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Werbe-Desaster beim Super Bowl: US-Autobauer Dodge warb mit Martin Luther King-Rede und fiel auf die Nase

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Im Grunde ist es jedes Jahr dieselbe Story: Erst wird der Super Bowl als TV-Event der Superlative gefeiert und dann die tollen Werbespots, bei denen sich die Agenturen besonders viel Mühe gegeben haben. So auch in diesem Jahr. Doch diesmal ist eine Kleinigkeit anders. Der US-Autobauer Dodge legte für seine Ram Truck ein Filmchen vor, dem vor allem eines gelang: Sehr viele Zuschauer zu verärgern.

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Aufhänger für den Clip ist eine Rede die Martin Luther King jr. am 4. Februar 1968, also genau 50 Jahre vor dem diesjährigen Super Bowl-Sonntag gehalten hat. Der Bürgerrechtler sprach unter anderem über das Dienen.

Diese Rede nahm der Autobauer und unterlegte sie mit Bildern des Autos und hart-arbeitender Amerikaner. Der Spot gipfelt in dem Claim: “Built to Serve”.

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Die Folge: Sofort gab es zahlreiche kritische Tweets und Posts wie: „Die schlechteste Werbung ist solche, die Idole wie Martin Luther King Jr. nutzt, um Dinge wie einen Dodge Ram Truck zu verkaufen“ oder „Nicht sicher, ob Martin Luther Kings Traum war, einen Dodge Ram zu fahren.“ Über 100.000 Tweets gab es allein mit dem Inhalt „Dodge“, doch laut Analyse-Tool Talkwalker waren 51% davon negativ, nur 7% positiv. Ein Werbespot, der nach hinten los ging.

Es etwas besser sieht das Verhältnis zwischen gehobenen und gesenkten Daumen bei YouTube aus. Auf der Video-Plattform bewertete 4.000 Nutzer den Film positiv und 9.000 negativ.

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