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Audio-MA: die Top-Sender aus allen 16 Bundesländern. Und: So schneidet Spotify im Vergleich zum Radio ab

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Niedersachsen hat eine neue Nummer 1. Das ist eins der Ergebnisse der neuesten Audio-MA, die die Radio-MA ablöst, weil nun auch Web-Streams mitgezählt werden. In allen anderen 15 Bundesländern behaupteten die Spitzenreiter ihre Position, zum Teil aber mit herben Verlusten wie in Hamburg, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Thüringen. MEEDIA zeigt zudem, wie Spotify im Vergleich zu den Sendern in den Bundesländern abschneidet.

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Beginnen wir unsere traditionelle halbjährliche Reise durch Radio-Deutschland wie immer im hohen Norden: In Schleswig-Holstein bleibt R.SH das Maß der Dinge. Mit 710.000 Hörern pro Tag baute Radio Schleswig-Holstein seine Reichweite im vergleich zur vorigen MA ein Stück aus. Noch etwas mehr zulegen konnte NDR 2 auf Platz 2, an R.SH kommt der Sender mit 459.000 Hörern aber nicht heran. Größter Verlierer innerhalb der Top 5 ist NDR 1 Welle Nord mit einem 6,7%-Minus, abseits der Top 5 gewann NDR 90,3 aus Hamburg dafür 38,5% hinzu und belegt mit 133.000 Hörern Rang 7 in Schleswig-Holstein.

In Hamburg hat sich der Vorsprung des Marktführers Radio Hamburg deutlich verkleinert. Der Sender büßte deutliche 7,7% ein und führt nun nur noch mit 16.000 Hörern Vorsprung vor NDR 90,3, das sich um 5.000 steigerte. Auf 4 und 5 tauschten N-Joy und NDR Info die Plätze: N-Joy gewann 12,0% hinzu, NDR Info verlor 13,0%. Auch der Deutschlandfunk verlor klar: Mit einem Minus von 24,2% fiel er auf Platz 9 liegend auf 50.000 Hamburger Hörer pro Tag.

Der einzige Führungswechsel in der ma Audio 2018 I lässt sich in Niedersachsen beobachten. NDR 1 Niedersachsen zog hier dank eines 4,7%-Zuwachses hauchdünn an NDR 2 vorbei, das 2,5% seiner Tagesreichweite verlor. Mit 1,416 Mio. zu 1,415 Mio. Hörern herrscht hier allerdings nahezu Gleichstand. Der stärkste Privatsender radio ffn verlor 3,0%, bleibt aber knapp über der Mio.-Marke, Antenne Niedesachsen verlor sogar 6,3%. Im Gegensatz zu Hamburg gehört der Deutschlandfunk hier zu den Gewinnern, steigerte sich um 21,8% auf 190.000 und Rang 10.

Auch in Bremen lief es gut NDR 1 Niedersachsen: Mit einem 36,0%-Zuwachs verdrängte der Sender radio ffn aus der Top 5. Vorn bleiben aber drei Sender aus Bremen: Bremen Eins mit einem Plus von 9,5%, Bremen Vier mit einem Minus von 18,6% und Energy Bremen mit einem Plus von 8,5%. Vier große Gewinner finden sich mit 22.000 bis 23.000 Bremer Hörern auf den Plätzen 7 bis 10: Radio Teddy steigerte sich um 53,5%, Bremen 2 um 100,0%, Radio 21 um 69,2% und NDR Info um 46,7%.

ma 2018 Audio I: Die Top-Sender in den Bundesländern*
Platz Sender 2018 I vs. 2017
Schleswig-Holstein
1 R.SH Radio Schleswig-Holstein 701.000 3.000 0,4%
2 NDR 2 459.000 14.000 3,1%
3 NDR 1 Welle Nord 391.000 -28.000 -6,7%
4 N-Joy 211.000 8.000 3,9%
5 Radio Hamburg 195.000 -5.000 -2,5%
Hamburg
1 Radio Hamburg 251.000 -21.000 -7,7%
2 NDR 90,3 235.000 5.000 2,2%
3 NDR 2 214.000 -6.000 -2,7%
4 N-Joy 112.000 12.000 12,0%
5 NDR Info 94.000 -14.000 -13,0%
Niedersachsen
1 NDR 1 Niedersachsen 1.416.000 64.000 4,7%
2 NDR 2 1.415.000 -37.000 -2,5%
3 radio ffn 1.002.000 -31.000 -3,0%
4 Antenne Niedersachsen 799.000 -54.000 -6,3%
5 N-Joy 567.000 34.000 6,4%
Bremen
1 Bremen Eins 150.000 13.000 9,5%
2 Bremen Vier 96.000 -22.000 -18,6%
3 Energy Bremen 89.000 7.000 8,5%
4 NDR 2 36.000 -11.000 -23,4%
5 NDR 1 Niedersachsen 34.000 9.000 36,0%
*Tagesreichweiten (Mo.-So.)
Daten-Quelle: ma 2018 Audio I / Tabelle: MEEDIA

