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„Gratulation zum Parteibuchposten“: Web überhäuft neuen LMK-Direktor nach Interview-Eigentor mit vergiftetem Lob

Marc Jan Eumann Foto: Land NRW / M. Hermenau
Marc Jan Eumann Foto: Land NRW / M. Hermenau

Der Ex-NRW-Staatssekretär Marc Jan Eumann (SPD) wurde zum neuen Direktor der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) gewählt. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk wurde er mit Vorwürfen konfrontiert, dass er seinen Posten nur durch Klüngelei bekommen habe. In dem Gespräch beklagte er sich, dass ihm die Interviewerin nicht erst einmal zu seiner Wahl gratulierte. Das besorgte dann umso gründlicher das Internet.

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Die Interviewerin Isabelle Klein vom Deutschlandfunk (DLF) wies darauf hin, dass Eumann als NRW-Staatssekretär durchgesetzt hat, dass der Direktor der dortigen Medienaufsicht LfM Volljurist sein muss und mehr als 18 Monate Abstand zu politischen Ämtern haben muss. Kriterien, die er jetzt selbst für Rheinland-Pfalz nicht erfüllt. Sein Glück ist, dass  die von ihm für NRW aufgestellten regeln in Rheinland-Pfalz nicht gelten. Eumann wurde übrigens mit nur 19 von 34 Stimmen gewählt, da er der einzige Kandidat war. Auch darauf wurde er von Klein angesprochen. Offenbar gefiel Eumann der kritische Stil des Interviews nicht. So sagte er: „Ich will Ihnen aber sagen, Frau Klein, ganz offen: Ich finde zum Stil gehört auch, dass Sie mir einfach mal gratulieren, dass ich diese Wahl gewonnen habe.“

Im Internet spießte der Medienjournalist Stefan Niggemeier die bemerkenswerte Einlassung des LMK-Direktors auf:

Was folgte, war klar: Eine Fülle von ironischen Gratulationen, auch von zahlreichen Journalisten, die Marc Jan Euman mutmaßlich nicht besonders gerne lesen dürfte:

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