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„Fallschirmspringen hat ja eine gewisse Tradition in der FDP. ZwinkerSmiley“ – Martin Sonneborn redet mal wieder vor dem EU-Parlament

Der Satiriker Martin Sonneborn redete mal wieder im EU-Parlament
Der Satiriker Martin Sonneborn redete mal wieder im EU-Parlament

Der Satiriker Martin Sonneborn hat in seiner Funktion als Europa-Abgeordneter der Partei DIE PARTEI mal wieder eine Rede vor dem EU-Parlament gehalten. Diesmal thematisiert er die Luftschläge gegen Syrien. Die FDP, der "Irre vom Bosporus" und ein Witzchen über das Alter der Ehefrau von Frankreichs Präsident Macron kommen auch vor. Letzteres kommt nicht bei allen gut an.

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„Liebe Kollegen, aus Gründen möchte ich einmal darauf hinweisen, dass es verboten ist, Marschflugkörper in fremde Länder zu schießen“, beginnt Martin Sonneborn seine rund einminütige Rede vor den spärlich besetzten Parlamentsrängen. An den FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff gerichtet, sagt er: „Lieber Graf, wenn Sie unbedingt in den Krieg ziehen wollen, niemand hindert Sie. Fallschirmspringen hat ja eine gewisse Tradition in der FDP. ZwinkerSmiley.“ Eine Anspielung auf den Suizid des früheren FDP-Politikers Jürgen Möllemann, der seinen Schirm beim Fallschirmspringen absichtlich nicht öffnete.

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Die Bundeswehr könnte bei einem Militäreinsatz jedenfalls nicht mitmachen, so Sonneborn weiter. Sie könnte „höchstens defektes Militärgerät auf Assads Palast abwerfen.“ Dann gibt es noch einen kurzen Schlenker zum „Irren vom Bosporus“ (so nennt Sonneborn traditionell den türkischen Staatspräsidenten Erdogan) und „ein Wort noch an Präsident Macron: Sie sollten wissen, dass das maßgebliche Erbe ihrer Kultur die Aufklärung ist. Zuerst wird aufgeklärt, dann geschossen – nicht umgekehrt.“ Wie wolle Macron sich sonst vor Voltaire und Diderot rechtfertigen, so Sonneborn und schließlich: „Fragen Sie doch mal ihre Frau. Die könnte mit beiden noch bekannt gewesen sein.“ Die Anspielung auf den großen Altersunterschied zwischen Macron und seiner Ehefrau kommt bei einigen Kommentatoren nicht gut an, Sonneborn wird bei Facebook u.a. „Chauvinismus“ vorgeworfen.

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