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Nach „Fire and Fury“-Enthüllungen: Trumps Ex-Chefberater Steve Bannon verlässt Breitbart News

Steve Bannon ist Ex-Chefstratege von Donald Trump und wegen jüngster Äußerungen nun auch seinen Job bei Breitbart los
Steve Bannon ist Ex-Chefstratege von Donald Trump und wegen jüngster Äußerungen nun auch seinen Job bei Breitbart los © ABC / YouTube

Steve Bannon, ehemaliger Chefberater von Donald Trump, verliert seinen Posten als Herausgeber der umstrittenen Nachrichtenseite Breitbart. Das berichtet die New York Times, laut der Bannon den Rückhalt von Großspenderin Rebekah Mercer verloren habe. Sie zählt zu den wichtigsten Unterstützern des US-Präsidenten und Geldgeberin von Breitbart und hatte sich nach den "Fire and Fury"-Enthüllungen von Bannon distanziert.

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In einer öffentlichen Stellungnahme hatte die einflussreiche Großspenderin von Trump und Breitbart mit Verärgerung auf die Äußerungen Bannons, die im Buch „Fire and Fury“ von Michael Wolff erschienen sind, reagiert. Darin wird der ehemalige Chefberater des US-Präsidenten unter anderem mit Worten zitiert, die Trumps geistige Fitness infrage stellen; auch dessen ältesten Sohn Don Junior soll der ehemalige Chefstratege verunglimpft haben.

Bannon, der vor einigen Tagen offenbar erfolglos sein Bedauern über die Wirkung seiner Worte ausgedrückt hatte, zählt zu den wichtigsten Quellen des Werkes, das Donald Trump aktuell in Bedrängnis bringt. Dass Bannon nun so weit den Rückhalt verloren habe, seinen Posten räumen zu müssen, sei laut Times darauf zurückzuführen, dass es dem Strategen nicht gelungen sei, den Schaden zu begrenzen.

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Weiter zitiert die Zeitung aus einer Mitteilung des Unternehmens, nach der Bannon und die Geschäftsführung von Breitbart einen „reibungslosen Übergang“ schaffen wollen. Zudem habe Bannon betont, stolz auf die Leistung des Breitbart-Teams zu sein.

Bannon ist ehemaliger Chefredakteur der rechtsnationalistischen Nachrichtenseite und wechselte nach seiner Zeit als Chefberater im Weißen Haus dorthin zurück, um den Posten des Executive Chairman, also des Vorstandsvorsitzenden, zu übernehmen. Breitbart gilt als Haus- und Hofmedium des US-Präsidenten und zählt, auch wegen seiner zum großen Teil falschen bzw. tatsachenverdrehenden Berichterstattung, zu den umstrittensten Nachrichtenseiten der Welt.

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