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„Schwierig zu gucken, aber noch schwieriger, damit aufzuhören“: „Dark“ begeistert die internationale Presse

Die Mystery-Crime-Serie „Dark“ ist die erste deutsche Netflix-Produktion
Die Mystery-Crime-Serie "Dark" ist die erste deutsche Netflix-Produktion

Am vergangenen Freitag startete mit "Dark" die erste deutsche Serie beim Streaminganbieter Netflix. Der Mystery-Thriller sorgt auch über die Grenzen Deutschlands hinaus für Aufsehen – und wird vor allem in den USA und Großbritannien gefeiert. "Ein raffinierter, erwachsener Krimi", urteilt beispielsweise der britische Guardian. Und die New York Times titelt, mit "Dark" würde Streaming die Grenze überqueren.

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Mit den beiden deutschen Serien „Dark“ und „Babylon Berlin“, die kurz zuvor Premiere bei Sky feierte, würde Deutschland und damit der Ruf der deutschen TV-Landschaft eine neue Ära einläuten, heißt es in dem Text der New York Times weiter. Autor Thomas Roger bezieht sich dabei auch auf das Zitat des „Dark“-Regisseurs Baran bo Odar, der während der Weltpremiere der Serie sagte: „Wir waren für eine sehr lange Zeit uncool. Aber ich glaube, das ändert sich gerade.“

Der britische Telegraph vergibt der neuen Netflix-Serie vier von fünf möglichen Sternen. Für den Rezensenten hinken die ständigen Vergleiche mit dem Netflix-Hit „Stranger Things“. Er urteilt „mehr Goethe als Ghostbusters“ und bewertet die Serie mit dem Prädikat „Popcorn Entertainment.“ Trotz des anfänglich überaus verwirrenden Plots, empfiehlt er Serien-Fans durchzuhalten, „weil die Spannung stetig hochfahre“ und schließlich in „einem Netz aus Verschwörungen und begrabenen Geheimnissen“ ende.

Auch das US-Portal The Verge kritisiert, dass die vielen Handlungsstränge und Protagonisten vor allem zu Beginn der Serie für Verwirrung sorgen. Doch der „Dark“-Look verfüge über „schmerzhaften Sinn für Schönheit und Einsamkeit“. Diese Serie sei schwierig zu gucken, aber noch schwieriger sei es, damit aufzuhören.

„Es gibt nur wenige Fehltritte in ‚Dark'“, stellt der Guardian-Autor Lanre Bakare fest. Dazu gehöre unter der ständige Einsatz von Zeitlupen-Aufnahmen als Stilmittel, die leider eher an den Look einer Daily Soap erinnerten, so Bakare. Doch ansonsten sei die Serie ein „raffinierter, kluger und erwachsener Krimi“, der die Vergleiche zu „Stranger Things“ absolut nicht nötig habe. „Dark“ verbreite in den Stundenplänen vieler Binge Watcher eine „edle Finsternis“.

Für den Rezensenten von CNN ist die -Serie „unterhaltend, beängstigend, faszinierend und verblüffend“. Zwar würden Amerikaner traditionell anderen Themen bevorzugen, heißt es bei CNN, doch sie sollten der Serie dennoch eine Chance geben. Denn „Dark“ sei in der Lage, „das Verlangen nach gutem Storytelling zu sättigen“.

Auch bei Twitter ist das Echo auf „Dark“ groß. Unter dem Hashtag #DarkNetflix diskutieren zahlreiche Fans – national als auch international – über die erste deutsche Netflix-Serie:

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