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Apples Schul-Offensive: Das Einstiegs-iPad wird günstiger – und Pencil-fähig

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Mit dem neuen iPad will Apple das Klassenzimmer erobern / © Apple

Keine bahnbrechenden Neuigkeiten von Apples Überraschungs-Event in Chicago: Der wertvollste Konzern der Welt widmet seine diesjährige März-Keynote der Bildung – und dem iPad. Apple schickt sich nämlich an, mit seinem Einstiegs-iPad das Klassenzimmer zu erobern. Dazu wurde das 9,7 Zoll große Tablet unter der Oberfläche mit einem A10 Fusion Chip aufgewertet und kompatibel mit dem digitalen Stift Pencil gemacht. Deutsche Apple-Kunden sparen zudem künftig 50 Euro.

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Apple will die Schule erobern. Seit jeher ist der Erfolg des Kultkonzerns aus Cupertino mit der frühen Präsenz in Universitäten und dem Klassenzimmer verbunden – über Jahrzehnte durch den Macintosh. Seit das günstige  Chromebook immer größere Verbreitung gefunden hat, ist Apple spürbar ins Hintertreffen geraten.

Das will Konzernchef Tim Cook mit dem legitimen Nachfolger des Mac nun ändern: Für Cook ist das iPad schon länger das neue MacBook. Entsprechend versucht Apple sein nun auch schon acht Jahre altes Tablet als Must-Have-Gadget für den Bildungseinsatz neu zu erfinden.

Einstiegs-iPad erhält Update

„Das iPad ist unsere Vision für die Zukunft des Computers, und Hunderte Millionen von Menschen auf der ganzen Welt nutzen es täglich bei der Arbeit, in der Schule und zum Spielen“, versuchte Produktmarketingchef Greg Joswiak Apples nur noch knapp drittgrößte Produktkategorie heute in einer ungewöhnlichen Keynote in Chicago hochzureden.

Apple unterzog sein erst vor einem Jahr erneuertes Original-iPad erneut einer marginalen Grundauffrischung. Zunächst  einmal wird das 9,7 Zoll große Apple-Tablet mit einem schnelleren A10 Fusion-Chip und neuen Sensoren für den Augmented Reality-Einsatz ausgestattet. Zusätzlich unterstützt das Einstiegs-iPad nun auch den digitalen Stift Apple Pencil, den der Kultkonzern aus Cupertino bisher seinem Premium-Tablet iPad Pro vorenthalten hatte.

Neues iPad startet in Deutschland bereits bei 349 Euro

„Dieses neue 9,7″ iPad bietet alles, was die Leute an unserem beliebtesten iPad schätzen, und macht es noch besser, um Kreativität und Lernen zu inspirieren“, feierte Joswiak im üblichen Apple-Sprech das an sich marginale Update des iPads.

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Die größte Innovation dürfte für europäische Apple-Kunden noch der Preis sein: Während das neue iPad in den USA weiter zum alten Preis von 329 Dollar angeboten wird (Schüler und Studenten kommen für 299 Dollar zum Zuge), startet Apples Einstiegs-Tablet hierzulande nun schon bei 349 Euro.

Der vermeintliche Preisnachlass von 50 Euro ist allerdings der massiven Euro-Aufwertung in den vergangenen zwölf Monaten zur verdanken. Vor Jahresfrist notierte die europäische Gemeinschaftswährung noch bei 1,08 Dollar, heute sind es 1,24 Dollar.

Apple umgarnt Lehrer

Apple kündigte zudem mit „Everyone Can Create“  einen kostenlosen Lehrplan für das iPad an, der Lehrern dabei helfen soll,  Zeichnen, Musik, Filmemachen oder Fotografie in ihre bestehenden Unterrichtspläne für jedes Fach zu integrieren. Apples Office-Programme Pages, Keynote, Numbers erhalten zudem iPad-gerechte Updates und sollen künftig von Schüler- und Lehrerseite mit dem Pencil bedient werden können.

„Kreativität entfacht bei Schülern ein höheres Maß an Motivation und wir freuen uns, Lehrer dabei zu unterstützen, diese Kreativität im Unterricht zu fördern“, erklärt Apples Marketingchef Phil Schiller die Initiative.

 

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