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„Einstein“ endet im Sat.1-Mittelmaß, „Sankt Maik“ verliert Marktanteile, „The Orville“ stürzt auf 8,3%

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Sat.1-Serie "Einstein" mit Tom Beck

Ob das für eine weitere Staffel reicht? Die Sat.1-Serie "Einstein" holte zum Abschluss der zweiten Staffel zwar leicht erholte 9,2% und 8,3%, doch mehr als Mittelmaß ist das nicht. Im vergangenen Jahr gab es noch einen Durchschnitt von klar über 10%. Auch die RTL-Serien "Sankt Maik" und "Beck is back!" waren am Dienstag kein Hit, ebenso wie ProSiebens "The Orville". Stark wie gewohnt waren hingegen die ARD-Serien im Gesamtpublikum.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. Sat.1-Serie „Einstein“ endet im Mittelmaß, „akte 20.18“ kommt nicht aus der Krise

Positiv ausgedrückt könnte man anmerken, dass sich „Einstein“ ja mit den beiden vorerst letzten Folgen wieder steigerte. Vor einer Woche gab es einen neuen Tiefpunkt mit 6,6% und 6,9% bei den 14- bis 49-Jährigen, diesmal mit 930.000 und 810.000 14- bis 49-Jährigen immerhin 9,2% und 8,3%. Angesichts eines 12-Monats-Sender-Durchschnitts von derzeit 8,3% sind das allerdings keine sonderlich starken Zahlen, sondern eher mittelmäßige. Insgesamt landete die zweite Staffel genau auf diesem Sat.1-Normalniveau: bei 8,3%. Angesichts von 10,6% in der ersten Staffel vor einem Jahr ein klarer Rückschritt. Im Anschluss an das Staffel-Finale erzielte Claus Strunz‘ „akte 20.18“ mit 440.000 14- bis 49-Jährigen nur 6,2%. Damit blieb das Magazin erneut klar unter dem Sat.1-Normalniveau – zum siebten Mal in Folge.

2. „Sankt Maik“ verliert Zuschauer, „The Orville“ stürzt unter das ProSieben-Normalniveau

Schwächer als zuletzt lief es für die RTL-Serie „Sankt Maik“, die um 20.15 Uhr womöglich auch Zuschauer an „Einstein“ abgegeben hat. 1,14 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen 11,3%, ein klarer Rückschritt im Vergleich zu den Vorwochen. Am vergangenen Dienstag erreichte die Serie z.B. 13,6%. „Beck is back!“ blieb im Anschluss mit 11,3% auf seinem blassen Vorwochenniveau. Den Tagessieg im jungen Publikum holzte RTL dennoch – allerdings mit „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und 1,49 Mio. bzw. 16,6%. Weitere Zuschauer verloren hat unterdessen die ProSieben-Serie „The Orville“. Nach guten 11,5% zum Auftakt und soliden 9,6% in Woche 2 reichten 860.000 14- bis 49-Jährige diesmal nur noch für unbefriedigende 8,7%.

3. ARD-Serien „In aller Freundschaft“ und „Um Himmels Willen“ siegen souverän

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Die Nummer 1 des deutschen Fernsehens hieß am Dienstag insgesamt „In aller Freundschaft“. 5,35 Mio. sahen die ARD-Krankenhausserie ab 21.05 Uhr – ein Marktanteil von 17,0%. Zuvor kam „Um Himmels Willen“ schon auf 5,17 Mio. Seher und 16,1%, die 20-Uhr-„Tagesschau“ auf 4,76 Mio. und 15,1%. Das ARD-Trio führt damit die Dienstags-Charts an, stärkster Konkurrent waren „Die Rosenheim-Cops“ des ZDF mit 4,63 Mio. Sehern und 15,5%. In de Prime Time war das ZDF chancenlos, kam mit „ZDFzeit: Mensch Franziskus!“ um 20.15 Uhr nur auf 2,53 Mio. und 7,9%. „Frontal 21“ fiel danach noch auf 2,24 Mio. und 7,1%. Stärkstes Privat-TV-Programm war in der Prime Time die RTL-Serie „Sankt Maik“ mit nur 2,05 Mio. Sehern und 6,4%.

4. „Traut euch!“ hängt trotz leichtem Plus unter 5% fest, „Ewige Helden“ bleibt stabil

Auch in der zweiten Privat-TV-Liga gab es am Dienstag keine spektakulären Prime-Time-Quoten. Am besten lief es hier für Vox, wo „Ewige Helden“ mit 730.000 14- bis 49-Jährigen ordentliche und stabile 7,6% erreichte. RTL II hingegen blieb mit „Traut euch! erneut unter der 5%-Marke hängen, diesmal immerhin bei 4,7%. Damit landete man auch hinter kabel eins, wo 490.000 junge Zuschauer „Achtung Abzocke“ auf halbwegs mittelmäßige 5,1% beförderten.

5. zdf_neo besiegt mit „Friesland“ sämtliche Privatsender, zahlreiche Dritte über der Mio.-Marke

Zu den großen Gewinnern des Abends gehörte auch am Dienstag ein zdf_neo-Krimi. 2,09 Mio. Menschen schalteten dort um 20.15 Uhr eine Wiederholung aus der Reihe „Friesland“ ein – grandiose 6,6% der TV-Zuschauer. Damit gewann der ZDF-Ableger gegen sämtliche Privatsender, musste sich um 20.15 Uhr nur dem Ersten und dem ZDF geschlagen geben. Um 21.45 Uhr sahen noch 1,11 Mio. (4,4%) „Professor T.“. Starke Zahlen gab es um 20.15 Uhr auch für 3sat: 1,29 Mio. entschieden sich dort für das Drama „Nacht über Berlin“ – starke 4,1%. Das NDR Fernsehen lockte mit „Visite“ 1,40 Mio. Menschen (4,4%), mit einem „Tatort“ um 22 Uhr noch 1,10 Mio. (5,4%). Auch die SWR-Serie „Hannes und der Bürgermeister“ erreichte wieder siebenstellige Zahlen: 1,07 Mio. bescherten ihr um 22 Uhr 4,2%. Weiterhin über der Mio.-Marke: das WDR Fernsehen mit „Abenteuer Erde“ (1,22 Mio. / 3,8%) und „Quarks“ (1,02 Mio. / 3,2%), sowie das BR Fernsehen mit einem weiteren „Tatort“ und 1,21 Mio. bzw. 3,8%.

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Alle Kommentare

  1. Gut, dass fast alle Serien schon verlängert sind. Seit ich Nico Hofmanns Begeisterung über seinen „Maik“ gelesen und den dann zwischen Soutane und halbnackt gesehen habe, frage ich mich, was sieht die UFAFiction mit Blick auf Hollywood, was ich nicht sehe. Und warum musste ausgerechnet die UFAFiction zwei Männer-Serien machen? Maik und Beck.. Eine Männer-Verschwörung? Die Entscheider alles Männer? Auch in den Sendern? Man kann die Frauen wirklich verstehen, dass sie – immer noch zu vorsichtig – RambaZamba machen. Dazu „Einstein“, der so viel von dem vorher vorhandenen Charme verloren hat. Und dann nimmt UFAFiction auch noch dieselbe Schauspielerin, die in „Einstein“ spielt. Man könnte sagen, die hätten ja nicht so programmieren müssen.. aber ich glaube tatsächlich, dass die Produzenten und die Sender-Entscheider keine Ahnung davon hatten. Gerade was Besetzungen anlangt, scheinen Caster, Produzenten, Regisseure, Redakteure im Tal der Ahnungslosen zu leben. Oder sie sind faul bzw. es ist ihnen egal. Die Millionen, besser Milliarden fließen auch so wie Honig.. Da muss man sich keine Arbeit mit Software etc. machen. Läuft doch!

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