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Trotz „Trump Bump“: Das Digitalgeschäfts läuft, aber die New York Times macht Verlust

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Dank deutlicher Fortschritte im Digitalgeschäft hat die New York Times zum Jahresende besser als erwartet abgeschnitten. Der Rummel um US-Präsident Donald Trump sorgt weiter für hohes Interesse an der Berichterstattung. Dennoch fiel im vierten Quartal ein Millionenverlust an, wie die New York Times Company - der Verlag hinter dem Traditionsblatt - am Donnerstag mitteilte.

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Im Schlussquartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 484 Millionen Dollar (394 Mio Euro). Während Auflage und Anzeigenerlöse bei den klassischen Print-Produkten weiter wegbrechen, boomt das Online-Geschäft. Bei seinen digitalen Angeboten konnte das Blatt die Kundenzahl mithilfe von Sonderangeboten um 157 000 auf insgesamt rund 2,6 Millionen Abonnenten steigern.

Die New York Times profitiert insbesondere von den Schlagzeilen, die US-Präsident Trump liefert, der mit der Zeitung im Dauerclinch liegt. Zudem erfreuen sich aber auch andere Inhalte wie Kochrezepte und Kreuzworträtsel großer Beliebtheit. Die Online-Werbeeinnahmen wuchsen um 8,5 Prozent und steuerten 46 Prozent zu den gesamten Anzeigenerlösen bei. Im Printbereich betrug das Minus 8,4 Prozent.

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Doch der Verlag tut sich schwer, mit den digitalen Geschäften Geld zu verdienen. So wurde das Schlussquartal unter dem Strich mit einem Verlust von 57,8 Millionen Dollar (47,1 Mio Euro) beendet. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein Gewinn von 37,6 Millionen Dollar in der Bilanz gestanden. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 brach der Gewinn um gut 70 Prozent auf 6,8 Millionen Dollar ein.

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