Der Lokalsender-Zusammenschluss radio NRW führt natürlich weiterhin die Liste in Nordrhein-Westfalen an – trotz eines Verlustes von 57.000 Hörern pro Tag. WDR 2 und 1Live steigerten sich dahinter leicht, WDR 4 büßte hingegen 84.000 Hörer ein. Das WDR-Spitzen-Quartett wird auf Platz 5 durch den Gewinner WDR 5 komplettiert: Der Kanal steigerte sich um satte 23,8%. Abseits der Top 5 ist noch der Deutschlandfunk erwähnenswert, der in NRW 27,6% hinzu gewann und mit einer Tagesreichweite von 291.000 nun den siebten Platz belegt.

In Hessen steigerte sich das Spitzenduo Hit Radio FFH und hr3 um 2,1% bzw. 2,7%. Hit Radio FFH bleibt dabei mit 1,308 Mio. Hörern die klare Nummer 1. Deutlich verloren hat hr1, das durch das 16,2%-Minus auch noch hinter hr4 zurück fiel. planet radio hingegen gewann auf dem fünften Platz 11,0% hinzu. Sogar um 13,8% verbesserte sich der Rocksender Radio Bob!, der mit nun 215.000 hessischen Hörern Platz 7 belegt.

Im Saarland rücken Radio Salü und SR 3 an der Spitze enger zusammen. Radio Salu verlor 6.000 Hörer, SR3 gewann 16.000 hinzu. Zwischen dem privaten und dem öffentlich-rechtlichen Sender liegen nun noch 13.000 Hörer. Zu den Gewinnern gehören auch SR 1, Dasding / 103.7 Unser Ding und vor allem das RTL Radio, das durch ein sagenhaftes 51,7%-Plus SWR3 aus der saarländischen Top 5 schmiss. Ebenfalls deutliche Zuwächse verzeichnet RPR1 im Saarland: plus 43,8% entsprechen nun 23.000 Hörern und Platz 8.

In Rheinland-Pfalz ist SWR3 natürlich nicht aus der Top 5 gefallen, sondern führt weiterhin deutlich die Tabelle an, auch wenn deutliche 63.000 Hörer verloren gegangen sind. RPR1 ist mit einem 1,4%-Plus der einzige Gewinner in der Top 5, am deutlichsten nach unten ging die Reichweite für bigFM Hot Music Radio, das satte 24,0% einbüßte. Auf Platz 6 folgt mit einigem Abstand nun der Deutschlandfunk, der sich um 29,9% auf 100.00 steigerte.

ma 2018 Audio I: Die Top-Sender in den Bundesländern*
Platz Sender 2018 I vs. 2017
Nordrhein-Westfalen
1 radio NRW 4.672.000 -57.000 -1,2%
2 WDR 2 3.314.000 25.000 0,8%
3 1Live 2.928.000 2.000 0,1%
4 WDR 4 2.186.000 -84.000 -3,7%
5 WDR 5 826.000 159.000 23,8%
Hessen
1 Hit Radio FFH 1.308.000 27.000 2,1%
2 hr3 991.000 26.000 2,7%
3 hr4 548.000 -10.000 -1,8%
4 hr1 488.000 -94.000 -16,2%
5 planet radio 393.000 39.000 11,0%
Saarland
1 Radio Salü 206.000 -6.000 -2,8%
2 SR 3 Saarlandwelle 193.000 16.000 9,0%
3 SR 1 Europawelle 174.000 10.000 6,1%
4 Dasding / 103.7 Unser Ding 70.000 7.000 11,1%
5 RTL Radio 44.000 15.000 51,7%
Rheinland-Pfalz
1 SWR3 758.000 -63.000 -7,7%
2 RPR1. 510.000 7.000 1,4%
3 SWR4 RP 457.000 -3.000 -0,7%
4 SWR1 RP 430.000 -32.000 -6,9%
5 bigFM Hot Music Radio 215.000 -68.000 -24,0%
*Tagesreichweiten (Mo.-So.)
Daten-Quelle: ma 2018 Audio I / Tabelle: MEEDIA

