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Verrückt: Werbeagentur Dojo veröffentlicht Anti-Influencer-Rap mit vielen Influencern, um eigene Klamotten-Kollektion zu promoten

Eindrücke aus dem Musikvideo: Darin bewirbt die Agentur Dojo ihre neue Kollektion „Defluencer“
Eindrücke aus dem Musikvideo: Darin bewirbt die Agentur Dojo ihre neue Kollektion „Defluencer"

Ein Video gegen die Influencer-Hysterie gespickt mit prominenten Vertretern dieser Szene? Das Musikvideo der Berliner Werbeagentur Dojo setzt diese Idee um und stellt eine neue Modekollektion mit dem Namen „Defluencer" vor. Veröffentlicht wurde die schräge Werbekampagne passend zum Abschluss der Berliner Fashion Week.

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„Ihr macht eine Aktion gegen Influencer und wollt die mit Influencern bewerben? Check‘ ich null“, sagt eine junge Frau zu Beginn des Musikvideos, während sie beim Tätowierer auf der Liege zu sehen ist. In den folgenden, rund dreieinhalb Minuten bewirbt die Werbeagentur Dojo aus Berlin die erste Anti-Influencer-Mode-Kollektion, die vom Label Muschi Kreuzberg entworfen wurde. Der eigentliche Gag des Clips ist, dass er gegen die Euphorie der Influencer-Szene rappt und deren Untergang besingt, dafür aber viele bekannte Meinungsmacher ins Boot geholt hat, um die Kollektion zu bewerben.

Das von Pretty Ugly, Produktionstochter von Dojo, konzipierte Video ist eine Art Instagram-Collage, denn es besteht einzig aus echten Instastories bekannter Influencer. Laut Muschi Kreuzberg ist es damit das erste in diesem Stil. In der YouTube-Beschreibung zum Video bedankt sich Muschi Kreuzberg bei allen Beteiligten aus dem „Gästelisten-Ghetto“ und einem Menschen, der das alles möglich macht: Facebook-Chef Mark Zuckerberg.

Im Video sind neben dem Agenturchef Joachim Bosse, der selbst rappt und Manny Marc, der sich für den Text verantwortlich zeigt, Nura vom Rapduo SXTN und Nikeata Thompson zu sehen. Die Kampagne startet zum Ende der Berliner Fashion Week, die am heutigen Freitag ihren Abschluss findet.

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Mit dieser Parodie kommt die Agentur Dojo genau zur richtigen Zeit auf den Markt. Erst Anfang der Woche sorgte eine Dokumentation vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) für Gesprächsstoff. Zwei WDR-Reporter wollten innerhalb von vier Wochen möglichst viele Follower und Werbeaufträge bekommen. Am Ende standen dem Einsatz von 200 Euro Angebote im Wert von über 2.900 Euro gegenüber. Das Experiment entlarvte damit die Fake-Influencer-Welt bei Instagram.

Zum Ende des Videos werden übrigens alle involvierten Meinungsmacher aufgezählt, bewusst in unlesbar rasanter Geschwindigkeit. Soll schließlich niemand behaupten, dass es sich hierbei um Werbung handelt.

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