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Massive Aktienzukäufe zum iPhone X-Launch: Warren Buffett steigert sein Apple-Investment auf 28 Milliarden Dollar

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Es ist der Vertrauensbeweis, auf den Apple nach einem schwierigen Start ins Börsenjahr 2018 gewartet hat: Warren Buffett kauft weiter Aktien des wertvollsten Konzerns zu – und zwar im ganz großen Stil. Gleich 31,24 Millionen weitere Anteilsscheine des iKonzerns sammelte der mit Abstand erfolgreichste Investor aller Zeiten im vierten Quartal ein – und baute seine Apple-Beteiligung damit nun schon auf 165 Millionen Anteilsscheine aus. Mit einem Gesamtwert von 28 Milliarden Dollar ist der iPhone-Hersteller inzwischen Buffetts größtes Investment.

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Der Appetit auf Apple scheint unstillbar. Knapp zwei Jahre ist es her, dass Warren Buffett über seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway erste Apple-Aktien einsammelte, was seinerzeit für einige Verwunderung sorgte, war die Anlagelegende Technologie-Unternehmen gegenüber doch notorisch skeptisch eingestellt.

Doch das Timing hätte besser kaum sein können. Buchstäblich zu mehrjährigen Tiefstkursen bei um die 90 Dollar startete Buffett seine Apple-Position, die seitdem immer weiter an Größe gewonnen hat.

Warren Buffett stockte Apple-Anteil immer weiter auf – zum richtigen Zeitpunkt

Binnen eindreiviertel Jahren hat das „Orakel aus Omaha“ in bemerkenswert kurzer Zeit eines seiner erfolgreichsten Investments aller Zeiten verbucht. Anteilsscheine von Apple haben sich seit Tiefstkursen bei 88 Dollar im Mai 2016 in der Spitze mehr als verdoppelt, zu Jahresanfang erneut mehrfach neue Allzeithochs bei 180 Dollar aufgestellt und dabei die historische Bewertungsmarke von 900 Milliarden Dollar deutlich durchbrochen.

Einer der größten Profiteure der monströsen Hausse, die Apples Börsenwert binnen eineinhalb Jahren um 450 Milliarden Dollar gesteigert hat, ist naheliegenderweise Warren Buffett selbst, der sich frühzeitig positionierte, in den Folgequartalen immer weiter zukaufte und seine Position am Ende in den zweistelligen Milliardenbereich steigerte.

Großer Appetit auf Apple: Buffett investiert weitere 5 Milliarden Dollar

Ist für Buffett nach den überraschend massiven Kurszuwächsen in relativ kurzer Zeit nun der Augenblick gekommen, um Kasse zu machen und üppige Milliardengewinne einzustreichen? Die klare Antwort lautet: mitnichten! Wie aus den Pflichtmitteilungen der Börsenaufsicht SEC nach Handelsschluss hervorgeht, hat Berkshire Hathaway im vierten Quartal nicht eine Aktie verkauft, sondern sogar nochmals zugekauft.

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Und das im ganz großen Stil: Warren Buffett erwarb über seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember – und damit unmittelbar vor und nach dem iPhone X-Launch – weitere 31,24 Millionen Apple-Aktien im Wert von heute über 5 Milliarden Dollar.

Buffetts Apple-Investment ist bereits 28 Milliarden Dollar schwer

Der Zukauf, der Berkshires Apple-Investment um massive 23 Prozent steigert, ist in diesen Dimensionen bemerkenswert – und gleichfalls ein Statement. Allein die Tatsache, dass die 87-jährige Investmentlegende trotz der 2017 rasant gestiegenen Kurse die Position nochmals aufstockt, ist ein Vertrauensbeweis für Apple, den der Techpionier nach den neuen Sorgen um die lauwarmen iPhone X-Verkäufe allzu gut gebrauchen kann, dokumentiert er gleichzeitig doch die Erwartung weiter steigender Kurse.

Während der Durchschnittskaufkurs Buffetts Geheimnis bleibt, steht doch fest, dass Berkshire Apple im dritten Quartal nicht unter 154 Dollar eingesammelt hat – die Aktie notierte zwischen Anfang Oktober und Ende Dezember zwischen 154 und 177 Dollar. Im Kurssturz vergangene Woche konnten Anleger Anteilsscheine des iKonzerns bei Kursen von bis zu 150 Dollar erwerben.

Nach einer deutlichen Kurserholung in dieser Woche notierte Apple gestern wieder bei 167 Dollar. Die Nachricht von Buffetts neuerlichem Investment hievte die Apple-Aktie heute zur Handelseröffnung dann sogar wieder über die Marke von 170 Dollar.

Bemerkenswerte Randnotiz: Buffetts Investment in Apple ist auf Schlusskursbasis bereits auf 28 Milliarden Dollar angeschwollen – und liegt damit nunmehr vor Wells Fargo, Berkshire Hathaways bisher größte Beteiligung. Finanziert wurde der erneute Zukauf zum Teil von einem anderen Tech-Pionier, dem Buffett lange die Treue gehalten hat, aber bei seinem Investment am Ende kein allzu glückliches Händchen bewiesen hatte: IBM. Buffett verkaufte im vierten Quartal fast alle Aktien von Big Blue.

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