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Deutscher Fernsehpreis 2018: Dunja Hayali, Jan Böhmermann und Marietta Slomka sind nominiert

Dunja Hayali, Jan Böhmermann und Marietta Slomka gehören zu den Nominierten des Deutschen Fernsehpreises 2018
Dunja Hayali, Jan Böhmermann und Marietta Slomka gehören zu den Nominierten des Deutschen Fernsehpreises 2018

In knapp zwei Wochen wird in Köln zum 19. Mal der Deutsche Fernsehpreis vergeben. Wurden die Nominierungen in den fiktionalen Kategorien bereits im Dezember bekannt gegeben, entschied die Jury jetzt über die besten Produktionen und Einzelleistungen des vergangenen Fernsehjahres in Unterhaltung, Information und Sport. Neben u.a. Marietta Slomka, Dunja Hayali und Carmen Miosga kann auch Jan Böhmermann mal wieder auf die Auszeichnung hoffen.

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Der Deutsche Fernsehpreis wird 2018 in insgesamt 24 Kategorien verliehen; die Gala wird auch 2018 von Barbara Schöneberger moderiert. „2017 war ein Jahr großer Umbrüche, und vieles Sichergeglaubtes ist in Bewegung geraten. Gerade dann braucht es im Fernsehen Programme und Protagonisten mit Haltung, die Klartext reden, Positionen jenseits des Politikbetriebs vermitteln und Tiefenanalysen zu den zentralen politischen und gesellschaftlichen Fragen liefern“, sagt Jury-Vorsitzende Lutz Carstens.

Das sind alle Nominierten im Überblick:

Die Nominierungen in der Information

„Beste Moderation/Einzelleistung Information“:
Dunja Hayali mit ihren Reportagen in ihrer Sendung „dunja hayali“ (ZDF/doclights/Riverside) und ihrer Moderation des „ZDF-Morgenmagazins“ (ZDF) sowie Caren Miosga und Marietta Slomka mit der Präsentation der „Tagesthemen“ (ARD) bzw. des „heute-journal“ (ZDF) und mit ihren präzisen politischen Interviews.

„Beste Information“: „Endlich Klartext! – Der große RTL II Politiker-Check“ (RTL II/doclights) mit dem Comedian Abdelkarim, „Fahrbereitschaft“ (rbb/Räuberleiter GmbH) mit Jörg Thadeusz und „Volksvertreter“ (ZDFneo/ Wieduwilt Film & TV Production) mit Jo Schück.

„Beste Dokumentation/Reportage“: „Drei Tage im September. Angela Merkels einsame Entscheidung“ (Arte/MDR/Broadview TV) analysiert die deutsche Flüchtlingspolitik und ihre Widersprüche, „Nervöse Republik – Ein Jahr Deutschland“ (ARD/NDR/rbb/Eco Media) zeigt den deutschen Politik- und Medienbetrieb unter Druck, „RTL extra: Fake News“ gibt undercover Einblicke in deren Schaltzentralen (RTL/ infoNetwork/Redaktion extra), „Die Story im Ersten: Das Darknet – Eine Reise in die digitale Unterwelt“ (ARD/NDR) liefert ein brillantes Erklärstück und „ZDFzoom: Gefährliche Verbindungen – Trump und seine Geschäftspartner“ (ZDF).

„Bestes Infotainment“: „Panorama – die Show: Früher war alles besser“ (NDR) mit Michel Abdollahi, das Investigativ-Format „Uncovered“ mit Thilo Mischke (ProSieben/pqpp2) und die dreiteiligen „Terra X“-Reihe „Der große Anfang – 500 Jahre Reformation“ mit Harald Lesch zum Luther-Jahr.

Die Nominierungen in der Unterhaltung

„Beste Comedy“: Das Satiremagazin „extra 3“ (ARD/NDR) mit Christian Ehring, die „heute-show“ (ZDF/Prime Productions/Knacker Einfach Medienproduktion) mit Oliver Welke u.a. sowie das Sketch-Format „Kroymann“ (ARD/RB/Bildundtonfabrik) mit Maren Kroymann.

