Partner von:
Anzeige

Auch der Borowski-„Tatort“ knackt die 10-Mio.-Marke, 5,59 Mio. sehen morgens vor 8 Uhr die Eishockey-Verlängerung

tatort-1.jpg
Axel Milberg als Kommissar Borowski im "Tatort: Borowski und das Land zwischen den Meeren"

Die Erfolgssträhne des "Tatorts" geht weiter: Auch "Borowski und das Land zwischen den Meeren" war extrem erfolgreich und knackte mit 10,24 Mio. Sehern die 10-Mio.-Marke. Bei den 14- bis 49-Jährigen gewann er ebenfalls - vor der "Tagesschau" und dem starken "X-Men: Apocalypse" von ProSieben. RTL schwächelte hingegen mit "Everest". Morgens um 5 Uhr holte unterdessen das ZDF einen Marktanteil von 51,2% - mit dem olympischen Eishockey-Finale und 3,19 Mio. Fans.

Anzeige
Anzeige

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Sonntag wissen müssen:

1. „Tatort“ zum fünften Mal in diesem Jahr über die 10-Mio.-Marke

Liegt es daran, dass die „Tatorte“ derzeit so gut sind? Oder daran, dass das Programm der Konkurrenz so schlecht ist? Zum fünften Mal in diesem Jahr knackte der „Tatort“ die 10-Mio.-Marke, die beiden restlichen Erstausstrahlungen lagen mit 9,75 Mio. und 9,91 Mio. nur knapp darunter. 10,24 Mio. entschieden sich am Sonntagabend für „Borowski und das Land zwischen den Meeren“ – ein Marktanteil von 27,9%. Abgesehen vom Special „Taxi nach Leipzig“, in dem Borowski zusammen mit Charlotte Lindholm im November 2016 ermittelte, war das die erste achtstellige Zuschauerzahl für den Kieler Kommissar seit über drei Jahren. Und noch ein Vergleich: Im Jahr 2017 gab es insgesamt nur fünf „Tatorte“ mit mehr als 10 Mio. Zuschauern. Diese Marke ist nun schon Ende Februar erreicht worden.

2. Über 3 Mio. sahen morgens ab 5.10 Uhr das Eishockey-Finale, in der Verlängerung waren es ab 7.40 Uhr 5,59 Mio.

Herausragende Marktanteile bescherte erwartungsgemäß das olympische Eishockey-Finale dem ZDF. Das Spiel zwischen Deutschland und Russland verfolgten im Durchschnitt 3,19 Mio. Fans, der Marktanteil lag bei sagenhaften 51,2%. Die Zuschauerzahl baute sich dabei Stück für Stück auf. Beim ersten Drittel waren schon 1,92 Mio. (41,0%) wach, beim zweiten Drittel dann schon 2,68 Mio. (49,9%). Drittel Nummer 3 kam ab 6.50 Uhr auf 3,89 Mio. Seher und 54,8%, die Verlängerung ab 7.40 Uhr schließlich auf 5,59 Mio. und 57,0%. Auch die Schlussfeier war später ein TV-Erfolg: 5,04 Mio. sahen sie ab 12 Uhr – 29,8%. Um 20.15 Uhr hatte das ZDF hingegen nichts zu melden: Die „Chaos-Queens“ fielen mit 3,16 Mio. und schwachen 8,6% erstmals unter die 10%-Marke.

3. ProSieben stark mit „X-Men“, RTL schwach mit „Everest“

Anzeige

Auch bei den 14- bis 49-Jährigen war der Borowski-„Tatort“ am Sonntag das Maß der Dinge. 2,56 Mio. junge Menschen sahen zu – 20,0%. Hinter der 20-Uhr-„Tagesschau“ des Ersten (2,00 Mio. / 17,4%) folgt das stärkste Programm der Privaten: ProSiebens Free-TV-Premiere von „X-Men: Apocalypse“ mit 1,63 Mio. und sehr guten 15,1%. Auch Sat.1 kann zufrieden sein: „The Voice Kids“ steigerte sich auf 1,38 Mio. und 12,6% – bessere Zahlen als in der Vorwoche. RTL hingegen blieb klar unter seinem Normalniveau: Für die Free-TV-Premiere von „Everest“ interessierten sich nur 1,03 Mio. 14- bis 49-Jährige – ein unbefriedigender Marktanteil von 8,8%. „Spiegel TV“ kam danach mit 780.000 auf etwas bessere 9,9%.

4. Vox besiegt mit „Kitchen Impossible“ RTL

Tolle 12,8% erreichte am Sonntagabend die Vox-Reihe „Kitchen Impossible“ im jungen Publikum: 1,32 Mio. 14- bis 49-Jährige schalteten ein. Das sind für die Show die besten Zahlen der bisherigen Staffel, das Hoch aus dem Vorjahr (1,48 Mio. / 13,8%) ist nicht mehr weit. RTL II blieb mit „Was Frauen wollen“ hingegen bei 520.000 14- bis 49-Jährigen und blassen 4,5% hängen, kabel eins erreichte mit den „spektakulärsten Kriminalfällen“ ähnliche 520.000 und 4,3%.

5. Auch Eurosport stark mit Eishockey, WDR mit „Wunderschön“ und der Bundesliga

Nicht nur im ZDF, sondern auch bei Eurosport war das olympische Eishockey-Finale zu sehen. Durchschnittlich 460.000 Fans sahen es ab 5.05 Uhr bei dem kleinen Sender – ein herausragender Marktanteil von 6,7%. Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es mit 270.000 sogar 11,2%. In der Prime Time sprang noch das WDR Fernsehen deutlich über sein Normalniveau: 1,18 Mio. (3,2%) sahen ab 20.15 Uhr „Wunderschön“ zum Thema „Von Aachen nach Trier – mit dem Rad durch drei Länder“, 1,12 Mio. (3,6%) schalteten danach ab 21.45 Uhr die „Sportschau: Bundesliga am Sonntag“ ein – u.a. mit den drei West-Vereinen Köln, Leverkusen und Schalke.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Meedia

Meedia