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Tinder-Boom im Olympischen Dorf – Match-Group-Aktie auf Allzeithoch

Tinder: „It’s like real life, but better“
Tinder: "It’s like real life, but better"

Die Dating-App für die Smartphone-Generation darf in Pyeongchang nicht fehlen: Ein Klick hier, ein Wisch rechts – fertig ist das olympische Tinder-Match. Und nicht nur das: Durch das sogenannte Passport-Feature, mit dem Nutzer weltweit nach einem Partner suchen können, verzeichnete das Olympische Dorf in den letzten Tagen den bemerkenswerten Nutzeranstieg von 1850 Prozent an Möchtegern-Flirtwilligen. Die Zuneigung der Wall Street ist unterdessen echt: Die Tinder-Mutter schießt auf neue Allzeithochs.

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Olympia war der Durchbruch. „Tinder ist die nächste Ebene“, erklärte vor vier Jahren Jamie Anderson, Goldmedaillen-Gewinnerin  im Slopestyle-Snowboarding während der Olympischen Winterspiele in Sotchi bereitwillig gegenüber der US-Klatschpostille US Weekly.

„Hier im Olympischen Dorf sind nur Athleten, darunter auch einige Schönheiten. Es ist unglaublich“, fand die die 23-jährige Amerikanerin. Derselben Meinung war auch die Neuseeländerin Rebecca Torr, die bereits vor dem Wettkampf unmissverständlich klarmachte: „Ich kann es gar nicht erwarten, im Olympischen Dorf zu tindern“.

1850-prozentiger Nutzeranstieg im Olympischen Dorf

Tatsächlich gibt es wohl kaum einen geeigneteren Ort auf der Welt, um einen attraktiven, gleichgesinnten Partner zu finden – nicht zuletzt dank Tinder. Die 2012 gelaunchte Dating-App zeigt Singles bekanntlich in der nächsten Umgebung an: Mit einem Klick signalisiert man Kontaktbereitschaft, bei gegenseitigem Gefallen wird der Kontakt hergestellt („Match“).

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Genau dieser Mythos hat offenkundig auch Nutzer dazu veranlasst, sich in Pyeongchang zu tummeln – zumindest virtuell auf Tinder über das Passport-Feature, mit dem Premium-Nutzer ihren Standort weltweit verändern können.

Wie der Dating-App-Anbieter selbst mitteilte, verzeichnete das Olympische Dorf in Pyeongchang in den vergangenen Tagen über die Passport-Funktion einen Anstieg um 1850 Prozent. In anderen Worten: Wer schon nicht dabei sein kann, hofft wenigstens über Tinder virtuell mit dem/der einen oder anderen Olympionike(i)n Bekanntschaft zu machen..

Match Group an der Wall Street gefragt

Unterdessen werden die Begehrlichkeiten auch an der Börse immer größer. Mutterkonzern Match Group befindet sich nach den in den vergangenen Wochen vorgelegten Quartalszahlen deutlich im Aufwind und markierte gestern bei 38 Dollar ein neues Allzeithoch.

Der Aufwärtstrend ist bemerkenswert: Ende 2015 war die Tinder-Mutter noch mit Schwierigkeiten an der Wall Street debütiert, seitdem jedoch hat sich die Aktie mehr als verdoppelt. Lohn des anhaltenden Flirtfiebers: Gestern durchbrachen die Match Group-Anteilsscheine erstmals die Bewertungsmarke von 10 Milliarden Dollar.

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