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Staranalyst: Nicht das iPhone X, sondern der 6,1 Zoll große iPhone 8-Nachfolger wird Apples nächster Kassenschlager

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Apples neues Smartphone-Flaggschiff iPhone X © Apple

Der Superzyklus fällt aus. Spätestens seit Bekanntgabe der jüngsten Quartalsergebnisse herrscht an der Wall Street Ernüchterung über Apples neues Flaggschiff-Smartphone: Das iPhone X hat zwar im Weihnachtsquartal sein Soll erfüllt, doch nun drohen die Anschlusskäufe zu verebben. Entsprechend blicken Analysten bereits auf den nächsten Launch-Zyklus im Spätsommer. Überraschende Erkenntnis von Staranalyst Ming-Chi Kuo: Nicht das hochpreisige OLED-iPhone, sondern das Nachfolgemodell zum iPhone 8 dürfte Apples nächster Hit werden. 

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Der Fehlstart-Modus ist noch immer aktiv. In der Spitze um 17 Prozent rasselte der erfolgsverwöhnte iKonzern aus Cupertino in den vergangenen drei Wochen nach unten und vernichtete beim Kursabsturz über 130 Milliarden Dollar an Börsenwert. Auch nach der deutlichen Kurserholung seit Freitag notiert die Apple-Aktie 2018 im Minus. Der Grund: Die Enttäuschung über die jüngste Quartalsbilanz – und vor allem die weiteren Verkaufsaussichten des iPhone X.

Über Monate sah es danach aus, als ob das hoch gewettete Flaggschiff-Smartphone Apple einen neuen Superzyklus bescheren würde, doch daraus scheint zumindest in der ersten Generation nichts zu werden, sind sich immer mehr Analysten sicher. Wie der gut unterrichtete KGI Securities-Analyst Ming-Chi Kuo prognostiziert, dürfte Apple im einjährigen Lebenszyklus des iPhone X lediglich 62 Millionen Einheiten verkaufen – danach dürfte das hochgehypte Smartphone schon wieder vom Markt verschwinden.

Zwei Nachfolger zum iPhone X erwartet

Entsprechend richtet sich der Blick gerade mal 100 Tage nach dem Verkaufsstart des iPhone X auf die Nachfolgegeneration, die im Spätsommer erwartet wird. Wie Ming-Chi Kuo im vergangenen Dezember in einer Research-Note prognostizierte, dürfte Apple im diesem Jahr gleich zwei iPhone-Modelle mit OLED-Display auf den Markt bringen. Kuo erwartet ein Nachfolgemodell zum jetzigen iPhone X, das mit einer Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll ausgestattet, nach dem Formfaktor aber nur wenig größer als das iPhone 8 ist – mutmaßlich das iPhone Xs.

Mit Verweis auf die Zuliefererkette berichtete Kuo zudem, dass Apple bei der nächsten X-Generation in diesem Jahr auch ein größeres iPhone mit OLED-Display auf den Markt bringen wird. Hierbei dürfte es sich um die weiterentwickelte Plus-Variante des iPhone X handeln, das im Formfaktor dem heutigen iPhone 8 Plus ähneln würde, aber wegen des randlosen Displays tatsächlich auf eine Bildschirmdiagonale von 6,5 Zoll wachsen dürfte. Apple könnte sein bislang größtes Modell iPhone Xs Plus nennen.

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iPhone 8-Nachfolger mit LCD-Display wird Apples Trumpf

Zum eigentlich Trumpf könnte indes ein anderes Modell werden, über das sich seit einigen Monaten ebenfalls Gerüchte halten. Wie Kuo aus Zuliefererkreisen erfahren haben will, soll Apple seine Komponentenhersteller dazu angehalten haben, 3D-Sensoren, die für die Fertigung des Gesichtsscanners Face ID benötigt werden, in dreifachem Umfang zu fertigen. Der Grund: Das dritte neue iPhone dürfte ebenfalls mit einem LCD-Display ausgestattet werden, aber in der Preisklasse des heutigen iPhone 8 angeboten werden – also zwischen 700 und 800 Dollar.

Wegen des ebenfalls (fast) randlosen Display sieht Kuo den iPhone 8-Nachfolger, der mit einer Bildschirmdiagonalen von 6,1 Zoll als Phablet zwischen dem iPhone Xs und iPhone Xs Plus positioniert werden soll, auf dem Weg zum eigentlichen Kassenschlager.

Wie der KGI Securities-Analyst in einer neuen Research-Note prognostiziert, die dem Blog AppleInsider vorliegt, könnte Apple im ersten Jahr 100 bis 115 Millionen iPhones mit LCD-Display verkaufen. Apples neues Mittelklasse-iPhone würde die Premium-OLED-iPhones nach Stückzahlen damit deutlich hinter sich lassen. Kuo geht davon aus, dass das 6,1 Zoll große iPhone ab dem Launch im Spätsommer fast 50 Prozent aller iPhone-Verkäufe ausmacht.

 

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