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Axel Springers Q1-Bilanz: Digitalangebote liefern 70 Prozent vom Gesamtumsatz (vor allem dank Kleinanzeigen)

Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner
Axel-Springer-CEO Mathias Döpfner

Die Zeichen bei Axel Springer stehen weiterhin auf Geldverdienen. Im 1. Quartal 2018 wurde ein Umsatzwachstum von 6,9% auf 773 Mio. Euro erzielt. 70,1% stammen dabei aus Digitalgeschäften, wenn man den neuen Rechnungsstandard IFRS15 berücksichtigt, den Springer seit Januar anwendet. Zum Wachstum beigetragen haben vor allem die Rubrikenangebote. Der operative Gewinn (bereinigtes Konzern-EBITDA) kletterte um 16,3% auf 171,2 Mio. Euro.

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„Organisch“, also ohne Berücksichtigung des neuen Rechnungsstandards und Währungseffekte, wuchs das EBITDA im Berichtszeitraum um 6,7%. Für das Gesamtjahr geht der Konzern weiter von einem Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Für den operativen Gewinn werden Steigerungsraten im im niedrigen zweistelligen Bereich erwartet,

Der Konzernüberschuss unterm Strich erhöhte sich im ersten Quartal um 3,7% auf 80,9 Mio. Euro.Das Segment Classifieds Media, also die Rubrikenanzeigen, steigerte den Umsatz in den ersten drei Monaten um 16,2% Prozent auf 290,2 Mio. Euro. Vor allem die Jobportale liefen sehr gut. Im Segment News Media stieg der Umsatz im Segment um 1,7% 351,5 Mio. Euro. Wieder einmal wird von Springer hier die positive Entwicklung des Digitalangebots Business Insider hervorgehoben. Auch die gute alte Bild ist eine Erwähnung wert, so konnte die Marke bei den Print-Werbeerlösen immerhin mehr einnehmen als im Vorjahresquartal. Das bereinigte EBITDA der News Media nahm um 11% Prozent auf 49,4 Mio. Euro zu. Organisch, also ohne den Effekt des neuen Rechnungsstandards und weitere Effekte, lag das bereinigte EBITDA allerdings um 1,6 Prozent unter dem Vorjahr.

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Der Umsatz im Segment Marketing Media wuchs um 5 Prozent auf 118,1 Mio. Euro (Vj.: EUR 112,5 Mio.).Das bereinigte EBITDA des Segments verzeichnete ein sehr dynamisches Wachstum von 55,8% Prozent auf 23,6 Mio. Euro.

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