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Bayern-Real beschert dem ZDF die beste Champions-League-Zuschauerzahl seit zwei Jahren, zdf_neo besiegt alle Privatsender

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Champions-League-Spiel Bayern München - Real Madrid

Grandiose Quoten für das Champions-League-Halbfinal-Hinspiel zwischen Bayern München und Real Madrid im ZDF: 11,64 Mio. Fans sahen ab 20.45 Uhr zu - so viele wie bei keinem anderen Champions-League-Spiel seit dem Halbfinal-Rückspiel 2015/16 zwischen Bayern und Atlético Madrid. Die anderen Sender waren in der Prime Time extrem abgeschlagen: Das Erste lockte mit "Ein Atem" gerade mal 2,24 Mio. Leute, direkt dahinter folgt schon zdf_neo mit "Ein starkes Team".

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Champions League im ZDF so stark wie seit zwei Jahren nicht

11,64 Mio. Fußball-Fans sahen also die Partie zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid am Mittwochabend im ZDF. Der Marktanteil lag bei herausragenden 37,7%, die Zuschauerzahl ist zudem die beste seit dem 3. Mai 2016. Damals sahen das Halbfinal-Rückspiel zwischen Bayern München und Atlético Madrid sogar 12,25 Mio. Menschen. Das Hinspiel lag damals interessanterweise ebenfalls bei 11,64 Mio. Fans, also exakt auf dem Niveau, das nun erreicht wurde. Nachdem im Rückspiel durchaus noch Spannung steckt, könnte es im ZDF wie damals über die 12-Mio.-Marke springen. Bei Sky sahen das Spiel parallel zum ZDF immerhin 1,06 Mio. Fans (3,4%)

2. Das Erste mit ganzen 2,24 Mio. Zuschauern schärfster Fußball-Konkurrent

Wie sehr der Fußball den TV-Abend dominiert hat, zeigt sich auch bei den Zahlen des ersten Verfolgers. Der hieß nämlich „Ein Atem“ und erreichte 2,24 Mio. Zuschauer und 7,1%. Sprich: Der Abstand zwischen Platz 1 und 2 der Prime-Time-Charts beträgt 9,40 Mio. Seher. Zwischen die beiden Kontrahenten schoben sich aber noch viele andere Programme. Neben denen aus dem Umfeld des Fußballspiels wie dem Halbzeit-„heute journal“ mit 10,26 Mio. und 31,9% auch die 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten mit 4,43 Mio. und 15,9%, sowie zahlreiche Vorabend-Programme.

3. zdf_neo besiegt mit „Ein starkes Team“ alle Privatsender

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Dass trotz Fußball auch deutlich überdurchschnittliche Quoten drin waren, zeigte am Mittwochabend zdf_neo: Eine Wiederholung aus der Krimireihe „Ein starkes Team“ schalteten dort sagenhafte 2,03 Mio. Menschen ein, der Marktanteil lag bei für zdf_neo-Verhältnisse erneut grandiosen 6,4%. Eine stolze Leistung gegen die Champions League, mit der der Krimi auch sämtliche Privatsender besiegte. So erreichte RTL mit den „25 packendsten Augenblicken – Live on Camera“ nur 1,80 Mio. Menschen und 5,8%, ProSieben mit der Staffel-Premiere von „Grey’s Anatomy“ 1,60 Mio. und 5,2%.

4. „Grey’s Anatomy“ holt gute 12,0% im jungen Publikum und ist erster Prime-Time-Verfolger des Fußballs

Die erste Folge der neuen Staffel ausgerechnet gegen ein Champions-League-Halbfinale zu programmieren, war vielleicht nicht die glücklichste Entscheidung von ProSieben. Zwar hat der Fußball ein eher männliches, „Grey’s Anatomy“ ein eher weibliches Publikum, doch bei entscheidenden Spielen wie einem Champions-League-Halbfinale sitzen auch viele Frauen vor den Fernsehern. Bei den 14- bis 59-Jährigen waren es z.B. 3,56 Mio. Männer und immerhin 2,19 Mio. Frauen. Wie auch immer: „Grey’s Anatomy“ war immerhin der erste Verfolger bei den 14- bis 49-Jährigen – mit 1,19 Mio. jungen Zuschauern und angesichts der Umstände recht erfreulichen 12,0%. „Lucifer“ fiel danach auf desaströse 5,8%. RTLs „Die 25“ erreichte bei den 14- bis 49-Jährigen 8,9%, Sat.1 mit „The Biggest Loser – Unser neues Leben“ ganze 4,7%.

5. kabel eins hält sich wacker, Vox und RTL II indiskutabel

In der zweiten Privat-TV-Liga gab es immerhin für einen Sender beachtliche Zahlen: kabel eins erreichte ab 20.15 Uhr mit „Das Haus am See“ 560.000 14- bis 49-Jährige und sehr ordentliche 5,4%, ab 22.25 Uhr ging es mit „Sag‘ kein Wort!“ und 470.000 jungen Zuschauern sogar noch auf 6,3% hinauf – da aber ja weitgehend ohne Fußball-Konkurrenz. RTL II blieb mit „Wir bekommen dein Baby“ und den „Teenie-Müttern“ bei 4,0% und 3,9% hängen, Vox erreichte mit den beiden ersten Folgen „Imposters“ gar nur 2,9% und 2,4%. „Dead on arrival“ nennt man eine solche Serien-Premiere in den USA.

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