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Spiegel Online-Chef geht: Jesper Doub verlässt die Spiegel-Gruppe und geht zu Facebook

Jesper Doub
Jesper Doub

Überraschende Personalie an der Ericusspitze: Spiegel Online verliert seinen Geschäftsführer. Jesper Doub verlässt auf eigenen Wunsch das Medienhaus. Via Facebook-Posting kündigte der 48-Jährige an, später im Jahr zum weltgrößten Social Network zu wechseln. Er wird dort Director of News Partnerships für Europa, Afrika und den nahen Osten.

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„Ich bedaure das Ausscheiden von Jesper Doub sehr und danke ihm herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit im Führungsteam der Spiegel-Gruppe“, kommentiert Geschäftsführer Thomas Hass. „Gemeinsam haben wir eine Menge erreicht. Von der Stabilisierung unseres Verlags über das Starten neuer Produkte und Dienstleistungen bis zum Wachstum unseres Digitalgeschäfts, das – auch nach dem Rekordjahr 2017 bei Spiegel Online – inzwischen einen erheblichen Teil zum Erfolg der Spiegel-Gruppe beiträgt.“

In den kommenden Monaten soll Doub, der 2014 von DuMont zum Spiegel wechselte, seinen Job noch unverändert ausüben. Über seine Nachfolge wollen die Hamburger „zu gegebener Zeit informieren.“

„Das Wissen um die leidenschaftlichen und intelligenten Menschen hier lässt mich den Schritt in der Gewissheit machen, dass Ihr die Transformation der Spiegel-Gruppe weiter erfolgreich vorantreiben werdet“, erklärt Doub.

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After 4 exciting and successful years I’ve decided to leave the SPIEGEL Group and to embark on a new journey – Having…

Gepostet von Jesper Doub am Mittwoch, 16. Mai 2018

Über seinen Job-Pläne informierte der 48-Jährige passenderweise via Facebook-Posting. Darin schreibt er unter anderem:

There are tough questions to be answered for trusted journalism, the span of challenges for media companies throughout the EMEA region is wide and there are no simple answers to them. For me this is the right time to join Facebook and help to grow productive, honest and lasting partnerships with media partners to ensure that independent trusted journalism can thrive. Over the past years I’ve been both an outspoken critic of Facebook as well as a passionate contributor to the Facebook Journalism Project. I firmly believe that by working closely together, Facebook and news organisations can and will better understand each other and find sustainable solutions for trusted journalism leveraging Facebooks products, capabilities and joint ideas moving forward.

Seit einiger Zeit gibt sich die US-Company große Mühe, die Zusammenarbeit mit den Verlagen zu verbessern. Gemeinsam will man die jeweiligen Ziele und Bedürfnisse besser verstehen lernen. Deshalb wurde beispielsweise im Januar 2017 das Facebook Journalism Project (FJP) ins Leben gerufen.

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