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Trailer veröffentlicht: US-Kultserie „Homeland“ kehrt im Februar 2018 mit 7. Staffel zurück

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In Rage wie eh und je: "Homeland"-Heldin Carrie Mathison (Claire Danes) / Screenshot: © Showtime / YouTube

Sie kehrt zurück: Ex-CIA-Agentin Carrie Mathison ist auch im kommenden Jahr wieder in der Showtime-Kultserie im Einsatz. Der zu CBS gehörende Kabelsender kündigte heute den Start der siebten Staffel für den 11. Februar nächsten Jahres an und veröffentlichte gleichzeitig den ersten Trailer der neuen Spielzeit, in dem Serienheldin Carrie eine Verschwörung in der US-Regierung aufzuklären versucht. Erstmals mit dabei sind zwei Serienstars aus "House of Cards" und "The Americans"

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Über mindestens drei Staffeln galt „Homeland“ als Goldstandard der modernen Spionageserie. Ein traumatisierter Kriegsheld kehrt mit einem dunklen Geheimnis nach Hause zurück, eine aufstrebende CIA-Agentin erkennt die Gefahr, während Geheimdienst-Operationen rund um den Erdball vermeintliche Partner zu Feinden werden lassen und vice versa – willkommen in der Welt von „Homeland“.

Dann passierten eine Menge verrückte Dinge: Regisseur Alex Gansa opferte mit Damian Lewis seinen männlichen Hauptdarsteller und ließ  Serienheldin Carrie Mathison (Claire Danes) scheitern, den CIA quittieren und am Ende mit einem deutschen Lover durch Berlin irrlichtern, um dann doch einen Terroranschlag auf dem Hauptbahnhof zu vereiteln.

Sechste „Homeland-Staffel“ setzte auf das falsche Pferd

In der jüngsten Staffel folgte die Rückkehr nach Washington: Der Plot wurde um die US-Präsidentschaftswahl herum konstruiert und damit so dicht wie nie in den vorangegangenen fünf Jahren an die politische Realität unserer Tage angelehnt. Es ging um die kritische Übergangsphase (Transition Period) zwischen dem scheidenden und der neuen Präsidentin, die die Welt ebenfalls nach dem überraschenden Wahlsieg Donald Trumps erlebt hat.

Homeland-Produzent Alex Gansa setzte wie der Rest der Welt allerdings von vornherein auf das falsche Pferd – nämlich auf eine neue Präsidentin, gespielt von Elizabeth Marvel (bekannt aus House of Cards), die natürlich Assoziationen zu Hillary Clinton aufkommen lassen sollte.

Neue Staffel startet am 11. Februar in den USA

Um trotzdem möglichst viele Parallelen zu den Wirren der jungen Trump-Ära zu bemühen, führte Homeland die Figur des rechtskonservativen Radiomoderators Brett O’Keefe ein (Talkshow: „The real Truth“), der der einerseits an den Infowars-Gründer Alex Jones, andererseits in seinem Auftritt an den früheren Breitbart-Chefredakteur Steve Bannon erinnert. Am Ende spitzte sich ein Konflikt zwischen der neuen Administration und dem Geheimdienst CIA immer weiter zu – ganz wie zu Beginn der Amtszeit von Donald Trump.

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Die neue – und bereits siebte – Staffel,  die in den USA am 11. Februar startet, knüpft nahtlos an das Chaos der letzten Spielzeit an, wie der erste Trailer verrät, der heute veröffentlicht wurde.

Mehr denn je scheint Carrie auf sich allein gestellt, die überraschenden Verhaftungen von CIA-Mitarbeitern durch die neue Präsidentin aufzuklären, um dann überraschend festzustellen, dass ihr Mentor Saul Berenson (Mandy Patinkin) plötzlich aus dem Gefängnis entlassen und zum Sicherheitsberater der neuen Administration ernannt wird.

Echo der Trump-Präsidentschaft: „Das Land ist im freien Fall und reißt sich selbst in Stücke“

Es ist also wie immer bei der Kultspionageserie: Nichts ist wie es scheint – ein doppeltes Spiel gehört zum festen Repertoire. Fest steht dagegen, dass Showtime zwei prominente Darsteller aus anderen Serien als neue Charaktere verpflichtet: Costa Ronin, bekannt aus der 80er-Spionageserie „The Americans“ und  Sandrine Holt aus „House of Cards“.

„Das Land ist im freien Fall und reißt sich selbst in Stücke“, schreit Carrie gegen Ende des Trailers. Es klingt wie ein Echo auf das erste Jahr der Trump-Präsidentschaft…

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