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„Es waren betriebliche Gründe, keine persönlichen“: Matthias Thieme wehrt sich gegen Darstellung seiner Kündigung

Matthias Thieme Foto: Marc Brinkmeier

Nach dem Abschied von Matthias Thieme von der „Berliner Zeitung“ nach nur drei Wochen als Chefredakteur teilten das Verlegerehepaar Friedrich mit, die Entscheidung sei aus „persönlichen Gründen“ getroffen worden. Gegen diese Darstellung wehrt sich Thieme allerdings.

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Am Montag kam heraus, dass Matthias Thieme seinen Posten als Chefredakteur bei der „Berliner Zeitung“ nach nur knapp drei Wochen wieder abgeben werde. Daraufhin kommunizierten die Verleger der Berliner Zeitung, das Ehepaar Friedrich gegenüber der dpa, Thieme sei aus „persönlichen Gründen“ aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Gegen diese Darstellung wehrt sich der ehemalige Chefredakteur der „Frankfurter Neuen Presse“ nun öffentlich über seinen Anwalt Andreas Cremer, wie der Tagesspiegel berichtet. Cremer sagte der Presse: „Es waren betriebliche Gründe, keine persönlichen.“ Die Formulierung „aus persönlichen Gründen“ erwecke den Eindruck, die Kündigung habe nicht im Zusammenhang „mit der Tätigkeit und den Bedingungen des Arbeitsplatzes gestanden.“ Diese Darstellung lege nahe, dass die Kündigung durch Unzulänglichkeiten veranlasst wurde, die dem persönlichen Lebensbereich meines Mandanten zugeordnet werden müssen.“ Auf eine Anfrage des Tagesspiegels gab der Verlag bisher keine Rückmeldung.

lk

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