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Günstiger iPhone X-Nachfolger: Apple könnte Farben des iPhone 5c wiederbeleben

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Apples neues Smartphone-Flaggschiff iPhone X: Vom Kassenschlager zum Sorgenkind © Apple

Der Countdown beginnt zu ticken: Keine vier Monate mehr, dann dürften sich Apple-Fans schon wieder auf neue iPhones freuen. Und das wohl gleich dreifach, wenn man den jüngsten Gerüchten aus der Zuliefererkette trauen darf. Das iPhone X soll demnach nicht nur Nachfolgemodelle in 5,8 und 6,5 Zoll erhalten, sondern um ein deutlich günstigeres LCD-Modell in 6,1 Zoll ergänzt werden. Und das offenbar in knalligen Farben, wie Rosenblatt-Analyst Jun Zhang berichtet.

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Es war eine seiner letzten Amtshandlungen: Ming-Chi Kuo, über die Jahre der prominenteste und akkurateste Apple-Analyst, nährt seit Monaten die Hoffnung auf ein iPhone-Modell im X-Design, das im Mittelpreissegment positioniert werden könnte.

Wie Kuo Mitte April  Woche in einer neuen Research-Note prognostizierte, könnte Apple neben den Nachfolgemodellen zum iPhone X in 5,8 und 6,5 Zoll auch ein  neues Mittelpreis-iPhone anbieten, das über eine Bildschirmdiagonale von 6,1 Zoll und ein ähnlich randloses Display wie das iPhone X verfügen soll – und das schon ab 550 bis 650 Dollar.

Apple-Analysten: Jun Zhang ist der neue Ming-Chi Kuo

Es sollte die letzte Analyse des notorisch gut vernetzten Techanalysten von KGI Securities sein: Anfang Mai überraschte die Technikwelt die Nachricht, dass Kuo über Apple künftig nicht mehr berichten wird – weder für KGI noch eine andere Bank. Der schnelle Abgang warf Fragen auf, die bis heute unbeantwortet blieben.

Ein weiterer gut vernetzter Techanalyst aus asiatischen Zuliefererkreisen hat sich in den vergangenen Monaten bereits in die  Nachfolgerrolle gedrängt: Jun Zhang von Brokerhaus Rosenblatt Securities. Zhang fiel zuletzt ebenfalls durch akkurate Prognosen zum iPhone X auf – und setzte sich dennoch von Kuo ab.

Rosenblatt: LCD-iPhone X kommt in Farben des iPhone 5c

Wie Jun Zhang in einer Research-Note vor drei Wochen prognostizierte, die dem Blog Apple Insider vorliegt, dürfte das LCD-iPhone X nur 200 Dollar billiger werden als das OLED-Modell – und damit ab 799 Dollar angeboten werden.

Ein weiteres Differenzierungskriterium dürfte die Farbgebung sein. Wie der Rosenblatt-Analyst heute in einer neuen Kurzstudie mitteilte, die dem Blog Apple 3.0 vorliegt, könnte Apple sein günstigeres LCD-Modell in poppigeren Farben anbieten als das hochpreisige iPhone X, das bislang nur in Schwarz oder Weiß erhältlich ist.

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6,1 Zoll großes LCD-iPhone als iPhone 8-Nachfolger?

Nach Einschätzung von Zhang könnte das neue Modell die Farben des seinerzeit schwer gefloppten iPhone 5c wiederbeleben, das Apple 2013  mit einer Plastikrückseite (Designchef Jony Ive: „wunderschönes, kompromissloses Plastik“) in Rot, Grün, Gelb, Blau und Weiß angeboten hatte. Jun Zhang rechnet unterdessen mit Modellen in Blau, Gelb und Rosa.

Ob Apple zudem den Plastikrücken wiederbelebt oder das 6,1 Zoll große iPhone mit Aluminiumgehäuse anbietet, lässt     Zhang unterdessen offen. In seiner Namensgebung wird der Rosenblatt-Analyst unterdessen konkreter: Zhang rechnet damit, dass Apple das neue LCD-Smartphone als iPhone 8s positionieren könnte. In anderen Worten: als Nachfolger des im vergangenen Jahr gelaunchten iPhone 8.

iPhone 8s als Zwittermodell zwischen iPhone 8 und iPhone X?

Das iPhone 8s könnte damit möglicherweise im gleichen Formfaktor wie das jetzige iPhone 8 produziert werden, aber mit einer Bildschirmdiagonale von 6,1 Zoll größer erscheinen als das 5,8 Zoll große iPhone 8 Plus. Komplett randlos wäre die LCD-Variante damit aber wohl nicht: Gerüchten zufolge dürfte der große OLED-iPhone X-Nachfolger auf eine Bildschirmdiagonale von 6,5 Zoll kommen, aber ebenfalls den Formfaktor des heutigen iPhone 8 besitzen.

Das 6,1 Zoll große LCD-iPhone wäre demnach ein Zwittermodell zwischen iPhone 8 und iPhone X – aufgrund seiner attraktiven Bepreisung für Zhang aber Apples nächster Bestseller: So rechnet der Rosenblatt-Analyst damit, dass Apple im zweiten Halbjahr insgesamt 120 Millionen iPhones absetzt – allein 50 bis 60 Millionen davon mit dem iPhone 8s.

 

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