„Beste Unterhaltung Primetime“: „Ninja Warrior Germany“ (RTL/Norddeich TV) mit Laura Wontorra, Frank Buschmann und Jan Köppen als Moderations-Trio, „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ (VOX/Talpa Germany) mit Sascha Vollmer und Alec Völkel als Gastgeber und Mark Forster, Lena Meyer-Landrut, Stefanie Kloß, Gentleman, Moses Pelham und Michael Patrick Kelly sowie „The Voice of Germany“ (ProSieben/SAT.1/Talpa Germany) mit Yvonne Catterfeld, Samu Haber, Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier sowie Mark Forster und den Moderatoren Thore Schölermann und Lena Gercke.

„Beste Unterhaltung Late Night“: „LUKE! Die Woche und ich“ (SAT.1/Brainpool TV) mit Luke Mockridge, „Neo Magazin Royale“ (ZDF/ZDFneo/Bildundtonfabrik) mit Jan Böhmermann und die „Die Pierre M. Krause Show“ (SWR).

„Beste Moderation/Einzelleistung Unterhaltung“: Michael Kessler in „Kessler ist… Wolfgang Bosbach“ (ZDF/ITV Studios Germany) und Luke Mockridge in „LUKE! Die Woche und ich“ / Die Schule und ich“ / Die 90er und ich“ / Das Jahr und ich“ (alle SAT.1/Brainpool TV). Darüber hinaus sind Sonja Zietlow und Daniel Hartwich nominiert, deren Moderationen und Kommentare 2017 einmal mehr zu den Highlights von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL/ITV Studios Germany) gehörten.

„Bestes Factual Entertainment“: „Dein Song“ (KiKa/ZDF/bsb-film/MBTV) begibt sich auf die Suche nach jugendlichen Songwritern, „Feuer & Flamme“ (WDR/SEO Entertainment), begleitet den Alltag der Feuerwehr in Gelsenkirchen, Tim Mälzer, Tim Raue, Roland Trettl, Christian Lohse u.a. erkunden mit dem Kochwettbewerb „Kitchen Impossible“ (VOX/Endemol Shine Germany) die Welt.

„Beste gestalterische Leistung Unterhaltung“: Mark Achterberg für die Live Regie der Shows „Let‘s Dance“ (RTL/Seapoint/Tower) und „Germany‘s next Topmodel – Das Finale” (ProSieben/Redseven Entertainment), Micky Beisenherz, Jens Oliver Haas und Jörg Uebber als Autoren von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (RTL/ITV Studios Germany) und Ralf Kamin und Christian Bender für ihren Schnitt von „The Taste“ (SAT.1/Redseven Entertainment).

Die Nominierungen im Sport
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„Beste Sportsendung“: Bei der Eishockey-WM kämpften im vergangenen Jahr die 16 besten Nationalmannschaften um den Titel. Mit ihren Kommentaren zu diesem Sportereignis der Spitzenklasse sicherte sich das Sport1-Team Sascha Bandermann, Rick Goldmann und Basti Schwele einen Platz unter den besten Drei. Auch die Begeisterung für die Formel 1 hält an. Als Kommentatoren der vergangenen Saison könnten RTL-Reporter Florian König und Rennsportlegende Niki Lauda auf der Pole Position landen. Schließlich erwiesen sich Sportjournalist Matthias Stach und Tennislegende Boris Becker bei Eurosport mit ihren Kommentaren zu den US Open als perfekte Doppelpartner – mit Chancen auf eine Trophäe beim Deutschen Fernsehpreis 2018.

Die Nominierungen in der Fiktion

„Bester Fernsehfilm“: „Katharina Luther“ (ARD/MDR/ARD Degeto/BR/SWR/Eikon Süd/Cross Media/Conradfilm/Tellux Film) mit Karoline Schuch in der Titelrolle und Devid Striesow als Martin Luther, das Familiendrama „Eine unerhörte Frau“ (ZDF/arte/Lailaps Pictures) u.a. mit Rosalie Thomass und Gisela Schneeberger sowie das zeitgeschichtliche Drama „Zuckersand“ (ARD/BR/ARD Degeto/MDR/Claussen + Putz/Wilma Film) von Dirk Kummer.

„Bester Mehrteiler“: „Brüder“ (ARD/SWR) mit Edin Hasanović in der Rolle eines deutschen „IS“-Kämpfers, der Spionage-Dreiteiler „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) mit Tom Schilling und Ben Becker sowie der Politthriller „Tod im Internat“ (ZDF/TV60 Filmproduktion) mit Nadja Uhl und Hanno Koffler.

