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Neue Echo-Rivalen: die Smart Speaker-Pläne von Facebook, Samsung, Spotify und der Telekom

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Sie gelten als Gadgets mit gigantischem Zukunftspotential: Smart Speaker. Nicht nur die großen US-Tech-Giganten, wie Google, Amazon und Apple arbeiten an der Entwicklung neuer schlauer Boxen, sondern auch die Telekom oder Spotify. Zudem basteln Samsung und Facebook an eigenen Lautsprechern. Schon bald sollen die ersten Neulinge auf den Markt kommen. MEEDIA hat die Informationen zu den kommenden Alexa-Rivalen gesammelt und zusammengestellt.

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Telekom: Ein “komplementäres Angebot” zu Echo & Co.

Nicht nur amerikanische Konzerne entwickeln fleißig auf dem Gebiet der Smart Speaker. Auch die deutsche Telekom plant im ersten Halbjahr 2018 einen eigenen Lautsprecher auf den Markt zu bringen. Dieser soll aber nicht in Konkurrenz mit Amazon oder Google treten, sondern als “komplementäres Angebot” verstanden werden, wie die Telekom-Managerin Claudia Nemat auf dem Mobile World Congress in Barcelona erklärte. Einige Monate zuvor äußerte sich der Leiter des Privatkundengeschäfts der Telekom, Michael Hagspihl, noch anders: Man wolle nicht in einer Nische spielen und am Ende auf Augenhöhe mit Apple, Amazon und Google sein.

Für den Smart Speaker arbeitet die Telekom mit dem Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie zusammen. Nach eigenen Angaben sollen in der Box zwei 42 mm große Lautsprecher und vier Mikrofone verbaut sein.

Der Aktivierung-Satz lautet dann: “Hallo Magenta”. Zudem schließt die Telekom nicht aus, den Magenta-Assistenten später auch auf anderen Geräten verfügbar zu machen.

Ähnlich wie bei Alexa plant die Telekom auch den Aufbau einer offene Plattform, auf der jeder Anbieter seine Programme anbieten können. Wem der Magenta-Assistent nicht genügt, für den hat die Telekom auch eine Lösung parat: Es soll möglich sein, den Telekom Smart Speaker mit Amazons Alexa zu bedienen. Weitere Kooperationen wie beispielsweise mit Google sind nicht ausgeschlossen.

Als Feature möchte die Telekom wohl den Datenschutz besonders hervorheben. Denn im Gegensatz zu der Konkurrenz befinden sich die Server nach Konzernangaben ausschließlich in Deutschland und unterliegen dem einheimischen Datenschutzrecht. Das wäre dann aber nur der Fall, wenn die Nutzer auch tatsächlich den Magenta-Assistenten nutzen und nicht einen der anderen möglichen.

Preislich soll der Lautsprecher unter 150 Euro kosten.

 

Samsung Bixby: Noch spricht der Assistent nur koreanisch und englisch

Auch Samsung lässt es sich wohl nicht nehmen, einen eigenen smarten Lautsprecher auf den Markt zu bringen. Das soll voraussichtlich in der zweiten Hälfte diesen Jahres passieren. Ob auch zeitgleich ein Start in Deutschland bevorsteht, kann angezweifelt werden, da der Bixby Sprachassistent bis jetzt nur koreanisch und englisch sprechen kann.

Bis jetzt sind sehr wenige Informationen zum Lautsprecher bekannt. Gerüchteweise möchte sich Samsung wohl auf eine hohe Qualität des Klangs konzentrieren. Laut Informationen von Bloomberg soll ein Prototyp des Lautsprechers eine Größe zwischen Amazon Echo und Apple HomePod haben – also zwischen 14,8 cm und 17,2 cm. Ebenfalls soll das Gadget eng mit anderen Samsung-Geräten wie Smartphones oder Kühlschränken zusammenarbeiten können.

 

Facebook: Ein Smart Speaker für den Newsfeed
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Gerüchten zufolge, arbeitet auch Facebook an einem Smart Speaker. Valide Informationen sind jedoch rar. Laut Techcrunch, die sich wiederum auf DigiTimes berufen, soll der Smart Speaker einen 15 Zoll Bildschirm haben. Vorzustellen wäre dann die Darstellung von Fotos und Videos aus dem persönlichen Facebook Feed und des Facebook Messengers. Zudem soll der chinesischen iPhone-Hersteller Pagatron den Lautsprecher zuliefern. 

Ursprünglich sahen die Facebook-Planungen wohl so aus, dass  Gadget auf der F8 Entwicklerkonferenz im Mai zu präsentieren. Nach der Debatte rund um Cambridge Analytica soll sich Facebook allerdings entschlossen haben, von diesem Datum abzurücken und eine Veröffentlichung später im Jahr anzupeilen, wie Bloomberg berichtet.

 

Spotify: Am 24. April könnte es erste Infos geben – vielleicht

Zum aktuellen Zeitpunkt kann man seine Spotify-Musik-Mediathek schon über einige Smart Speaker hören. Doch auch die Schweden selbst arbeiten an einem eigenen Hardware-Produkt und sollen bald mit der Herstellung beginnen, wie der Guardian berichtet.

Unklar ist, ob Spotify mit anderen Produzenten zusammenarbeitet und deren Sprachsteuerung nutzt oder ob das Unternehmen eine eigene entwickelt. Vor kurzem sind Screenshots aus der Spotify Mobile App aufgetaucht, die das Testen der Sprachsteuerung zeigen. Das könnte als Indiz für letzteres gewertet werden.

Vor kurzem haben einige Spotify-Nutzer in der App eine Werbung angezeigt bekommen, in der ein rundes Gerät mit Bildschirm und mindestens zwei Knöpfen zu sehen war, wie das Technikportal The Verge berichtet. Montiert war das Gerät in einem Auto. Ein Preis wurde auch gleich genannt: 12,99 Dollar im Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

Ein anderer Nutzer gibt an, dass bei ihm bei dem Angebot von 14,99 Dollar pro Monat und eine Integration von Amazons Alexa die Rede war.

Auf Reddit wird auch berichtet, dass eine LTE Integration beschrieben wurde, damit das Gerät auch unabhängig von einem Smartphone genutzt werden kann. Beim klicken auf die Anzeige, gab es dann aber nur eine Fehlermeldung.

Für den 24. April hat Spotify zu einem Event eingeladen. Vielleicht wird dort schon der Smart Speaker präsentiert.

Der Artikel ist Teil eines Audio-Specials, in dem sich die MEEDIA-Redaktion in einem Schwerpunkt mit den Themenbereichen Audio, Smart Speaker, Radio und Podcasts beschäftigt. Weitere Beiträge aus dieser Reihe gibt es hier.

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