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“Scheiß-peinlicher Moment”: Claus Kleber erklärt seine seltsame Kopf-ab-Geste mitten im “heute-journal”

Claus Kleber fühlt sich unbeobachtet und gibt der Regie den Hinweis das Interview zu beenden. Dumm nur, es lief live im TV
Claus Kleber fühlt sich unbeobachtet und gibt der Regie den Hinweis das Interview zu beenden. Dumm nur, es lief live im TV

Neben den “Tagesthemen” feierte am gestrigen Dienstag auch das “heute-journal” seinen 40. Geburtstag. Und wie die ARD-Macher erinnern sich natürlich auch die ZDF-Moderatoren an besondere Begebenheiten. Via Twitter verriet Claus Kleber dabei seinen peinlichsten “heute-journal”-Moment: eine völlig unpassende Kopf-ab-Geste in Richtung eines Interview-Partners. Kleber dachte, die Kamera laufe nicht...

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Die Situation ist allerdings schon einige Jahre her. Im Jahr 2003, auf dem Höhepunkt der Debatte um die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 von Gerhard Schröder, unterhielt sich Kleber mit dem Wirtschaftswissenschaftler Michael Burda. Das Interview wurde vor der Sendung aufgezeichnet. Doch während die Regie die Aufzeichnung dann live im “heute-journal” abspielte, dachte der Moderator auf einmal: “Shit, die spielen das falsche Band ab, ich bin immer zu sehen, auch wenn der Professor spricht und ich nichts zu sagen habe”, erinnert sich Kleber.

Eigentlich gilt bei solchen Interviews: Sobald der Gesprächspartner spricht, ist nur noch er und nicht auch der Moderator zu sehen. Doch das war diesmal anders. Ab diesem Moment wusste Kleber: “Nachher, gleich, gibt es einen scheiß-peinlichen Moment”. Und das war tatsächlich so. Denn alle Zuschauer konnten sehen, wie der Moderator seiner Regie das Signal gab, das Interview zu beenden: die klassische Kopf-ab-Geste.

Von diesem Moment an blieben Kleber nur noch wenige Sekunden sich zu überlege, wie er sich jetzt bei den Zuschauern entschuldigen sollte. Das löste der Moderator dann ziemlich routiniert – indem er einfach sagte, was passiert und was der Grund dafür war. Die Zuschauer, so Kleber, hätten ein „Internum“ mitbekommen, und „das sollten Sie nicht sehen“. Dass es vielen Menschen seltsam vorkommen musste, dass die Redaktion die „Kopf-ab-Geste“ als Zeichen für einen Cut, also die sofortige Unterbrechung des Gesendeten, verwendete, war dem ZDF-Mann dabei nur zu bewusst. Er versprach dem Publikum, man werde sich „eine dezentere Geste dafür ausdenken“.

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