„Beste Drama-Serie“: „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) sowie die Geschichte der „Charité“ (ARD/MDR/ARD Degeto/UFA Fiction/MIA Film). Neben der Polit-Serie „Hindafing“ (BR/NEUESUPER) mit Maximilian Brückner als Provinzbürgermeister überzeugten auch „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) mit Julia Jentsch und „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television) mit Kida Khodr Ramadan und Frederick Lau mit Hochspannung und atmosphärisch dichten Milieustudien

„Beste Comedy-Serie“: „Blaumacher“ (ZDFneo/ Dreamtool) mit Marc Ben Puch und Lisa Martinek, „jerks.“ (ProSieben/maxdome/Talpa Germany) mit Christian Ulmen und Fahri Yardım und „Magda macht das schon!“ (RTL/Polyphon) mit Verena Altenberger in der Rolle der polnischen Altenpflegerin Magda Wozniak nominiert.

„Beste Schauspielerin“: Liv Lisa Fries für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film), Julia Jentsch für „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) und Anna Schudt für „Ein Schnupfen hätte auch gereicht“ (RTL/Zeitsprung Pictures) Ebenfalls nominiert sind Nadja Uhl für „Tod im Internat“ (ZDF/TV60 Filmproduktion) und Felicitas Woll, die sowohl in „Nackt. Das Netz vergisst nie.“ (SAT.1/Westside) als auch in „Das Nebelhaus“ (SAT.1/Wiedemann & Berg) zu sehen war.

„Bester Schauspieler“: Maximilian Brückner, der für die Serie „Hindafing“ (BR/NEUESUPER) und den Luther-Film „Zwischen Himmel und Hölle“ (ZDF/UFA Fiction/MIA Film) vor der Kamera stand. Edin Hasanović geht mit seiner Leistung in „Brüder“ (ARD/SWR) ins Rennen und Peter Kurth erhielt seine Nominierung für seine Rolle in „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film). Kida Khodr Ramadan überzeugte in „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television) und Tom Schilling in „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film).

„Beste Regie“: Marvin Kren für „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television), Hans-Christian Schmid für „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) sowie Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film).

„Bestes Buch“: Hanno Hackfort, Richard Kropf, Bob Konrad, Benjamin Hessler und Marvin Kren („4 Blocks“, TNT Serie/Wiedemann & Berg Television), Anne-Marie Keßel („Nackt. Das Netz vergisst nie.“, SAT.1/Westside) sowie Hans-Christian Schmid und Bernd Lange („Das Verschwinden“, ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Film-produktion/MIA Film).

„Beste Kamera“: Eeva Fleig für „Blaumacher“ (ZDFneo/Dreamtool), Frank Griebe, Bernd Fischer und Philipp Haberlandt für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film) sowie Judith Kaufmann für „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) und „Tatort: Amour fou“ (ARD/RBB/ Real Film Berlin).

„Bester Schnitt“: Jan Hille und Lars Jordan für „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television), Darius Simaifar für „Alarm für Cobra 11“ (RTL/action concept) sowie Antje Zynga, Alexander Berner und Claus Wehlisch für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film).

„Beste Musik“: Johnny Klimek und Tom Tykwer für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film), der Soundtrack der Band The Notwist für „Das Verschwinden“ (ARD/ARD Degeto/BR/NDR/SWR/23/5 Filmproduktion/MIA Film) sowie die Musik von Stefan Will und Marco Dreckkötter für „4 Blocks“ (TNT Serie/Wiedemann & Berg Television).

„Beste Ausstattung“: Pierre-Yves Gayraud und Szenenbildner Uli Hanisch für „Babylon Berlin“ (Sky/ARD/ARD Degeto/X Filme Creative Pool/Beta Film), Bernd Lepel für „Charité“ (ARD/MDR/UFA Fiction/MIA Film) und „Der gleiche Himmel“ (ZDF/UFA Fiction/Beta Film/Rainmark Films/MIA Film) sowie Esther Walz für „Katharina Luther“ (ARD/MDR/ARD Degeto/BR/SWR/Eikon Süd/Cross Media/ Conradfilm/Tellux Film).

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