In Baden-Württemberg büßte das SWR-Spitzentrio viele Hörer ein: SWR3 verlor 94.000, SWR1 BW 35.000 und SWR4 BW 38.000. antenne 1 gewann 7.000 hinzu, bleibt aber weit hinter dem SWR-Trio, bigFM Der neue Beat gehört ebenfalls zu den Verlierern. Einen SWR-Gewinner gibt es auf Rang 8: SWR2 steigerte sich dort um 21,8% auf 207.000 Hörer.

In Bayern hat Spitzenreiter Bayern 1, das vor einem halben Jahr an Antenne Bayern vorbei gezogen war, seinen Vorsprung ausgebaut. Aus einem Abstand von 101.000 Hörern wurde einer von 240.000. Von hinten wird nun sogar noch Bayern 3 dem privaten Antenne Bayern gefährlich – dank eines Zuwachses von 100.000 Hörern bzw. 4,5%. Zu den großen Gewinnern zählt in Bayern zudem Radio Arabella: Mit einer Tagesreichweite von 297.000 auf Platz 6 liegend gewann der Sender 25,8% hinzu.

In Berlin, dem umkämpftesten Radiomarkt der Republik, konnte 104.6 RTL seinen ersten Platz nur mit denkbar knappstem Vorsprung behaupten. Durch ein 3.000-Hörer-Minus fiel man auf 266.000, Verfolger Berliner Rundfunk 91.4 steigerte sich um 14.000 auf 265.000. Nur noch 1.000 Hörer Vorsprung hat 104.6 RTL also. Auf Platz 3 hat Gewinner radioBerlin 88,8 den Verlierer 94,3 rs2 überholt, auf Rang 5 sprang 98.8 Kiss FM in die Top 5, schmiss dafür das Inforadio raus.

Auch in Brandenburg hat der Marktführer gelitten: Satte 11,4% der Hörer aus der vorigen MA verabschiedeten sich von dem Sender. Der Vorsprung auf das BB Radio ist aber noch groß genug. Prozentual gesehen noch deutlicher als Antenne Brandenburg hat 104.6 RTL verloren: deutliche 22,8% bzw. 46.000 Hörer. Dadurch fiel der Sender in Brandenburg von Platz 3 auf 5 zurück, musste dem Berliner Rundfunk 91.4 und 94,.3 rs2 den Vortritt lassen. Auf den Rängen 6 bis 8 steigerten sich Fritz (plus 11,9% auf 151.000), Inforadio (+46,8% auf 116.000) und Star FM 87.9 (+21,8% auf 106.000) deutlich.

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ma 2018 Audio I: Die Top-Sender in den Bundesländern*
Platz Sender 2018 I vs. 2017
Baden-Württemberg
1 SWR3 2.024.000 -94.000 -4,4%
2 SWR1 BW 1.246.000 -35.000 -2,7%
3 SWR4 BW 1.171.000 -38.000 -3,1%
4 antenne 1 671.000 7.000 1,1%
5 bigFM Der neue Beat 532.000 -31.000 -5,5%
Bayern
1 Bayern 1 2.800.000 51.000 1,9%
2 Antenne Bayern 2.560.000 -88.000 -3,3%
3 Bayern 3 2.317.000 100.000 4,5%
4 B5 aktuell 507.000 -6.000 -1,2%
5 Bayern 2 431.000 -8.000 -1,8%
Berlin
1 104.6 RTL 266.000 -3.000 -1,1%
2 Berliner Rundfunk 91.4 265.000 14.000 5,6%
3 radioBerlin 88,8 223.000 12.000 5,7%
4 94,3 rs2 193.000 -33.000 -14,6%
5 98.8 Kiss FM 169.000 24.000 16,6%
Brandenburg
1 Antenne Brandenburg 404.000 -52.000 -11,4%
2 BB Radio 307.000 -2.000 -0,6%
3 Berliner Rundfunk 91.4 180.000 -1.000 -0,6%
4 94,3 rs2 163.000 -7.000 -4,1%
5 104.6 RTL 156.000 -46.000 -22,8%
*Tagesreichweiten (Mo.-So.)
Daten-Quelle: ma 2018 Audio I / Tabelle: MEEDIA

