Anzeige

Stefan Raabs „Das Ding des Jahres“ startet gut, über 4 Mio. sehen Olympia-Eröffnungsfeier aus Pyeongchang

ding01.jpg
"Das Ding des Jahres"-Jury: Joko Winterscheidt, Lena Gercke, Rewe-Mann Hans-Jürgen Moog, Foto: ProSieben

Zur Premiere hat sich die neue ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ gegen ihre direkten Wettbewerber durchgesetzt, „Big Bounce“ büßte bei RTL deutlich an Schwung ein. Zur Mittagszeit hatten bereits zahlreiche Zuschauer das Erste eingeschaltet, um die Eröffnung der XXIII. Olympischen Winterspiele aus Südkorea zu verfolgen. Am Abend siegte „Mainz bleibt Mainz“.

Anzeige
Anzeige

Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Freitag wissen müssen:

1. Raabs „Das Ding des Jahres“ holt sich zur Premiere die Marktführung im jungen Publikum

Stefan Raab hat wieder was erfunden, nämlich die ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ bei der Hobbybastler mit ihren Erfindungen gegeneinander antreten, um einen Werbedeal mit ProSiebenSat.1 zu gewinnen. Trotz prominent besetzter Jury (Lena Gercke, Joko Winterscheidt) fehlte es der Premiere am Freitagabend an Wucht, ProSieben kann aber zufrieden sein: 1,42 Mio. 14- bis 49-Jährige schalteten neugierig ein und brachten der Sendung (an der Raab nur hinter den Kulissen beteiligt ist) 14,9% Marktanteil bzw. die Marktführung im jungen Publikum ein. Insgesamt waren 1,93 Mio. dabei (6,5%). Keinen so glücklichen Start erwischte nachher „Die Comedy Show“: Nur 430.000 junge Zuschauer blieben dran, der Marktanteil halbierte sich auf 7,3%. Und für „Das Ding des Jahres“ steht gleich die nächste Bewährungsprobe an: Am heutigen Samstagabend läuft bereits die zweite von fünf Shows.

2. Olympia-Eröffnungsfeier aus Pyeongchang kann zur Mittagszeit nicht an Sotschi-Spitzenwerte anknüpfen

Fast 3.000 Athleten kämpfen seit gestern in 15 Sportarten um Medaillen im südkoreanischen Pyeongchang, die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2018 lief jedoch zeitverschiebungsbedingt bereits am Mittag um 12 Uhr deutscher Zeit (20 Uhr koreanischer Zeit) im Fernsehen und wurde deshalb natürlich von deutlich weniger Zuschauern gesehen als bei den Spielen vier Jahre zuvor. 4,24 Mio. Olympia-Fans bescherten dem Ersten am Mittag aber bereits 35,6% Marktanteil. Zum Vergleich: Die Eröffnungsfeier in Sotschi hatten 2014 am Vorabend 8,99 Mio. Zuschauer (39,5%) gesehen. Auch Eurosport 1 übertrug die Eröffnungsfeier aus Pyeongchang, erreichte aber nur 120.000 Zuschauer ab 3 Jahren (1,0%). Die abendliche Wiederholung zur besten Sendezeit schalteten immerhin 250.000 Zuschauer ein, die mittags keine Zeit hatten (0,8%).

3. ZDF kommt mit „Mainz bleibt Mainz“ vor „Charlotte Link“ im Ersten ins Ziel, „Wer weiß denn sowas?“ stark

Anzeige

Im Gesamtpublikum setzte sich am Abend „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ im ZDF gegen „Charlotte Link – Die letzte Spur“ im Ersten durch, wenn auch mit knapp weniger Zuschauern als im Vorjahr, als 6,78 Mio. eingeschaltet hatten. Diesmal entschieden sich 6,42 Mio. Zuschauer ab 3 Jahren für die Traditionssitzung der Mainzer Karnelvalsvereine. Das reichte für sehr gute 23,4% Marktanteil – und starke 9,6% im jungen Publikum. Im Ersten verfolgten derweil 5,14 Mio. „Charlotte Link“ (15,8%), zuvor informierten sich  5,93 Mio. in der „Tagesschau“ über die Querelen in der SPD und den Abgang von Martin Schulz. Ebenfalls stark: „Wer weiß denn sowas?“ mit 4,24 und 4,10 Mio. Vorabend-Zuschauern (19,1% bzw. 15,3%).

4. „Big Bounce“ verliert bei RTL deutlich an Schwung, Sat.1 stürzt im Show-Wettstreit ab

Bei RTL musste die Trampolin-Show „Big Bounce“ mit Matthias Opdenhävel seit der hervorragenden Premiere deutlich Federn lassen: Von über 20% Marktanteil konnte gegen die ProSieben-Erfinder nämlich keine Rede mehr sein, die dritte Ausgabe des Hüpfspaßes landete bei 1,35 Mio. 14- bis 49-Jährigen bzw. 13,3% Marktanteil. Erfolgreichste RTL-Sendung war „GZSZ“ mit 1,55 Mio. am Vorabend. Richtig mies sah’s derweil für Sat.1 aus, das angesichts der großen Showkonkurrenz (auch durch die eigene Schwester) mit „Paul Panzers Comedy Spieleabend“ überhaupt keine Chance mehr hatte: 4,9% Marktanteil, noch schlechter als in der Vorwoche. 530.000 schalteten ein, auf 670.000 und 6,5% kam im Anschluss „Genial daneben“. Bei Vox startete am Abend die fünfte Staffel „Chicago Fire“ mit verhaltenen 5,9% und 5,7% (jeweils mit 0,59 Mio.). Etwas besser (6,3%) lief’s für „Robocop“ bei RTL II, etwas schlechter (4,4% bis 4,6%) für „Navy CIS“, „Navy CIS: New Orleans“ und „The Mentalist“ bei kabel eins.

5. WDR und MDR mäßig erfolgreich mit Karneval-Schlager-Melange, ZDFneo punktet mit „Lewis“

Noch mehr Karneval gefällig? Der MDR sendete „Meine Schlagwerwelt – Die große Faschingsparty“ und brachte 0,81 Mio. (2,6%) zum Feiern. „‚Einmal Prinz zu sein …‘ – Eine Session mit dem Kölner Dreigestirn“ stieß im WDR derweil auch eher auf mäßiges Interesse (0,46 Mio. bzw. 1,4%). Deutlich erfolgreicher war ZDFneo, wo 1,31 Mio. (4,0%) „Lewis: Die Löwen von Nemea“ sahen. „The Interceptor“ hatte es danach sehr viel schwerer (0,47 Mio. und 1,6%).

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige