitat gefeatured: „Wie bei den meisten Start-ups sind wir ein kleines Team und unsere Ressourcen sind begrenzt. Dass wir die ganze Technik selbst einrichten und bedienen können, ist für uns ein großer Pluspunkt.“
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In einigen Tagen, maximal wenigen Wochen, geht es los: FAZ.net startet sein Finanzportal. Das Angebot befindet sich bereits im internen Beta-Test. Sobald die Seite rund läuft, wird gelauncht. Über das Projekt war bislang nur bekannt, dass die Nutzer über die Seite ihre Vermögensanlage verwalten und analysieren können. In einem Interview mit dem Bernetblog verriet Geschäftsführer Tobias Trevisan nun erste Projekt-Details und kündigte an, bis Ende 2009 Marktführer sein zu wollen.
In dem Blog-Gespräch verriet der Manager der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dass das neue Finanzportal über ein semantisches Verfahren mit dem Nachrichtenportal verknüpft werden soll. „Das macht es möglich, Inhalte schneller und besser auf die Bedürfnisse der Nutzer auszurichten.“
Konzipiert ist die Seite jedoch nicht als reines Börsenportal, sondern als klassische Allfinanzplattform, die ein breites Themenfeld von Steuerfragen über Immobilien, Altersvorsorge bis zur Vermögensplanung abdecken soll. „Zweitens bieten wir zu den redaktionellen Inhalten und Daten auch Beratungsapplikationen. Sie erlauben es, die persönliche Finanzplanung selbst zu erstellen. Da verbinden wir Information und Beratung, als neutraler Verlag“, sagte Trevisan in dem Interview. „Immer mehr Kauf- und Anlageentscheide werden im Internet vorbereitet, und hier ist die „FAZ“ ein äußerst glaubwürdiger Anbieter.“
Das Geld-Portal soll sich für die Frankfurter aber auch lohnen. Durch den Start hoffen sie auf eine weitere Einnahme-Quelle. So glaubt Trevisan laut „Spiegel“, dass „der Verkauf von Bannerwerbung allein wohl kaum ausreicht, um Online-Auftritte von Zeitungen zu einem attraktiven Geschäft zu entwickeln."
Darüber hinaus ist das Projekt so clever konzipiert, dass es über eine Mandantenlösung noch weitere Synergie-Effekte birgt. So können andere Anbieter das System – als White Label-Lösung – problemlos übernehmen und integrieren. Mit T-Online ist bereits ein erster Kunde gewonnen. „Im Moment sind wir in Verhandlungen mit weiteren Portalen - mein Ziel: Noch in diesem Jahr wollen wir das reichweitenstärkste Finanzportal Deutschlands sein.“
>> Bernetblog
>> Kress.de
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Er ist eine der bekanntesten Personenmarken im deutschen Web. Sascha Lobo, Autor, Werber, deutscher Twitter-König und nun auch Ego-Blogger. Bislang war in der einheimischen Web-Szene schon so omnipräsent, dass nicht auffiel, dass Lobo noch gar kein eigenes Blog befüllt. Nun ist auch diese publizistische Lücke geschlossen. Gewohnt selbstbewusst beginnt der erste Eintrag: „Vielleicht ist der Tag, an dem Barack Obama vereidigt wird, ein besonders guter Tag, ein persönliches Blog zu beginnen.“
Die neue Homepage hat für den 33-Jährigen zwei Aufgaben. Zum soll sie eine Art Übersichtsseite allen Lobo-Contents werden, die er bislang auf diversen Plattformen verteilte. „Ich veröffentliche hier neben eigenen Artikeln auch viele der Inhalte, die ich irgendwo sonst schreibe, twittere, twitpice, kommentiere, filme, fotografiere, sage oder irgendwie anders von mir gebe. Es handelt sich um eine Art Stream of Content. Die meisten Inhalte sind kommentierbar“, heißt es auf der Seite. Zum anderen soll der Blog jedoch nur „halbpersönlich“ sein. „Denn neben einer Inhalte-Aggregation möchte ich es vor allem benutzen, um verschiedenen kommenden Buchprojekten einen bestimmten Drall zu geben, nämlich den Drall der kollektiven Intelligenz. Ja, die gibt es wirklich, sie ist aber ein scheues Ding und nicht leicht aus dem Unterholz zu locken.“
Als Anreiz für möglichst viel Feedback verspricht Lobo in seinem ersten Posting, dass er mit dem Gedanken spielt für sein nächstes Buchprojekt sogar das Internet als Co-Autor anzugeben. Dazu verrät der Autor: Das neue Buch soll ein Sachbuch werden.
Sortiert ist die Seite in die Rubriken „Internet“, „Irrwitz“, „Kultur“, „Medien“, „Meinung“, „Persönlich“, „Politik“, „Sonstige“ und „Texte“.
Ein Blog ist für den Berliner kein Neuland. Seit Jahren arbeitet er – zusammen mit Kathrin Passig – an der Grimme Preis-Prämierten Riesenmaschine mit. Zusammen mit seiner Blog-Partnerin veröffentlichte Lobo gerade das Buch „Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin“. Zuvor gelang ihm in Kooperation mit Holm Friebe der Bestseller „Wir nennen es Arbeit“. Weiteres wichtiges Standbein für den Web2.0-Experten ist sein Blog-Vermarkter Adnation. Viertes Betätigungsfeld ist Twitter. Mit 4,139 Follower ist @saschalobo – quasi nebenbei – noch der deutsche Twitter-King.
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Alexander Becker lebt in Hamburg und arbeitet dort als freier Journalist. Seit fast zehn Jahren beschäftigt er sich mit dem World Wide Web und schreibt über die aktuellen Internet-Trends und neue Online- Entwicklungen. Bei MEEDIA betreut Alexander Becker die Rubrik „Web-Business“ und „Neue Sites“.
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