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Datenskandal kostet Facebook knapp 100 Milliarden Dollar Börsenwert – nun will Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress aussagen

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Unter Dauerdruck: Mark Zuckerberg gelingt auch mit Anzeigen kein Befreiungsschlag

Schon wieder haben sich mehr als 20 Milliarden Dollar von Facebooks Börsenwert innerhalb eines Handelstages in Luft aufgelöst. Anleger misstrauen Mark Zuckerberg offenkundig immer mehr, die ausufernde Krise um den Datenskandal in den Griff zu bekommen. Als vertrauensbildende Maßnahme kündigte der Facebook-Chef nun an, er sei bereit, im US-Senat auszusagen. Mehrere Analysten senken unterdessen ihren Daumen...

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97 Milliarden Dollar: Das ist die Höhe, um die Facebooks Börsenwert in den sechs Handelstagen nach Bekanntwerden der Datenaffäre nun schon dezimiert wurde. Auch gestern ging der Kursrutsch weiter: Facebook-Aktien brachen um weitere 5 Prozent auf nur noch 152 Dollar ein.

Auslöser für die neue Ausverkaufswelle an der Wall Street waren Medienberichte, nach denen Mark Zuckerberg im Datenskandal um Cambridge Analytica zu einer Aussage vor dem US-Kongress bereit sei. Als Termin wird der 12. April genannt.

Wie CNN berichtet, arbeite der Facebook-Chef gerade an einer Strategie für seine Aussage in der Anhörung. Zwei Tage zuvor soll der 33-Jährige bereits vor dem Justizausschuss des US-Senats zum Datenschutz aussagen – gemeinsam mit Twitter-CEO Jack Dorsey und Google-CEO Sundar Pichai.

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Dass Anlegern beim Gedanken an eine Anhörung von Mark Zuckerberg allerdings offenkundig höchst unwohl zumute ist, beweist der neuerliche Kurseinbruch am gestrigen Handelstag. Die Bank of America als auch Aegis Capital reduzierten gestern die Kursziele der Facebook-Aktie wegen der bestehenden Unsicherheiten im Zuge des Datenskandals.

„Feige und komplett unakzeptabel“

In Großbritannien wollte sich Zuckerberg der Befragung durch das Parlament unterdessen nicht stellen, was ihm harsche Kritik einbrachte. Sein Fernbleiben sei „feige und komplett unakzeptabel“, erklärte etwa der stellvertretende Parteivorsitzender der Labour Party, Tom Watson.

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