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Nach erfolgreicher Madsack-Restrukturierung: SPD-Medienholding ddvg steigert Überschuss auf 8,2 Millionen Euro

Der SPD-Schatzmeister freut sich auf über vier Millionen Euro von der ddvg
Der SPD-Schatzmeister freut sich auf über vier Millionen Euro von der ddvg

Der Umbau bei Madsack zahlt sich aus: Nach einem mageren Jahr 2015 konnte die SPD-Medienholding ddvg ihren Überschuss 2016 wieder kräftig erhöhen. So steigerten die Hamburger den Gewinn von 1,9 Millionen Euro auf 8,2 Millionen Euro. Davon überweist die ddvg vier Millionen Euro an die SPD.

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Hauptgrund für den gesteigerten Überschuss ist dem Umstand geschuldet, dass Madsack und andere Beteiligungen ihre jeweiligen Umbauten abgeschlossen haben und deshalb ihre Anteilseigner auch wieder mit Ausschüttungen bedienen können. Die Medienholding hält ddvg insgesamt 23,1 Prozent der Anteil an der Hannoveraner Mediengruppe. Zudem sind die Hamburger unter anderem mit 40 Prozent an Dresdner Druck- und Verlagshaus (Sächsische Zeitung, Morgenpost Sachsen) beteiligt oder auch an der Neue Westfälischen und dem Frankenpost Verlag.

Ihren Cashflow aus Investitionstätigkeit gibt die ddvg derzeit mit 10,3 Millionen Euro an. Dabei liegt dieser Wert auf einen ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (9,8 Millionen Euro).

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„Das Ergebnis 2016 ist erfreulich. Die erwarteten Restrukturierungserfolge sind eingetreten. Wir wissen, dass der Weg hin zu einem digitalen Geschäftsmodell für Verlage noch viele Unwägbarkeiten bereithält. Die Neuausrichtung der ddvg und ihrer Beteiligungen ist noch lange nicht abgeschlossen”, erklärte Geschäftsführer Matthias Linnekugel. “Wir sehen in vielen inter­nationalen Beispielen, dass qualitativ guter Journalismus, der die Leserinnen und Leser in den Mittelpunkt stellt, eine Nachfrage findet, die sich digital ausreichend monetarisieren lässt. Der Weg dorthin wird nicht leicht, aber er lohnt“.

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