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Jetzt weltweit: Facebook setzt im Newsfeed verstärkt auf lokale Nachrichten

Facebooks Datenskandal: Auch deutsche Nutzer sind betroffen
Facebooks Datenskandal: Auch deutsche Nutzer sind betroffen

Mitten in der immer weiter ausufernden Datenaffäre versucht das Social Network mit neuen Änderungen am Newsfeed wieder selbst für positive Schlagzeilen zu sorgen. Wie Facebook heute per Blogeintrag mitteilte, will das weltgrößte soziale Netzwerk seinen Nutzern künftig verstärkt lokale Nachrichten präsentieren. Nach einem erfolgreichen Experiment in den USA rollt Facebook die Veränderungen in seinem Newsfeed nun weltweit aus.

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Die Indikationen haben nicht getrogen: Ende Januar hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg angekündigt, in der Zukunft stärker auf Lokales zu setzen – und zwar in seinem Newsfeed, den Zuckerberg der nächsten Änderung unterzieht.

Künftig sollen Facebook-Nutzer in den USA mehr Artikel von Nachrichtenquellen aus der eigenen Heimatstadt sehen. „Wenn Ihr einem Lokalverlag folgt oder jemand eine Story mit lokalem Bezug teilt, könnte das im Newsfeed höher stehen“, schrieb der Facebook-CEO in einem Post.

Zuckerberg erklärte den Schritt weiter damit, dass „Lokalnachrichten uns besser dabei helfen, die Probleme in unserer Gemeinde zu verstehen“. Studien würden zeigen, dass das Lesen von Lokalnachrichten direkt mit Bürgerengagement korreliere.

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Nun kommen Nutzer weltweit in den Genuss des Lokalen. Wie das Social Network heute in einem Blog-Post der News-Manager Alex Hardiman und Campbell Brown ankündigte, wird das Update im Newsfeed nun auf Nutzer in allen Ländern und Sprachen ausgeweitet.Damit erhalten Menschen auf der ganzen Welt mehr Nachrichten auf Facebook von lokalen Quellen, die über ihren Wohnort und andere Städte, die eventuell von Interesse sind, berichten“, schreiben Hardiman/Brown.

Mehr Nachrichten von lokalen Quellen auf Facebook

Lokale Verlage würden von der gestiegenen Sichtbarkeit profitieren. „Mit diesem Update helfen wir auch lokalen Medienhäusern, die mehrere nahegelegene Städte mit Nachrichten versorgen, ihre Zielgruppen in diesen Städten besser zu erreichen“, schreibt das Social Network.

Nachrichtenanbieter haben allerdings seit Jahresbeginn generell einen schweren Stand auf dem weltgrößten sozialen Netzwerk: Mark Zuckerberg hat einen Umbau des Newsfeed zu Lasten der Inhalteanbieter vollzogen und will Verlage, die auf Facebook publizieren, künftig zusätzlich noch Vertrauenschecks durch Nutzer unterziehen lassen, die sich in der Praxis jedoch als absurd erweisen.

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