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Petition gegen das Snapchat-Update: Hunderttausende Nutzer klagen über „unübersichtliches“ Redesign der App

Große Gegenwehr für CEO Evan Spiegel: Den Usern gefällt das neue Update überhaupt nicht
Große Gegenwehr für CEO Evan Spiegel: Den Usern gefällt das neue Update überhaupt nicht

Mit dem jüngsten Update scheint sich Snapchat keinen Gefallen getan zu haben: In den sozialen Netzwerken regt sich großer Widerstand seitens der Nutzer. Kompliziert und unübersichtlich, heißt es in vielen Kommentaren, seien der frische Anstrich für die App und die damit verbundenen Änderungen. Während Snapchat betont, dass man sich lediglich daran gewöhnen müsse, hat im Netz eine Petition bereits über 675.000 Unterschriften gesammelt. Sie wollen ihr altes Snapchat zurück.

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Die Forderung des Petitionsbriefes an die Snap Inc. ist kurz und auf den Punkt:“Remove the new Snapchat update“, entfernt das neue Update. Die Petition von Nic Rumsey ist bereits vor über einem Monat ins Leben gerufen worden, hat aber erst in den vergangenen vier Tagen größere Bekanntheit erlangt. Seitdem Snapchat sein jüngstes Update für rund 40 Millionen Nutzer zugänglich gemacht hat, haben in kurzer Zeit Hunderttausende den digitalen Brief unterschrieben. Bis Ende des Quartals soll es für die gesamte Community verfügbar sein.

Mit der neuesten Version möchten die Entwickler des US-Unternehmens ihre App persönlicher gestalten. Das Ende November vorgestellte Update trennt Inhalte von Freunden von denen der professionellen Anbieter. Die linke Seite, heißt es in der Ankündigung, „zeigt dir deine Freunde so an, wie du mit ihnen kommunizierst“. Dem gegenüber stehen die Storys der Herausgeber, Medien und der Community.

Vielen gefällt die Umsetzung der Idee jedoch gar nicht. Das Update mache den Gebrauch der App nicht leichter, sondern erschwere viele Funktionen. Auch prominente Nutzer haben ihren Unmut geäußert. Kritisiert wird ebenfalls, dass die neue Version automatisch aufs Smartphone geladen wurde – ohne nach Erlaubnis zu fragen und obwohl manch einer die Option „Automatische Aktualisierung“ ausgeschaltet hatte.

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In einem Statement ließ Snapchat bereits verlauten, dass es bei größeren Updates immer etwas dauern kann, ehe sich die Community daran gewöhnt. „Wir hoffen, dass die Nutzer die Neuerungen genießen werden, sobald dies der Fall ist.“ Dass der Aufstand der Snapchatter am Ende Erfolg hat, ist also eher auszuschließen. Derzeit hat das 2011 gegründete Start-up von CEO Evan Spiegel rund 187 Millionen tägliche aktive Nutzer.

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