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Mega-Medien-Merger: Disney steht offenbar vor einer Teil-Übernahme von 21st Century Fox – James Murdoch könnte neuer CEO werden

Disney-Boss Robert Iger könnte nach Rupert Murdochs 21st Century Fox greifen  – und seinen Sohn James zum neuen CEO machen
Disney-Boss Robert Iger könnte nach Rupert Murdochs 21st Century Fox greifen – und seinen Sohn James zum neuen CEO machen

Es wird konkreter: Disney, der wertvollste Konzern der Branche, könnte große Teile von Rupert Murdochs 21st Century Fox übernehmen – darunter die Filmsparte, Nischensender wie National Geographic und FX und die internationale Sky-Gruppe, wie der Finanzinformationssender CNBC berichtet. Nach CNBC-Angaben soll sich der Übernahme-Deal auf ein Volumen von 60 Milliarden Dollar belaufen und könnte bereits nächste Woche verkündet werden. Wie die Financial Times berichtet, könnte 21st Century-CEO James Murdoch Disney-Chef Bob Iger beerben.

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Das Gerücht ist einen Monat alt: Disney könnte nach 21st Century Fox greifen – dem Film- und Fernseh-Imperium von Medienmogul Rupert Murdoch.

Wie CNBC Anfang November berichtete, ist Disney an einer Teil-Übernahme interessiert – in erster Linie an der Filmsparte, Sparten-TV-Sendern wie FX, National Geographic und den Beteiligungen an der Sky-Gruppe und an Hulu. Das Flaggschiff Fox News würde aus kartellrechtlichen Gründen bei 21st Century Fox bleiben.

Übernahme hätte Volumen von über 60 Milliarden Dollar

Nun wird der Finanzsender konkreter: Wie CNBC mit Verweis auf mit dem Vorgang vertraute Quellen heute berichtet, wurden die Übernahmegespräche in den vergangenen Wochen fortgesetzt. Ein Deal, der ein Volumen von 60 Milliarden Dollar besitzen soll, wäre nahe – und könnte bereits nächste Woche verkündet werden.

Wie CNBC berichtet, soll 21st Century allerdings auch mit dem Kabelnetzbetreiber Comcast verhandeln, der bereits den Fernseh- und Filmriesen NBCUniversal besitzt. Die Gespräche mit Disney seien allerdings weiter fortgeschritten.

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James Murdoch könnte neuer Disney-CEO werden

Zusätzliche Dynamik in den möglicherweise größten Medien-Merger des Jahres brachte wenig später die Financial Times. Wie die britische Wirtschaftszeitung berichtet, könnte Murdoch-Sohn James, der seit 2015 die Geschicke des von News Corp. abgespalteten Film- und Fernsehkonzerns führt, im fusionierten Unternehmen eine Schlüsselrolle einnehmen – nämlich die Nachfolge von Disney-CEO Bob Iger antreten.

Iger führt Disney seit 2005 als Vorstandsvorsitzender, gibt den Posten aber 2019 ab – und wurde zuletzt sogar als möglicher Präsidentschaftskandidat für die Wahl 2020 gehandelt. Nach FT-Angaben würde James Murdoch bei Disney eine leitende Vorstandsposition einnehmen – und wäre als Igers Nachfolger vorgeschlagen worden. „Versprechen“ wären laut mit dem Vorgang vertrauten Personen indes nicht gemacht worden.

An der Wall Street zogen die Übernahmeberichte die Disney-Aktie um fast 3 Prozent nach unten, während Anteilsscheine von 21st Century Fox praktisch unverändert tendierten.

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