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Kampferprobter Berichterstatter: „Spiegel TV“-Krisenkorrespondent Peter Hell wird Chefreporter bei Bild

Berichtete für Spiegel TV aus Krisengebieten, Rocker-Milieus oder auch  den G20-Krawallen, nun wechselt er zu Bild: Investigativ-Reporter Peter Hell
Berichtete für Spiegel TV aus Krisengebieten, Rocker-Milieus oder auch den G20-Krawallen, nun wechselt er zu Bild: Investigativ-Reporter Peter Hell

Peter Hell, langjähriger Reporter bei "Spiegel TV", wird das Nachrichtenmagazin verlassen. Was für die TV-Einheit des Verlages ein großer Verlust ist, bedeutet für seinen neuen Arbeitgeber einen Gewinn: Nach MEEDIA-Infos holt Bild-Chefredakteur Julian Reichelt den erfahrenen Investigativ-Journalisten und Auslandskorrespondenten als Chefreporter nach Berlin – man kennt sich aus Kriegseinsätzen.

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Wenn Julian Reichelt nach eigener Angabe Menschen besonders schätzt, mit denen er gemeinsam im Schützengraben liegen könnte, dann muss er von Peter Hell eine besonders hohe Meinung haben. Denn auf den krisenerfahrenen TV-Reporter trifft das beinahe wörtlich zu. Hell und Reichelt kennen sich von Einsätzen aus dem Ausland. Der eine (Reichelt) war als Kriegsreporter für Springers Boulvardblatt unterwegs, der andere für Spiegel TV. Ab Mai werden beide nun auf derselben Seite an die Medienfront ziehen. Nach Informationen von MEEDIA wird Hell zur Bild wechseln, wie aus dem Verlagsumfeld zu hören ist. Offiziell will sich Axel Springer zur Personalie nicht äußern.

Für „Spiegel TV“  ist der Abgang des erfahrenen Journalisten, der seit 20 Jahren für die Spiegel-Fernsehtochter im Einsatz ist, ein herber Verlust. Seit 1998 berichtete Hell für das TV-Magazin aus Krisengebieten wie Lybien oder Syrien, produzierte zudem die ausgezeichnete Reportage „Inside IS – Krieg im Namen Allahs“, recherchierte Sozialreportagen im Ruhrpott oder mischte sich bei Ausschreitungen unter das Krawall-Volk. So war er 2017 Teil des Reporter-Teams, das für „Spiegel TV“ die viel beachtete Reportage zu den G20-Ausschreitungen in Hamburg produzierte.

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Recherchen wie diese wird Hell in Zukunft auch bei Bild durchführen. Passend zum Tag der Arbeit am 1. Mai wird der Journalist die wieder zu erwartenden Krawallen begleiten – diesmal nicht mit der Fernsehkamera, sondern in seiner neuen Rolle als Chefreporter der Boulevardzeitung.

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