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Alte weiße Männer lästern über Trump, Schulz und die Hauptstadt-Journalisten: der launige Jahresrückblick von Gregor Gysi und Harald Schmidt

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Es gibt diese TV-Momente, in denen man die “Late Night-Show” von und mit Harald Schmidt vermisst. Am zweiten Weihnachtsfeiertag war es wieder soweit. Da zeigte n-tv seinen “ganz pointierten Jahresrückblick”, bei dem Schmidt zusammen mit Gregor Gysi das Jahr 2017 Revue passieren ließ. Tatsächlich lieferten die beiden einen wunderbaren Mix aus platten Pointen, gepflegten Gehässigkeiten und intelligenten Spitzfindigkeiten - stets garniert mit einer Prise Medienkritik.

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So merkte Schmidt beim Thema Wahlausgänge maulig an, dass man langsam doch mal mit dem Volk ein ernstes Wort reden müsse. Die würden ja ständig eben nicht das tun, was die Hauptstadt-Journalisten gerne gesehen hätten. Stattdessen hätten beispielsweise die US-Amerikaner den Präsidenten gewählt, den sie tatsächlich – zumindest damals – gerne gehabt hätten.

Die Sendung folgte einem klaren Schema: Es gab einen leidlich lustigen Trailer, der einen Themenkomplex (Jamaika, Trump, G20 etc.) zusammenfasste. Dann lieferten der Linken-Politiker und der Ex-Late-Night-Talker in bester Statler und Waldorf-Manier ihre gehässigen Einschätzungen. Wobei Gysi sich noch mehr um sachliche Argumente bemühte. Auf seine Frage, ob Schmidt sich nicht seine TV-Show zurück wünsche, merkte er jedoch auch an: “Jeden Abend Trump? Das wäre zu einfach und zu öde.”

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Immer wieder als Punchingball für ihre Pointen musste vor allem eine Gruppe herhalten: Die Hauptstadt-Journalisten. So äzte Schmidt beispielsweise beim Thema Paradise Papers, dass das ein wunderbares Beispiel für „Empörungsjournalismus” sei: “Eine Riesen-Nummer für die Journalisten, die uns – dem einfachen Wahlvolk – jedoch völlig Schnuppe ist.“

Die ganze Sendung gibt es hier zu sehen.

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