In Mecklenburg-Vorpommern können gleich beide starken Sender feiern: NDR 1 Radio MV gewann 56.000 Hörer, bzw. 14,2% hinzu, die Ostseewelle Hit-Radio MV 37.000, bzw. 11,0%. Auch Antenne MV auf Platz 3 zählt zu den Gewinnern. Leicht verloren haben hingegen NDR 2 und N-Joy. Abseits der Top 5 ist noch der Schlagersender radio B2 erwähnenswert, der sich um herausragende 58,6% auf 46.000 Hörer und Platz 6 steigerte.

Klare Nummer 1 in Sachsen bleibt mdr Sachsen. Zwar verlor man 4.000 Hörer, doch das zweitplatzierte Radio PSR büßte 23.000 ein und hat ohnehin einen zu großen Rückstand, als dass man mdr Sachsen in den nächsten Jahren gefährlich werden könnte. Größter Verlierer in Sachsen ist aber R.SA auf Platz 4 – mit einem Minus von 11,1%. Gewinner finden sich erst abseits der Top 5: z.B. Energy Sachsen mit einem Gewinn von 14,0% auf 220.000 Hörer und Platz 6, sowie mdr Sputnik mit einem Plus von 29,8% auf 61.000 und Rang 10.

Zwei deutliche Verlierer finden sich in der Top 5 Sachsen-Anhalts: Auf Platz 3 büßte Radio Brocken 14,3% ein, auf Rang 5 der Sender 89.0 RTL sogar 16,2%. Vorn bleibt hier radio SAW – relativ deutlich vor mdr Sachsen-Anhalt, das sich aber wie mdr Jump steigern konnte. NDR 2 gewann in Sachsen-Anhalt stolze 28,9% hinzu und belegt mit 49.000 Hörern pro Tag nun Platz 8.

In Thüringen nähern sich Marktführer mdr Thüringen und Verfolger Antenne Thüringen an. Der mdr büßte 36.000 Hörer ein, Antenne Thüringen gewann 28.000 hinzu. Noch deutlichere prozentuale Verluste gab es auf den Rängen 3 und 5 für mdr Jump und wiederum 89.0 RTL, 8.6% hinzu gewann die Landeswelle Thüringen. Außerdem noch erwähnenswert: Bayern 3 gewann in Thüringen 52,0% hinzu und belegt mit einer Tagesreichweite von 38.000 nun Platz 10.

ma 2018 Audio I: Die Top-Sender in den Bundesländern*
Platz Sender 2018 I vs. 2017
Mecklenburg-Vorpommern
1 NDR 1 Radio MV 449.000 56.000 14,2%
2 Ostseewelle Hit-Radio MV 372.000 37.000 11,0%
3 Antenne MV 291.000 7.000 2,5%
4 NDR 2 157.000 -6.000 -3,7%
5 N-Joy 142.000 -5.000 -3,4%
Sachsen
1 mdr Sachsen 853.000 -4.000 -0,5%
2 Radio PSR 537.000 -23.000 -4,1%
3 mdr Jump 439.000 -1.000 -0,2%
4 R.SA 344.000 -43.000 -11,1%
5 Hitradio RTL Sachsen 280.000 -3.000 -1,1%
Sachsen-Anhalt
1 radio SAW 545.000 -4.000 -0,7%
2 mdr Sachsen-Anhalt 466.000 11.000 2,4%
3 Radio Brocken 282.000 -47.000 -14,3%
4 mdr Jump 163.000 11.000 7,2%
5 89.0 RTL 124.000 -24.000 -16,2%
Thüringen
1 mdr Thüringen 515.000 -36.000 -6,5%
2 Antenne Thüringen 430.000 28.000 7,0%
3 mdr Jump 300.000 -35.000 -10,4%
4 LandesWelle Thüringen 265.000 21.000 8,6%
5 89.0 RTL 105.000 -10.000 -8,7%
*Tagesreichweiten (Mo.-So.)
Daten-Quelle: ma 2018 Audio I / Tabelle: MEEDIA

