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Der Journalist und frühere Berliner Senatssprecher Helmut Lölhöffel ist tot

Helmut Lölhöffel starb nach langjähriger Krankheit im Alter von 74 Jahren
Helmut Lölhöffel starb nach langjähriger Krankheit im Alter von 74 Jahren

Helmut Lölhöffel ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Lölhöffel war Korrespondent der Süddeutschen Zeitung und der Frankfurter Rundschau. Anfang 2000 wurde er Senatssprecher des Rot-Grünen Senats in Berlin. Seit 1996 war er außerdem Herausgeber des Informationsportales gegen Rechtsextremismus "blick nach rechts." Lölhöffel hatte jahrelang an einer unheilbaren Nervenkrankheit gelitten.

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Helmut Lölhöffel war von 1974 bis 1984 Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Bonn und Ost-Berlin. Im Anschlus, von 1984 bis 2000, arbeitete er ebenfalls in Bonn und Berlin für die Frankfurter Rundschau. 2001 wurde er zum Vize-Senatssprecher des Schwarz-Roten Senats unter Eberhard Diepgen in Berlin gewählt. Nach Diepgens Ablösung durch Klaus Wowereit wurde Lölhöffel Senatssprecher des Rot-Grünen Senats. 2002 ging er in die Privatwirtschaft und war zuletzt Sprecher für Veolia Deutschland.

Helmut Lölhöffel engagierte sich mit seinem Portal „blick nach rechts“ gegen Rechtsextremismus. Außerdem beriet er den Deutschen Behindertensportverband und saß im Beirat der Stiftung Zukunft Berlin.

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„Kollegen, die am Montag von seinem Tod erfuhren, priesen Lölhöffels stabiles Rückgrat, seine Haltung, seinen klaren Standpunkt“, so Pitt von Bebenburg in einem Nachruf in der Frankfurter Rundschau. In der Süddeutschen Zeitung schreibt Heribert Prantl zum Tod des Journalisten: „Er war diszipliniert und integer bis zur Sturheit, ein kluger Kopf, ein herausragender Journalist.

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