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Bild und Sport1 kaufen erstmals DFB-Pokal-Rechte: ARD und Sky bleiben aber Hauptsender

Team DFB-Pokal: Die ARD (Vorsitzender Ulrich Wilhelm) und auch die Bild (Sportchef Matthias Brügelmann) zeigen den Wettbewerb
Team DFB-Pokal: Die ARD (Vorsitzender Ulrich Wilhelm) und auch die Bild (Sportchef Matthias Brügelmann) zeigen den Wettbewerb

Spiele des DFB-Pokals werden ab der Saison 2019/20 zum ersten Mal live im frei empfangbaren Privatfernsehen übertragen. Zudem erwarb auch die Bild audiovisuelle Rechte. Wie der DFB bekannt gab, wurden die Medienrechte am Pokal-Wettbewerb für die Jahre 2019 bis 2022 wie bisher an die ARD und den Bezahlsender Sky vergeben, erstmals aber auch für zumindest vier Partien an Sport1.

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Sport1 wird vier Partien von der ersten Runde bis zum Viertelfinale übertragen. Die Bild und Sport Bild haben dagegen den Zuschlag für das Rechtepaket „D“ erhalten. Damit kann die Bild-Gruppe erstmals die Highlight-Clips aller 63 Begegnungen des deutschen Vereinspokals der Männer sowie das Frauenfinale ab 0 Uhr des Folgetages auf allen internetfähigen Endgeräten anbieten. Das Rechtepaket ermöglicht es den Springer-Marken außerdem, eigene redaktionelle Formate mit Lizenz- und Archivmaterial zu produzieren.

„Fußball gehört zur DNA von Bild und Sport Bild. Mit dem neuen Rechtepaket bleiben wir erste Anlaufstelle, wenn es um exklusive, multimediale und plattformübergreifende Sportberichterstattung geht“, kommentiert Matthias Brügelmann, Chefredakteur Sport der BILD-Gruppe. „Besonders freue ich mich über die Möglichkeit, neben den Highlight-Clips auch eigene redaktionelle Video-Formate zur Vor- und Nachberichterstattung zu entwickeln.“

Auch beim Ersten freut man sich. „Der DFB-Pokal passt perfekt zur ARD, die mit ihrer föderalen Struktur diesen Wettbewerb besonders umfassend und attraktiv abbilden kann, mit hochwertigen Live-Übertragungen und Zusammenfassungen im Ersten, in unseren Dritten Programmen und im Hörfunk“, kommentiert der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm.

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Die neuen TV-Verträge ermöglichen es dem DFB, ab der Saison 2019/20 noch höhere Pokalprämien an die teilnehmenden Vereine zu zahlen. In dieser Saison verteilt der Verband rund 65 Millionen Euro an Medien- und Marketingerlösen. Der Gewinner des DFB-Pokals erhält aktuell 4,54 Millionen Euro aus diesem Top, der Endspiel-Verlierer 3,26 Millionen. Für die Teilnahme an der ersten Runde zahlte der DFB in dieser Saison 159 000 Euro an die Profi- und 115 000 Euro an die Amateurclubs.

„Es ist uns mit diesen Vertragsabschlüssen gelungen, erneut eine signifikante Steigerung der Gesamtlizenzsumme zu generieren», sagte der DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius. „Diese soll letztlich auch durch die Antrittsgelder im DFB-Pokal an die Profivereine und die Amateurclubs zurückfließen. Über die genaue Verteilung wird das DFB-Präsidium voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019 entscheiden.“

Mit Material der dpa

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