Dadurch, dass aus der Radio-MA nun die Audio-MA geworden ist und auch reine Online-Angebote in der Reichweitenstudie auftauchen, lässt sich z.B. auch der Streamingdienst Spotify mit den traditionellen Radiosendern vergleichen. Wichtig dabei: Gewertet werden nur die werberelevanten Hörer, die kein Premium-Account haben. In den meisten der 16 Bundesländer belegt die kostenlose Spotify-Variante Plätze zwischen 14 und 17:

  • Schleswig-Holstein: Rang 14 mit 41.000 Hörern pro Tag
  • Niedersachsen: Rang 14 mit 100.000
  • Hessen: Rang 15 mit 77.000
  • Rheinland-Pfalz: Rang 15 mit 46.000
  • Sachsen-Anhalt: Rang 15 mit 23.000
  • Saarland: Rang 16 mit 6.000
  • Baden-Württemberg: Rang 16 mit 115.000
  • Hamburg: Rang 17 mit 23.000
  • Sachsen: Rang 17 mit 34.000

In drei Bundesländern sieht es besser aus:

  • Nordrhein-Westfalen: Rang 9 mit 209.000 Hörern pro Tag
  • Bremen: Rang 11 mit 19.000
  • Bayern: Rang 12 mit 142.000

Natürlich spielt bei der Platzierung auch eine Rolle, wie viele relevante Radiosender es überhaupt jeweils gibt – und wie viele aus Nachbarbundesländern noch Hörer abgreifen. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise teilen sich der WDR und radio NRW den Markt weitgehend auf. Dennoch ist der 9. Platz mit 209.000 Hörern ein starkes Ergebnis.

Unterdurchschnittlich gut sieht es für Spotify in vier Bundesländern aus:

  • Thüringen: Platz 19 mit 18.000 Hörern
  • Berlin: Platz 21 mit 53.000 Hörern
  • Mecklenburg-Vorpommern: Platz 25 mit 8.000 Hörern
  • Brandenburg: Platz 32 mit 15.000 Hörern

Insbesondere im Nordosten scheint Spotify also noch nicht sonderlich populär zu sein. In Berlin spielt natürlich wiederum die – in diesem Fall große – Zahl der traditionellen Radiosender eine Rolle.

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Alle Kommentare

  1. Gibt es erkenntnisse wie die Spotifyreichweiten ermittelt wurden? ebenfalls in der Umfrage oder Daten von Spotify und wurde es fälschlicherweise als Spotify übertitelt aber gemeint sind alle Streamingdienste?

    Danke für die Übersicht!

  2. Tobias, bevor die große Keule rausgekramt wird, vielleicht einfach einmal das Organ zwischen den Ohren nutzen. Herr Schröder hat Programme mit und ohne Werbung verglichen. Die durchschnittliche Stundenreichweite wird aber nur für werbetragende Sender veröffentlicht. Deshalb die Tagesreichweite.

    Ansonsten, ich analysiere seit mehr als 30 Jahren die MA. Stundenreichweite, Tagesreichweite und WHK stehen immer in einem relativ festen Verhältnis. Die MA hat gewiss, wie alle Reichweitenstudien, ihre Schwächen (wobei die Stärken immer noch überwiegen), aber sie ist immer noch eine sehr solide Planungsgrundlage und auch gut für die quantitative Programmanalyse geeignet. Dass gerade viele Radiomanager MA-Dilettanten sind und Milchmädchen-Statistik fröhlich betreiben, ist nicht schuld der Studie. Ist wie mit einer Straßenkarte, wer sie nicht lesen kann verfährt sich.

  3. Wie immer bei der MA: es kommt darauf an, welche Währung man sich ansieht – warum Sie hier auf die Tagesreichweite gehen; und dabei die Stunden unberücksichtigt lassen, ist unerkärt. Was die Stunden angeht oder auch den WHK ergibt sich teilweise ein diametral entgegengesetztes Bild. Das finde ich journalistisch dürftig.

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